Wagnis einer Reise

Termine, Feierlichkeiten und Events von fremden und befreundeten Sippen oder Gemeinschaften.

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Falandir
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Wagnis einer Reise

Beitrag von Falandir »

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Ihr Sockel war leer,
was brachte Sie aus dem versunkenen Lande?
Hinein ins fließende Meer?
Sieben Sterne und sieben Steine,
Das Steinland weiß es nicht mehr!


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Rollenspiel-Epos

Jeden Dienstag auf Belegaer



G e f ä h r t e n
Falandir | Celestiel | Gaimlin | Anrangar | Lycande | Khorin | Roggo | (Aecthelion)
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B e g l e i t e r
Iki

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-- ausrollen --
(steht nun zur Verfügung)

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Wagnis einer Reise - Theme | anhören
Das geheime Treffen | anhören
Die Reise beginnt | anhören
Die Grenze von Eregion | anhören
Mit Sieben Gefährten auf der Suche nach Einen der Sieben Steine, deren Kraft sie besaßen, dass jeder, der in sie hineinblickte, Dinge darin zu erkennen vermochte, die weit in der Ferne lagen, ob an einem fernen Ort oder in ferner Zeit. Gewöhnlich zeigten sie nur, was sich in der Nähe eines der Geschwistersteine befand, denn jeder der Steine hielt mit jedem anderen Verbindung; wer aber von grosser Willens- und Geisteskraft war, konnte lernen, ihren Blick zu lenken, wohin immer er wollte. So waren die Numenorer vieler Dinge gewahr, die ihre Feinde zu verbergen gedachten, und weniges nur entging ihrer Wachsamkeit in den Tagen ihrer Macht.

Das Wagnis einer Reise© ist eine Reihe von Rollenspiel-Events, die den Weg der Sieben nicht nur beschreibt, sondern sie zu einem Erlebnis macht. Im Vordergrund stehe die Emotionen der Charaktere, die auf ihrer Reise einen Wandel erleben oder zu einem Ganzen verschmelzen werden. In jeder Etappe wird ein Anderer im Mittelpunkt sein, bis sie sich zu einer Gemeinschaft fügen oder ihren Weg abseits der Wege beenden.

Ihr Weg wird sie über die Grenzen Eriadors hinaus führen, doch lassen sie nicht alles hinter sich. Freunde oder Verwandte, Sippenkompanen oder Verbündete sollen ihren Weg kreuzen!! Deshalb ist die Karte der Gefährten für jeden ersichtlich, der einen Teil zu diesem Wagnis beitragen möchte und den Werdegang damit beeinflusst. Sogar sind Schlüsselpositionen erwünscht, die der Ein oder Andere verursachen kann.
T e i l n a h m e
Um an einer Etappe teilzunehmen, liest die Karte. Jedes rot markierte X sind Ortschaften, die hinter der Gemeinschaft liegen. Jedes blau markierte X ist die Nächstfolgende, jener Ort, wo ihr einsteigen könnt. Schreibt mir oder Gaimlin eine Private Nachricht, wie ihr auf die Gemeinschaft treffen und wie lange ihr diese begleiten wollt. Wir werden euch dann ins Geschehen einflechten.
R i c h t l i n i e n
Jeder Gefährte muss zu einer Etappe seiner Wahl eine Zusammenfassung schreiben. Der Hintergedanke ist der, dass der Autor selbst bewusst/unbewusst den eigenen Charakter immer ausführlicher beschreibt, als seine Begleiter. Somit kann der Leser die einzelnen Charaktere und deren Handlungen besser nachvollziehen.
F a r b l e g e n d e

Falandir - #008000
Celestiel - #0080FF
Gaimlin - #676767
Anrangar - #0040FF
Lycande - #804080
Khorin - #804000
Roggo - #BF0000
Info # 27.Mai 2009


Dieses Unterfangen / Event werde ich wahrscheinlich wieder ins Leben rufen und ein wenig abändern, um z.B. den Einstieg zu erleichtern. Wer Interesse hat teilzunehmen und oder mich dabei unterstützen möchte, schreibt mir per PN. Ich würde mich freuen.

Mich würde auch interessieren, ob die alte Besetzung noch aktiv ist im Spiel und ebenfalls Interesse hat.
"Wer dumpfe morale Klischees bedient, stellt sich außerhalb meiner Ordnung."
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Falandir
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Falandir »

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Das geheime Treffen

Theme zum Kapitel
(STRG + Linke Maustaste)

Wenn in einer Sage, einem Schäfergedicht oder einem Märchen die Geschichte auf ihre Auflösung zusteuert, verspüren alle Beteiligten – schon während des Geschehens – eine Beschleunigung, einen Handlungsdruck, der ihnen den Atem raubt. In Wirklichkeit zeigt sich das oft erst im Rückblick. Man erkennt mit Verspätung, wie viele Handlungsstränge und Lebensläufe an einem bestimmten Zeitpunkt zusammengekommen oder abgerissen waren. Dann wundern sich die Menschen, wie ihnen das entgehen konnte und zurück bleibt der Eindruck, alles werde vom Zufall, vom Schicksal oder von einer übernatürlichen Macht gelenkt. Falandir glaubte niemals an Zufälle, denn seinerseits, wenn er zurückschaute, konnten so viele Ereignisse nicht ungewollt eingetreten sein - nicht nach so vielen langen Jahren und nicht nach der Verzweiflung, dass die Dinge tatenlos erschienen. Wenn doch der Druck nachließe und die Ruhe endlich heimgekehrt war, kann eine neue Einsicht, so demütigend und einschüchternd sie auch sein mag, ein neuer Weg zu neuen Freundschaften führen, die dann gemeinsam dem törichten Unterfang ausgeliefert waren. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass Sagen und Schäfergedichte meist gestaltet sind, dass ein Dichter ihrer Elemente ausgewählt, zusammengestellt und ins Gleichgewicht gebracht und sein ganzes Können und Wollen in dieses Werk hineingelegt hat. Ein Überlebender, würde die Geschichte aus einem völlig anderen Blickwinkel erzählen, auch wenn die einzigen Helden Feiglinge oder Vergewaltiger waren. Wen nun mag man glauben – ist oft eine schwierige Situation, denn letztendlich zählt nur das zu lauschen, das man zu hören bereit ist und nicht der Wahrheit selbst. Nur welche Konsequenzen auf einem Unwissenden niederschmettern, mag an der Stelle nicht gedacht. Denn selbst ein kleiner Stein kann den Lauf der Geschichte verändern, zum Guten oder zum Schlechten.

Bereits zur frühen Abendstunde schmiegten sich die Regentropfen an das wärmespeiende Fensterglas und blickten durch dessen Wölbung hindurch. Das flaue, flackernde Licht vermag tänzerisch dem Raum seine beklemmende Atmosphäre zu stehlen, doch der Donner erinnerte sie stets an seiner Trübheit zurück. Schwarz und einnehmend war das Holz des Hinterzimmers, bedeckt von dem Ruß und Ausdünstungen der hiesigen Gäste des Tänzelnden Ponys. Doch unter all dieser Trostlosigkeit ersuchte Falandir ein privates Zimmer, um nicht nur den Schutz vor dem prallenden Regen wegen. Sein Anliegen war nur Wenigen erlassen, die lediglich eine Botschaft erhielten, um sie in diese Räumlichkeiten zu locken.
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Ihr Sockel war leer,
Was brachte Sie aus dem versunkenen Lande?
Hinein ins fließende Meer?
Sieben Sterne und sieben Steine,
Das Steinland weiß es nicht mehr!


Wie von einem Dichter zum Leben erweckt, flüstern die Zeilen eloquente Poesie und verbergen Botschaften, dessen Wert, jeder selbst zu entscheiden hatte. Doch sie verstand es zwischen einer Legende und Sage zu springen und vielleicht sogar ein wenig von der Wahrheit preiszugeben. Es hieß sie gingen über die Zeit verloren, doch schien der Schein zu trügen, denn nicht umsonst entfachte ein Feuer in seinem Herzen, dass Grund genug war, an dem Gerücht zu zweifeln. Andere wiederum vermögen dies nicht wahrzunehmen, wie Anrangar, Sohn des Traengadur, der es Verstand, zwischen Geschichten, Sagen oder Mythen zu unterscheiden. Er stellte sich als ein Mitglied des Heeres Gondor vor, doch diese Worte klangen streng und gefühlslos. Sein Ausdruck paßte sich dem Klang seiner Worte an, als würde er sich unwohl dabei fühlen. Sehr viel mehr erzählte er noch nicht über sich, es scheint als habe er etwas zu verbergen. Seine Geduld lehrte ihn das Elbenvolk, so dass es kein Leichtes war, ihn von dem Wagnis, das Falandir bereit ist einzugehen, zu überzeugen. Neben ihn wartete Khorin auf den Beginn der Versammlung. Er war ein weiser Gelehrter und reich am Wissen der Völker, das er dank einer langen verzweifelten Suche nach seiner Herkunft sich aneignete. Er tat es Falandir gleich, nur an Fakten zu glauben und jede Ungewissheit zu hinterfragen. Selbst in jener Botschaft fand er einen Weg, die Wahrheit zu erkennen. So nun lastete eine große Verantwortung auf ihn, denn mit ihr wird er seine Gefährten fehlleiten oder nicht. Weit weniger von all den Dingen wissend, blickte ein junger Hobbit skeptisch auf die Gestalt des Waldläufers Falandir. Roggo Mühlstein stammte aus Hobbingen, einem Dorf im Zentrum des Auenlandes. Aufgewachsen war er mit seiner Schwester und seinem Bruder, als Sohn eines Bäckers. Seine Kindheit verlief, bis auf den hundertelfzigsten Geburtstag von Bilbo Beutlin und seinem Verschwinden ohne nennenswerte Ereignisse. Je älter er wurde, desto größer wurde der Drang, die Welt zu sehen, auch wenn das bedeutete die Grenzen des Auenlandes hinter sich zulassen. Weiter als bis Bree ist er dabei nie gegangen. Bis jetzt.
Celestiel führte ihre Schritte zögerlich in den Raum hinein und mit ihr die Rauchschwaden des prallgefüllten Flures. Zwischen dem Dunst schlängelte sie sich hindurch, bis sie zu den drei Gestalten am Kaminfeuer wieder in eine aufrechte Haltung zurückkehrte. In Bescheidenheit nickte und lächelte sie in gewohnt freundlicher Manier, nicht nur einen Bekannten an ihrer Seite zu wissen, dennoch haftete der Dame etwas Angespanntes an. Mit ihren Fingern zog sie die Kapuze tiefer ins Gesicht und ließ ihren Blick suchend durch den Schankraum wandern. Lycande aus Rohan war ihre Begleiterin. Sie verbrachte ihre Kindheit im Hargtal der Ered Nimrais. Ihr Schicksal und die enge Freundschaft zum Zwerg Gaimlin sollte allerdings ein anderes Mal erzählt werden.
Der bedachten Stille zu trotzen, war Celestiels sanfte Stimme die Erste: „Falandir…“, lächelte sie ihn warm an, wurde jedoch dabei unterbrochen, als Lycande versuchte sich verfroren vorbeizuschlängeln.
„Bitte, tretet ein!“, war Falandirs Entgegenkommen.
„Du hast um ein Treffen gebeten?“, fand Celestiel wieder Anschluss.
„Das habe ich. Und ich werde auch nicht lange zögern, euch meine Gründe zu nennen, doch zuvor nehmt Platz.“, forderte seine schemenhafte Gestalt, die vom Schatten seiner Kapuze verliehen wird. Nur selten wird er sie ablegen, auch wenn kein Licht mehr brennen möge.
Roggo hisste sich auf den Stuhl und reckte sich, um auf dem Tisch nach etwas Essbares zu suchen, während Khorin, der bereits saß, die Akrobatik nur kopfschüttelnd beobachtete. Celestiel streifte mit einer sachten Handbewegung die Kapuze nach hinten und ließ die gleiche Verwunderung in ihrem Blick erkennen wie Anrangar. Sie setze sich dann jedoch wie die anderen Anwesenden schließlich und blieb vom Licht des Kamins weitestgehend verschont. Anrangar indes griff nach einem Apfel auf dem Tisch, den er vor sich fand, und hielt ihn dann dem Hobbit entgegen, der sich herzlich dafür bedankte und ihn gleich verschlang. Lycande saß etwas abseits der Anderen, wohl bedacht unter den Fremden so wenig Aufmerksamkeit zu erregen, wie sie es zu ließe.
„Viel Zeit und viel Leid ist mir widerfahren, als mich die Nachricht meiner leiblichen Tochter überraschte, dessen Existenz bis dahin nie ans Licht geführt wurde. Es gelüstete ihr Mord an mich zu begehen, doch ihren Streich ich noch zu unterbinden vermochte, konnte ich sie nicht daran hindern, fortzugehen. Die Zeit, meinen Wunden der Erholung zu schenken, nutzte ich sie, um in den Archiven der Agar Teryn ein wenig zu studieren. Ihr habt doch alle jenen Vers erhalten, den ich euch zusandte?“
Sie nickten, nur Anrangar gab das Bedürfnis preis, das Wort direkt an ihm zu richten: „Den Vers ja...“, und legte die Hand nachdenklich aufs Kinn. „…scheint mir ein Rätsel zu sein!“
„Das Steinland,...“, gab Falandir als Tipp preis.
„Eregion würde ich vermuten.“, waren Anrangars erste Gedanken.
„Das Auenland wäre mir lieber.“, war hingegen der Einwurf von dem Hobbit.
Nur Khorin saß stumm und lächelte und kannte selbstredend die Antwort und ohne das Treffen weiterhin unnötig hinaus zu zögern, nahm er es auf sich, sie nicht länger hinters Licht zu führen: „Es ist Gondor.“, womit Falandir dies gleich mit selbigen Worten bestätigte. Celestiel lächelte wissend, während Roggo der Kopf vor lauter neuen Namen schwirrte.
„Wie passt dieses Land dort hinein?“
„Nun die Nachricht, die sich darin verbirgt, handelt nicht nur von dem Königreich, sondern von einem Stein, der vor vielen Jahren verloren ging...“
Anrangar holte einen Zettel aus einer seiner Taschen hervor: „Dort steht: ‚Ihr Sockel war leer‘. Was also brachte sie aus dem versunkenen Lande?“
Roggo wedelte indes mit einem ebenso großen Zettel: „Den Vers hab ich selber hier!“
„Sieben Sterne und sieben Steine.“, wiederholte Falandir die Worte des Reims. Verwunderung stand in den Gesichtern der Anwesenden, denn es konnte vieles bedeuten. Für den Hobbit wurde es allmählich zu viel, als er seine Schläfe rieb und es demonstrativ so erkenntlich zeigte.
„Eins gab es Sieben von ihnen, doch 3 gingen verloren...“, führte Falandir fort.
„Was meint ihr, um was es sich handelt?“, schürte Anrangar nicht, seine Neugier weiter zurückzuhalten.
„Es sind die Palantiri!“
Nun erweckte Celestiel aus ihrer Starre und gab ihre Gedanken ebenso preis: „Falandir, niemand weiß von ihrer Existenz. Das Wissen über sie ist rar und mit dem Lauf der Zeit vergilbt wie die Papiere, auf denen ihre Geschichte geschrieben war.“
„Ich spreche ja auch nicht von einem Schäfergedicht!“
Sie erkannte die Gier nach dem Stein in seinen Augen. Es war die Selbe, wenn er entschlossen auf sein Ziel zusteuerte und nicht minder hegte sie die Befürchtung, er würde mit seinen Behauptungen falsch liegen. Doch die Vergangenheit lehrte sie, dass sein Wunsch mehr verbarg, als er zunächst gewillt war, preiszugeben. Und nicht weniger war die Tatsache, dass seine Handlungen auch sie dabei half, die Gründe zu erkennen, die eine Kettenreaktion verursachte, und sogar etwas Gutes dabei bewirkte. Doch was mag der Grund seines Anliegens nun wirklich sein?
„Die Steine besitzen die Kraft, dass jeder, der in sie hineinblickte, Dinge darin zu erkennen vermochte, die weit in der Ferne lagen, ob an fernem Ort oder in ferner Zeit. Gewöhnlich zeigten sie nur, was sich in der Nähe eines der Geschwistersteine befand, denn jeder der Steine hielt mit jedem andren Verbindung.“
„Aber das ist doch Zauberei!“
„Natürlich, Lehren aus alter Zeit!“
Anrangar verspürte die Gefahr, die von diesen Steinen ausging. Seine Stirnfalten lagen tief im Gesicht: „Das sind gefährliche Steine. Ich würde es nicht wagen einen solchen zu berühren.“
Gleichauf musste die Verwirrung des Hobbits ein Ende finden: „Aber was haben wir damit zu tun? Wollt ihr mir sagen, wir haben uns hier versammelt, um uns auf die Suche nach diesen... Zaubersteinen zu machen?!“

Celestiel klappte der Mund unbeabsichtigt auf, ob der Verwunderung, dass sie über Falandirs Entscheid tatsächlich richtig lag. Dieselbe Sorge, wie sie Anrangar aussprach, umfasste die Stimme von Lycande, die den Worten des Waldläufers noch misstraute: „Ihr wollt es wirklich wagen? Was versprecht ihr Euch davon?“
„Bei allem Respekt Falandir. Ich halte dieses Unternehmen für wahnwitzig.“, missbilligte Roggo.
„Es ist tollkühn und ich würde da nicht viel Erfolg sehen, überhaupt je einen zu finden...“, gab Anrangar von sich.
„Tollkühn sind all meine Handlungen bisher, doch wenn sie etwas bewirken können, warum den Mut entsagen und aufgeben, wo manch einer in einer verzweifelten Schlacht noch immer das Banner seines Vaterlandes schwingt?“, bewusst spielte Falandir die Szenarien vor, die das Herz eines Rohirrim höher schlagen ließ, so strahlten auf des Lycandes Augen heller, als der Raum jemals werden könnte.
„Viele Jahre sah ich mit an, wie oft (in vielerlei Hinsicht) darüber debattiert wurde, Vermutungen aufgestellt wurden, wie es um unsere Feinde bestellt ist. Nicht minder bin ich skeptisch auf die Hinweise zu reagieren, wie einst bei der Schlacht um Skathmur. Beim Ausspionieren sind unsere Feinde weit voraus - ich will es ihnen gleichtun und sogar zuvor kommen. Und laut Khorins Fund von den Uruk‘hais im Süden, bin ich darüber verärgert, dass meine Sippschaft sich weigert, die Machenschaften des Scharrers weiter zu ergründen, denn noch vieles blieb uns verborgen. Ich akzeptiere Gerüchte nicht länger. Ich will es mit meinen eigenen Augen sehen, was der Feind im Schilde führt!“
Roggo und Celestiel wussten wohl nicht, was sie von all dem halten sollten. Nachdenklich strich sie sich mit einer Fingerkuppe über die Unterlippe und wagte offen zu sprechen: „Und was geschieht mit der Agar Teryn, Falandir? Eine Reise willst du antreten, die das Vertrauen in deinen eigenen Reihen nicht unbedingt schüren wird“
„Meine Rolle wird nun eine andere sein in dieser Geschichte.“
„Auch wenn man den alten Geschichten Glauben schenken mag und das tue ich, wie wollt ihr sie finden und selbst wenn ihr wüsstet, wo sie sich befinden, wie wollt ihr sie erlangen?“
„Ihr müsst mir vertrauen, Anrangar!“, waren die Worte Falandirs ihm bestellt und weitere an die Gruppe gerichtet: „Begleitet mich zu den östlichen Grenzen Eriadors, bis wir den großen Fluss erreichen.“
Stille Verwunderung machte sich in Celestiels Zügen breit, doch setzte sie nur für ihn sichtbar zu einem verständnisvollen Nicken an: „Du willst zum Anduin...“
Falandir nickte. „Dort beginnt meine Suche. Den Einen zu finden, den Palantir von Osgiliath!“
In ihrem Antlitz tobte ein Kampf, der nur schwerlich zu deuten war. Wohl hat Falandirs geplantes Ziel sie endgültig aus der Fassung gebracht. Begeisterung wechselte sich mit Unschlüssigkeit ab, während sie einige Schritte im Raum auf und ab ging.
„Nun bis zu den östlichen Grenzen von Eriador... begleite ich euch.“, versprach Anrangar. Von der Begeisterung gepackt, handelte Lycande ihm gleich. „Auch ich werde Euch ein Stück begleiten. Meine Pfeile mögen Euch den Rücken von Feinden frei halten.“
Und Khorin richtete sich auf, sein Gewand nun dominant, erhob dessen Figur, die sie größer erscheinen ließ. Mit seinem edelsteinbesetzten Stab stützend zog er sich hinauf und richtete seine Augen auf den Waldläufer. „Wie könnte ich einen alten Freund alleine los ziehen lassen. Auch wenn es ein wenig töricht erscheint. Ich werde euch begleiten. Erwartet mich in den Trollhöhen. Meine Quellen diesbezüglich sollten näher ergründet werden und uns den Weg weisen.“
„Wir werden rechtzeitig zu Gegend sein.“
Nur dem Halbling schien es, als gäbe er sich nicht damit zufrieden. „Für mich klingt es nach einer Idee eines Verrückten. Es tut mir Leid, Falandir, aber ich habe nicht vor euch zu begleiten. Ich kenne diese Orte noch nicht einmal, von denen ihr sprecht. Ich hoffe, ihr reist nicht direkt in euer eigenes Verderben!“
„Eure Entscheidung kann ich nicht abnehmen, Roggo. Wie weit ihr mich begleiten wollt, liegt euch frei. Kein Eid oder eine Verpflichtung soll auf euch lasten.“, dann verließ Roggo die Reihen der Anwesenden. Zittrig zog er die Kapuze über sein Haupt und öffnete die Tür. Der trächtige Gestank und dichter Dunst zog zugleich in das Zimmer hinein und riss sie alle aus ihren Vorstellungen vom Großen Fluss und von den Geheimnissen älterer Relikte. Nur Lycande schien davon unbeeindruckt und kündigte sogar laut an, wohin ihre Gedanken sie begleiteten. „Dann werde ich wohl seit langem die Grenzen meiner Heimat wieder betreten.“
„Wisst ihr schon wann ihr aufbrechen wollt?“, fragte Anrangar schließlich.
„In einer Woche! Bis dahin, trefft Reisevorbereitungen! Besorgt Proviante! Der Weg ist lang.“
Anrangar nickte sichtlich, suchte indes Celestiel Einwilligung ein. „Doch zuvor muss ich noch klären ob, meine Verpflichtungen es zulassen. Die Reise wird sicherlich etwas länger dauern bis zum Isen.“
Sie spürte seinen Blick auf sich, den sie stumm erwiderte. Pflicht. Ebenjenes Wort scheint schwer auf ihr zulasten. Wieso sonst sehen ihre Züge bekümmert aus? Doch die selbige Sehnsucht, wie sie Lycande verspürte, erweckte in ihr ein Gefühl von Hoffnung, ihrer Heimat Gondor bald wieder nahe zu sein.
„Celestiel, was meint ihr? Aedon wird sicherlich...?“
„Aedon... Ja, das kann er wohl. Zusammen mit Kelim und Egin. Ihr dürft mit meinen besten Wünschen gehen, Anrangar.“
Anrangar verstand die Sorge ihrer Herrin, doch wird es ihr Wunsch ebenso sein, die Pflichten in diesem Land hinter sich zu lassen. Und noch während er seine Gedanken ordnete, erfasste eine Hand seine Schulter. Vertrauenswürdig blickte ein Augenpaar ihm zu: „Es freut mich, euch an meiner Seite zu wissen, Anrangar!“
„Nun, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich freue mich auf die Reise, aber herzensgute Freunde lässt man nicht im Stich. Nun Zeit ist für Vorbereitungen nicht viel, daher werde ich vorerst mich verabschieden!“
Falandir bedankte sich bei seinen neu gewonnen Gefährten und blickte ihnen nach, als auch die Letzten das Zimmer verließen. Celestiel schreckte aus ihren Gedanken hoch, die wieder voll und ganz ihr Bewusstsein wiedererlangte. Sie ging auf Falandir zu und bettete ihre Hand ungefragt in die Seine und zog sich an dieser, näher zu ihm heran. Leicht legte sie den Kopf schief, um sein Gesicht betrachten zu können. „Du zweifelst an meinem Unterfangen?“
„Ich sehe all das, was wir in den letzten beiden Schlachten aufgebaut und mühsam erarbeitet haben, in meinen Händen zerbröckeln. Den Menschen in den Nordhöhen konnte ich keinen ewig währenden Frieden schenken, doch haben wir die Möglichkeiten einen Verbund aufzubauen, der über alle Vorurteile erhaben ist.“
„Sie haben sich bereits entschieden. Jeder Rohirrim wird die Befehle eines Gondoren früher oder später in Frage stellen. Verrückte, dessen Tribut der Respekt selbst sein soll, wage ich Zweifel auszuüben, ob sie überhaupt wissen, welche Bedeutung sich dahinter verbirgt. Ich möchte nicht mit ihnen an der Spitze stehen, wenn der Wall des Feindes über uns hinein bricht. Das Bündnis wurde nie auf einem Fundament erbaut und bis heute steht es auf dünnem Mast. Die Söldner werden auf einen geeigneten Moment ihres Verrats warten und die Agar Teryn wird sich wieder zurückziehen, woher sie stammt.“
„Falandir...“, Celestiel legte nun auch ihre andere Hand auf die seine und übte sanften Druck darauf aus. „Ich will mich für deine Reise entscheiden, auch wenn ich meiner Gemeinschaft für diese Zeit den Rücken zukehren muss.“ Sie formte ihre Lippe zu einem sanften Lächeln, so als wolle sie ihre Entscheidung bekräftigen.
„Warum, Celestiel?“
„Ich gehe diesen Weg nicht nur mit Dir, weil wir verbunden sind. Ich gehe ihn mit Dir, weil ... ich dich liebe.“
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Allmählich begannen die Blätter zu fallen. Es war früher Herbst und keine vier Tage war es her, als Falandir von Bree aufbrach und die Ered Luin erreichte – die Westgrenze Eriadors. Sein Weg führte in das Thráin Tal, das sich südlich von Torins Toren erstreckte – Die Heimat Gaimlins. Hoch und edel waren die Tore, die zu seiner Zwergensiedlung führten. Die Zwerge verfügten über eine hochentwickelte Schmiedekunst und waren hervorragende Steinmetze, die prachtvolle Höhlenstädte errichtete und Straßen anlegten. Diese Lebensweise war für Falandir ungewohnt, noch nie zuvor war in solch einer Stadt gewesen und bestaunte die merkwürdige Architektur, als er den Hang hinauf zu Gaimlins Haus ging.
„Bei Durins Bart! Ich hätte jeden erwartet aber nicht Dich.“
Aus dem Schatten ins Licht getreten, blickte der Eine wunderlicher als der Andere. Hell erstrahlte die Eingangshalle, wie ein Tanz von flackerndem Kerzenschein.
„Falandir. Was treibt Dich zu mir? Die Ered Luin sind ein weiter Weg!“
„Und noch viel weiter, denn vor vier Tagen brach ich auf.“
„Willst Du dich setzen? Ich habe gutes Bier hier.“, und deutete auf das Fass zur Linken Falandirs. Er hingegen blickte weiterhin stur auf dem Zwerg herab und kein freundliches Lächeln bot zu dieser Zeit ihm auf seine Lippen. „Auch wenn meine letzte Bitte, die Hallen eurer Ahnen mir zu zeigen war, so bin ich nicht deswegen hier.“
„Wo drückt der Stiefel dann?“
„Ihr wisst es vielleicht noch nicht, aber meine Rolle als Anführer der Agar Teryn ist nun vorbei.“
„Vorbei? Wie... Wie kam es dazu?“
Falandir ließ von ihm ab und starrte in die Leere des Raumes. „Es ist wie es kommen musste, das Vertrauen brach entzwei...“
„Die Blutsbrüder brachen ihren Eid?“
Falandir schüttelte den Kopf. Wie konnten sie nur? Es gäbe nicht einmal eine Gelegenheit dazu. Vieles blieb ungeklärt. Vielleicht war eine Manipulation im Gange? Falandir wusste es zu dieser Zeit nicht. Das Sippenhaus stand leer zu jener Zeit, als er heimkehrte und nur wenig hörte er von seinen Gefährten. Lange wartete er vergebens auf eine Nachricht, doch kein Bote erschien. Viele schwiegen und blieben tatenlos. Warum nur? Eine Frage, die er ihnen eines Tages noch einmal stellen wird.
„Nun...Bis in den Tod.“, und sah zu Falandir auf. „Sehr lebendig…“, und lachte herzlich über dessen Ironie.
„Kein Eid wurde gebrochen. Mich zu begleiten, lag nicht in ihrer Absicht. Doch wo einst dieses Vertrauen starb, so war es der Anbeginn neuer Freundschaften, Gaimlin.“
„Seit Durin‘s Zeiten, Falandir! Und so wird es auch bleiben. Dennoch hast Du sie all der Zeit geführt und so danken sie dir nun?“, missbilligte er mit einem abfälligen Gelächter. „Nun, vielleicht sollte ich nicht genau fragen.“
„Ich bin hier, weil ich eure Hilfe brauche.“
Gaimlin scheint Falandir eingehend zu mustern. „Um was handelt es sich?“
„Um eine Reise, einem Unterfangen, mich zu den Grenzen Eriadors zu begleiten, bis zu den Ufern des großen Flusses Anduins.“
„Das ist in der Tat ein Unterfangen. Was, bei Durins Bart, treibt einen Dunedain dorthin?“
„Die unweigerliche Neugier, die sich in meinem Herzen brannte. Die Unwissenheit zu trotzen, die mich seit vielen Jahren plagte. Antworten zu finden auf jene Fragen, die keiner im Stande wäre zu beantworten, wenn man sich nicht bestimmten Mitteln bedient, deren Kraft sie besitzen, dass jeder, der sich ihrer Mittel bewusst ist, um somit Dinge zu erkennen vermochte, die weit in der Ferne lagen.“, rasch waren seine Worte.
Gaimlin nickte nur leicht: „Dies habe ich auch schon zu Lycande gesagt: Ihr Menschen habt ein Talent. Ein schwieriges Talent. Ihr kommt einfach nicht auf das Wesentliche. Einen Elben hätten Deine Worte wohl gefallen und er hätte sich tagelang daran erfreut. Nun, ich bin ein Zwerg!“
Falandir verstand die Ungeduld der Zwerge, nur das Wesentlichste in Erfahrung zu bringen. Alles Weitere sprechen Taten. Ein Weg, den niemals ein Waldläufer gehen würde. „Gaimlin, ich spreche von einem Palantiri und mit dessen Hilfe will ich in des Feindes Land blicken.“
„Wohin?“
„Nach Isengard und nach Mordor.“
Gaimlin lachte stumpf auf. „Das ist ein Spaß!?“
Falandir verschränkte die Arme, wie er es immer tat, wenn es ihm ernst war.
„Bei Durins Ba… der ist schon viel zu schade dafür...treibt einen Menschen in so eine Torheit? Mordor und Isengard. Wenn mich nicht alles täuscht, sind das die Hochburgen des Feindes.“
„Welche wieder errichtet wurden, Gaimlin. Und Ich habe Hinweise, dass einer der Verschollenen sieben Steine gefunden wurde!“
„Und was soll dann sein? Willst Du diesen Palantiri dann behalten? Willst du mit ihm und seinem bringendem Wissen dann nach Mordor marschieren?“
„Wissen ist Macht, Gaimlin!“
„Geht von diesen Palantiri eine Gefahr aus?“
„Ich bin mir nicht sicher, darum werd ich die letzte Etappe wohl alleine gehen müssen. Ich kenne die Auswirkungen nicht.“
„Ein Unterfangen mit ungewissem Ziel.“, nachdenklich verschränkte er die Arme. „Bis an die Ufer des Anduin sagst Du?“
„Bis zu den Ufern.“
„Nun... „, und fuhr sich durch den Bart. „Ich wollte schon immer in diese Richtung. Du willst uns also auch verlassen. Nun diese Option will ich mir auch freihalten. Gut, ich begleite Dich, doch folge ich Dir nicht nur aus eigenem Interesse. Soviel soll gewiss sein. Meine Axt soll so lange ich kann zwischen dir und deinen Feinden sein. Bis ich Dich oder Ihr alle mich verlasst. Dies ist kein Eid, aber ein Versprechen. So wie es bei uns Khazads Brauch ist.“
Falandir war erleichtert und wieder einmal konnte er auf die Hilfe des Zwerges vertrauen. Vertrauen. Er lächelte bei den Gedanken zynisch.
„Gut, so soll es beschlossen sein. Wann soll es denn überhaupt losgehen?“
„Die Anderen sind bereits informiert. Unsere Reise beginnt bei der Verlassenen Herberge in den Einsamen Lande, am Dienstag bei Sonnenuntergang!“
„Das gebietet Eile. Meinen Patz darf ich mitnehmen, oder?“
“Wir werden, wo wir hingehen, Pferde brauchen, ja!“
„Dann soll es so sein. Nun, wie sieht es nun mit einem Bier aus? Wenn es in Eile sein muss, dann kann es auch auf dem Rücken des Pferdes genossen werden.“
„Der Tag mag kommen, wo ich euer Angebot gerne annehmen würde.“
Gaimlin nickte verstehend.
„Doch ich nutze die paar Stunden, um wieder zu Kräften zu kommen. Der Weg bis dahin ist lang.“
„Gut. Dann sehen wir uns in vier Tagen!“
„In vier Tagen, Gaimlin. Auf bald!“
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Egin
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Egin »

Ja hallo Falandir! :D
Dich gibt es noch?
Warum hast Du Dich so lange nicht gemeldet? Und wie sieht es mit deiner Bewerbung zu den Meigol i Estel aus? Noch Interesse?

Zu deinen Fragen:
Anrangar ist aktiv, Celestiel seit vier Wochen verschollen. Interesse, auch mal mitzureisen habe ich. Dienstag ist aber unmöglich, da haben wir immer RP mit anderen Sippen.
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Falandir
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Falandir »

Hallo Egin,

naja wer mich kennt weiß, ich kann einfach nicht Herr der Ringe (nicht Lotro!) den Rücken kehren, aber da dieses Spiel das einzige ist, das es halbwegs richtig macht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ich mal wieder reinschaue.

Wegen der Bewerbung: ich hab sie absichtlich nicht mehr angerührt, bis ich mich wieder an das verkorkste* Spiel gewöhnt habe. Außerdem brauche ich erstmal eine Einweisung, was bisher bei euch alles geschah und wie weit ihr eigentlich mit eurer Geschichte vorangekommen seid und ob es euch nicht anwiedert, einen so druchgeknallten Charakter aufzunehmen, usw. Es gibt also noch viel zu klären! ;)

*Vielleicht gründe ich eine Initiative, die sich gegen jede Form von RP-Glückseeligkeit und -Heldentum stellt (ich mag einfach die Kehrseite der Medaille -> DragonAge geht da in die Richtung)

Zu dem Wagnis: ich hab mir überlegt es greifbarer, einfacher und komfortabler zu gestalten, ohne diesen "Gruppenzwang". Zwar habe ich äußerst positive Erfahrungen damit gemacht, aber sie ist zu sehr abhängig von den Teilnehmern selber (wobei es hier nie etwas zu meckern gab!!). Vielleicht hat ja jemand Ideen.

Ich bin gerade mit meinem Kumpel am testen, ob wir nicht eine interaktive Karte basteln können (eine weit aus mächtigere als die von WER), um nicht genau das zu erreichen: interaktive Welt. Wie wäre es denn, wenn man Dol Dinen überrennt und es einnimmt und es dabei auch bleibt. Dazu benötigt man nur viele Teilnehmer, die das auch abkaufen und akzeptieren. Mal Gucken! :)
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Ristred »

Du bist irgendwo immer auf einen Gruppenzwang angewiesen. Da die Charaktäre ja nur selten alleine losziehen, ist man immer auf seine Gefährten angewiesen und dass sie plötzlich verschwinden eine schwer erklärbare Sache. :lol: Eine Möglichkeit, die mir spontan einfällt: Man fixiert "Das Wagnis einer Reise" nicht auf einen Tag. Die Leute, die in einer Gruppe sind, sprechen sich spontan ab. Und desto kleiner die Gruppen, desto größer die Chance, dass auch alle online sind.

Oder, man richtet ein Feldlager ein, dass mit den Gefährten weiterzieht. Beispiel: Wir sind von Bree zum Amon Sul gewandert. Hier bleiben wir nun eine RL Woche und operieren. Man hätte sozusagen eine RP Basis, von der verschiedene Leute etwas machen können. Nach dieser Woche zieht man dann weiter in die Feste Guruth, die wiederum zum Lager für eine Woche wird. Den Charaktären stünde dann diese RL Woche frei selbst eine Geschichte für sich zu entwicklen. Sozusagen Plots in einem Plot. :) Ich hab das zwar noch nie ausprobiert und weiß nicht, ob es die Geschichte nicht noch komplizierte macht, aber es würde realistischer werden. Da die Charaktäre auch individuell untereinander Beziehungen entwicklen und ihr Handeln untereinander auch prägt.
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Egin »

Dol Dinen? Ich bitte Dich, du warst wirklich lange weg! Wir stehen gerade mit mehreren Sippen vor Annuminas.
Dol Dinen, lächerlich! :)

Wenn du wissen willst, wie weit wir sind, mußte halt mal ins Spiel kommen und Dich mit Egin treffen.

Wie durchgeknallt Falandir ist, hat Egin noch nicht so recht mitbekommen, dazu sind wir uns im RP bislang zuwenig begegnet. Ob Falandir zu durchgeknallt ist, dazu kann ich daher keine belastbares Aussage machen. :D
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Falandir
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Falandir »

Ganz nebenbei: kennt hier jemand einen WebProgrammierer?
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Anrangar
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Anrangar »

Falandir hat geschrieben:Ganz nebenbei: kennt hier jemand einen WebProgrammierer?
Ja, mich :) wobei es ein wenig auf die Programmiersprache ankommt.

Ich würde mich freuen wenn WeR irgendwann fortgesetzt wird, du nennst einfach deinen Herold Celestiel ;) dann läuft sie Fala auch immer hinterher und ist anwesend und kann nicht widersprechen :twisted:
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Ristred
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Ristred »

Herolde schreiben keine chatfüllende Emotes... :(
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Falandir
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Falandir »

dann komm mal icq online anra - dann schauen wir mal ob das zeug für einen richtigen jedi hast... :twisted:
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Anrangar
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Re: Wagnis einer Reise

Beitrag von Anrangar »

mach ich mal die Tage wenn ich irgendwie mal wieder Zeit habe... z.Zt. streßig...
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