Der Pfad in die Tiefe

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Eldatirmo
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Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Eldatirmo »

Gerade war ich in Imladris angekommen und stand nun in der großen Eingangshalle des Hauses Herrn Elronds. Plötzlich stand sie vor mir. Einen Atemzug betrachtete ich sie mit gemischten Gefühlen. Nun sie ist eine der Erstgeborenen, desshalb achte ich sie mehr als einer der Sterblichen auf der anderen Seite ... nun ich gab mir einen Ruck und grüßte höflich, schließlich waren wir beide Gast an diesem Ort und dies ist ein Ort unseres Volkes. Sie erwiederte den Gruss auch höflich und nach einigen Worten beschlossen wir sogar, gemeinsam in die Halle des Feuers zu gehen. Doch sollte man das nicht überbewerten, denn so ist es Brauch. Dachdem wir es uns am großen Feuer gemütlich gemacht hatten, tauschten wir nie neusten Erlebnisse aus.
Nachem wir uns einige Minuten, auf diese Weise, recht angenehm unterhalten hatten, sprach ich sie auf unser Sippengeheimnis an. Aber auch sie konnte nichts neues berichten. Irgendwie wendete sich das Thema auf einmal in die Vergangenheit und die Dame stellte mir auf einmal 1-2 unbequeme Fragen. Nun ich antwortete recht unbestimmt da ich nicht abschätzen kann, was sie weiss. Doch bin ich sicher, dass sie mehr erahnt oder auch gehört hat, als diese kurzlebigen Sterblichen.
Sie fragte mich ob ich bisher jeden Schwur erfüllt hätte. Ich vermute ein gewisses Misstrauen mir gegenüber. Sie fragt mich soagar nach meinem ... Versprechen der Gemeinschaft gegenüber. Fliessend und ohne zu zögern sagte ich ihr auf, wass ich einst der Dame Celestiels versprach. Es war damals klug von mir, mir den Wortlaut meines Verprechens genau zu überlegen. Und ich glaube auch diesmal beruhigten diese Worte.
Eine kleine Weile schwiegen wir und liesen unsere Blicke durch den Raum und das Feuer gleiten. Schließlich sprachen wir über das lange Leben der Eldar und das Vergehen. Seltsam, dieses Thema schien sie sehr zu beschäftigen. Einmal, da stellte sie mir stockend und zaudernd eine Frage, da sah die Dame so zerbrechlich, so traurig aus ... das ich für einen Moment den Wunsch hatte sie zu umarmern um ihr Trost und Schutz zu geben. Wie gesagt, nur für einen Moment.
Des weiteren entwickelte sich das Gespräch recht beunruhigend. Ein Wille der zu stark ist um zu sterben, oder das Leben nicht verlassen kann oder will oder gebunden ist, seltsam. War es ein Rätsel in einem Rästel, oder wollte sie mich nur verwirren. Kurz mußte ich an meinen Herrn, Fingolfin denken, er der vielleicht der Beste von uns war, hatte er damals eine Wahl, er der in seinem Zorn einem Valar gleich kam, auch er hatte keine Wahl, als er von dem Verfluchten zerschlagen wurde ..... Gerade als ich nachhaken wollte, sprang sie auf, verabschiedete sich knapp und eilte davon, fast einer Flucht gleich.
Einen Moment schaute ich ihr nachdenklich hinterher. Sehr seltsam diese Turaleth, ich werde mich vorsehen bei ihr, sonst .....
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Turaleth
emig
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Turaleth »

Ein langer Tag in Imladris, in Elronds großer Bibliothek, den ich für Studien genutzt hatte. Als ich bereits aufbrechen wollte, erblickte ich ihn in der großen Halle. Eldatirmo Gwannion, der Elb, der ebenfalls zur Meigol I Estel gehört. Der Elb? Der Noldor, korrigiere ich mich. Und ich bin eine Sindar. Kein großer Unterschied, in den Augen der Sterblichen, aber ... was würden die Edain sagen, wenn man zwischen ihnen und den Angmarim keinen Unterschied machen würde? Schließlich sind sie alle Menschen ...

Ich entschließe mich, zu ihm zu gehen und den Abend zu nutzen, etwas mehr über ihn zu erfahren. Nachdem ich kurz mit ihm gesprochen habe, beschließen wir in uns etwas in der Halle des Feuers zu unterhalten.

Ich lenke das Gespräch auf die Sippe. Ich hatte bereits mitbekommen, wie Kelim ihn in die Geheimnisse einweihte, wenngleich ich nicht weiß, was er ihm alles mitteilte. Auch Eldatirmo ist diesbezüglich nicht besonders gesprächig – geschickt, aber dennoch höflich, weicht er meinen diesbezüglichen Fragen aus. Das ärgert mich – und weckt mein Misstrauen gegenüber ihm. Wieder erinnere ich mich daran, wer er ist. Ein Noldor – einer derjenigen, die aus dem fernen Westen nach Beleriand kamen, und die schon in Mittelerde waren, bevor noch die Sonne aufging. Sie werden für die nobelsten und größten unter den Elben gehalten – doch sie sind verflucht, und das Unheil klebt an ihnen wie Pech und Schwefel.

Kann man ihm trauen? Ich komme nicht umhin, mir diese Frage zu stellen. Das bringt mich auf einen Gedanken – ich spreche ihn darauf an, ob er jemals einen Schwur gebrochen hat, und dann frage ich nach seinem Schwur gegenüber der Gemeinschaft. Offensichtlich erkennt er sofort die Doppeldeutigkeit – und bleibt äußerlich gelassen. Doch die Atmosphäre des Gesprächs verändert sich nur allzu deutlich.

Und da geschieht es – für einen kurzen Moment verliere ich meine Balance. In diesem Moment kommt mir der Gedanke, er könnte ein Verräter sein – nein, mehr noch, ich wünsche es mir geradezu. Würde mir das nicht einen rechtschaffenen Grund geben, wieder auf die Jagd zu gehen, wie ich es früher tat? Ich fühle, wie mein Blut schneller und heißer durch meine Adern fließt, und wie einst beginne ich, meinen Gegenüber mit anderen Augen zu sehen – und Maß zu nehmen. Ich erzähle ihm einige Dinge über Leben und Tod, aus denen er sich wohl keinen Reim machen kann. Meine eigenen Gedanken entfernen sich zusehends von dem Gespräch, ich beobachte seine Reaktionen, seine Gestik und Mimik genau. Obwohl wir uns in Elronds friedlichem Haus befinden, umgibt ihn die Aura eines Kriegers, und seine Bewegungen lassen großes Geschick und Kraft erahnen. In einem offenen Duell würde ich nicht gegen ihn bestehen können, und auch kein Verbessern einiger einfacher Umstände könnte das ändern. Aber das steigert nur den Nervenkitzel – und ich scheute niemals vor so etwas zurück. Er wäre ein würdiger Gegner, endlich wieder eine tödliche Beute, nach so langer Zeit ...

Gegner?

Gegner! Dieser Begriff reißt mich aus meinen Gedanken. Er ist kein Gegner, sondern Mitglied der Gemeinschaft, der auch ich diene! Er ist einer meiner Gefährten! Wie konnte ich nur ...
Entsetzt über mich selbst stehe ich auf und verabschiede mich knapp. So schnell es geht, verlasse ich ihn, die Halle des Feuers und Elronds Haus ...

... mein Blick wendet sich nach innen, auf einen Teil meiner Existenz den ich mit aller Macht verleugne, und von dessen Anblick ich mich zutiefst fürchte. Aber die Begegnung mit Eldatirmo hat es nur zu deutlich gezeigt. Die Bestie, die vor langer Zeit auf der dunklen Seite meiner Seele in Ketten gelegt wurde, ist noch da. Auch wenn niemand sie sehen kann. Und sie prüft Ihre Fesseln. Ich muss wachsam bleiben. Ich werde nicht versagen. Sie wird keine Herrschaft mehr über mich erlangen.

Es war mir, als hörte ich jemanden höhnisch lachen. Eine Stimme, die ich lange nicht mehr vernommen habe ...
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Eldatirmo
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Eldatirmo »

Wieso hat sie nach einem von i h n e n gefragt. Ich verstehe das nicht. Versteht sie nicht, für was sie stehen ? Sie wollte das ich nach einem von i h n e n such. Nein, nein, sie hatte mich sogar darum gebeten. Gerade Sie, die mir nicht traut, Sie die vielleicht mehr weis als die anderen, Sie, Turaleth !
Dabei fing alles so ganz anders an. Ich stand vor dem Hause Elronds und hatte eine wichtige Botschaft erhalten, vielleicht eine Spur, endlich eine Spur von dem, nach dem mich so verlangt, nach dem, wonach ich niemals aufhören werde zu suchen, ohne Rücksicht ohne Gnade … Plötzlich stand sie vor mir, erst die letzten drei Schritte auf mich zu, bemerkte ich. In einer Mischung aus, Vorsicht und aus Bewunderung über ihre eleganten und anmutigen Bewegungen, schaut ich Turaleth entgegen. So sicher bewegt sich nur eine unseres Volkes dachte ich, während ich die Hand mit dem Zettel unauffällig sinken ließ und sie Förmlich grüßte. Nach einigen unverfänglichen Worten, erinnerte mich Turaleth daran, dass wir noch etwas zu besprechen hätten. Also gingen wir ein stück des Weges, bis zu einer kleinen Wiese, nahe des Imladris-Wasserfalls. Ein schöner Ort ! Dort setzten wir uns ins Grass, machten es uns gemütlich und blickten beide eine Zeitlang, Gedankenverloren auf das Wassers. Ich zumindest lauscht auch den Klängen aus alten Zeiten, die das Wasser sang. Bis Turaleths singende Stimme mich mit einigen Worten zum aktuellen Geschehen, zurück in die Gegenwart brachte. Es ging darum, was wir erreicht hatten seid unserem letzten Gespräch in der fernen Feste Forod. Ich berichtete ausführlich, wenn auch peinlich berührt von meinem Versagen, was Lynne betrifft. Beinahe nichts konnte ich erfahren und auch in die Falle war sie mir nicht gegangen. Und doch konnte ich 1-2 Informationen aus ihren wenigen Worten entnehmen, oder besser gesagt was zwischen den Worten Lynns zu hören war.
Turaleth hatte auch noch nicht konkretes, jedoch zumindest einen Plan, der aufgehen könnte. Auch wenn wir uns hier ausgerechnet auf einen der Menschen verlassen müssen. Nun man muss nehmen was man bekommt.
Nun ,Turaleth und ich waren in recht friedlicher Stimmung, keine Beleidigungen und kaum Misstrauen. Vielleicht hat es an diesem Ort gelegen, an dem wir gesessen haben.
Schließlich dreht sich unser Gespräch um Themen, die wir schon öfters angesprochen haben oder ich sollte besser sagen die wir vorsichtig umkreist haben. Während ich das Schreiben mit der Nachricht, möglichst unauffällig im Wasser untergehen ließ, wurde ich nun doch etwas, vorsichtiger. Sie stellte mir wieder 1-2 Fragen und ich antwortete wieder einmal sehr vorsichtig und eher ausweichend. Fragen über die Vergangenheit, Fragen über die eigenen Ziele, gefährliche Fragen …
Ich muss gestehen, ich bin mir nicht mehr sicher wie, aber auf einmal begann sie von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Ebenfalls sehr vorsichtig, ebenfalls sehr vage. Aber immerhin, wurde selbst die wachsame Turaleth etwas weniger wachsam, oder versuchte sie mich zu täuschen, oder dachte sie sich einfach nichts dabei. Nicht alles muss immer geheim bleiben, dass weis auch ich.
Für die anderen Gefährten sind wir sicher nur zwei Elben und doch sind wir aus unterschiedlichen Sippen. Aber nicht mal im Traum könnten die anderen erahnen wie der Unterschied ist, dessen bin ich sicher. Nun meine Sippe wurden stets entweder verehrt oder wir wurden gemieden, manchmal sogar gehasst. Aber die Sindar wurden doch stets freundlich empfangen, außer von ihren Feinden natürlich. Um so überraschter war ich, als sie, eine Elbe der Sindar, mir erzählte, sie sei bei einigen der Eldar nicht willkommen.
Aber ich muss gestehen, ich war geradezu entsetzt als sie mich nach den … Heimkehrern aus Angband fragte. Ob ich von ihnen gehört hätte, ob ich welche von ihnen kenne und das sie gerne einen kennen lernen würde. Beinahe währe ich aufgesprungen um einfach wegzurennen. Wie kann sie nur so etwas fürchterliches Wünschen. Aber nein … dachte ich Nein, sie war nicht dabei, sie hat nicht gesehen, hat nicht erlebt wie es war … welche Verhöhnung welche Grausamkeit, welche … was wir gemacht haben, was wir machen mussten, was einige von ihnen gemacht haben … HASS flammt in mir auf, VERGELTUNG, VERGELTUNG ! Kurz scheint mich ein Schatten zu umgeben, ich weis nicht ob man es sehen kann, ob sie es sehen kann aber ich spüre ihn ganz deutlich. Wie ein Mantel, ein Mantel voller Kälte. Doch … der Moment vergeht und ich habe mich wieder in der Gewalt, lausche ihrer Stimme, dem Singsang, leise und nun traurig.
Als Turaleth mich fragt, ob es noch welche von ihnen gibt, verneinen ich sofort. Doch dann zögere ich, vielleicht … nun wenn die Herrin würde es wissen, wenn überhaupt jemand. Turaleth bemerkt mein zögern und bohrt sofort nach. So dass ich ihr von meinen Vermutungen erzähle. Und dann passiert es, sie, ausgerechnet Sie, bittet mich, auf die Suche zu gehen und sie hinzuführen. Ich möchte das nicht doch da sie bittet … hach es mag der Moment kommen, an dem ich sie dafür hasse, falls ich wirklich einen finde, aber jetzt … zögernd stimme ich zu und sie erwidert sofort darauf, ich könne sie auch um einen Gefallen bitten, wann immer ich es für nötig halte !
Gut ! sage ich ich werde es nicht vergessen !
Wie auch immer diese Suche ausgeht, was auch immer passieren wird, ich werde sie an ihr Versprechen erinnern und sie für meine Ziele einsetzen. Denn meinen Schwur muss ich halten und jeder der sich mir in den Weg stellt, wird es bereuen, bei Elbereth !!
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Turaleth
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Turaleth »

EIn weiterer Tag der Suche in der Bibliothek in Elronds Haus ist vergangen - ich streife in Gedanken versunken durch den Park vor dem Eingang

Ein erfolgloser Tag, wie so viele andere. Kein Hinweis auf die Schwäche, die Krankheit, das Versagen, das in mir wohnt.
Oder doch nicht? In einer historischen Schrift aus dem ersten Zeitalter war ein Hinweis verborgen, eine Erzählung über andere, deren Schicksal dem meinen gleicht. Die Elben, die einst in den großen Schlachten gefangen und in die Festung des Feindes verschleppt wurden - und denen es schließlich gelungen ist, wieder zu entkommen. Aber bedeutete die Flucht ein besseres Schicksal? Sie lebten in der Freiheit als Ausgestoßene, gemieden von den anderen, weil man nicht wußte, ob und wie sie während der Gefangenschaft verändert wurden ... und ob sie nicht im Geheimen doch dem Feind dienten.

Gefangenschaft ... Veränderung ... sind das Parallelen zu dem Schicksal, das mich getroffen hat - und das ich nun aus meiner Erinnerung zu löschen versuche? Wie dem auch sei - meine Gefangenschaft damals war selbst gewählt, in gewisser Weise - am Anfang zumindest, und willig begrüßte ich zuerst das, was mit mir geschah ... und was schließlich zu der Katastrophe führte, die den Rest meines Lebens ungesühnt auf meiner Seele lasten wird ...


Plötzlich erblicke ich am Weg Eldatirmo Gwannion, wie er aufmerksam einen Zettel studiert. Der Anblick bringt mich wieder zurück zu gegenwärtigeren Dingen, in denen wir vor kurzem beschlossen hatten, unsere Anstrengungen zu bündeln. Seltsam genug, für den Noldor, doch ich wische den Gedanken weg und gehe auf ihn zu, um ihn zu begrüßen. Nachdem wir einige höfliche Floskeln gewechselt haben, beschließen wir uns einen abgelegeneren Ort zu suchen, um unsere neuesten Erkenntnisse auszutauschen. Wobei, es gibt wenig neues zu berichten. Ich weihe ihn in meine neuesten Vorbereitungen ein, um unsere Sache voranzubringen - erwartungsgemäß ist er nicht gerade begeistert, sieht aber die Notwendigkeit ein.

Der Tag neigt sich, und ich merke, wie sich Erschöpfung in mir ausbreitet. Das Treffen verlief bisher außergewöhnlich freundschaftlich - normalerweise läßt der Noldor keine Gelegenheit aus, mich seine angebliche Überlegenheit als Noldor aus dem Westen spüren zu lassen...

Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen - natürlich. Er war da, er hat das erste Zeitalter der Sonne in Beleriand erlebt, er ... hat vielleicht auch in den Elbenheeren gegen Angband gekämpft. Und er kennt vielleicht einen derer die aus der Gefangenschaft dort flüchten konnten. Vielleicht kann er mir helfen ...

Ich beginne, ihm vorsichtig einige Hinweise über meine Vergangenheit zu geben, und dass es wichtig für mich ist, mehr über die Heimkehrer zu erfahren. Ich frage ihn schließlich offen nach ihnen - worauf er sehr reserviert reagiert. Doch ich muss es wissen, ich frage ihn weiter, und als ich ihn schließlich bitte, mir bei der Suche nach einem von Ihnen zu helfen, willigt er schließlich ein.

Falls er mir wirklich helfen kann, ist ihm mein Dank gewiss - sollte dies der Schlüssel dazu sein, meine Geißel abzuschütteln, so soll er es nicht umsonst getan haben.
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Eldatirmo
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Eldatirmo »

Wie eine Schlange kurz vor dem Sprung, führte der gewundene Weg den Berg hoch. Irniesuil, Turaleth und ich, Eldatirmo Gwannion, hatten beschlossen einen Weg über den Pass zu finden. Unser Ziel war es, einen Weg nach Lorien zu finden und Moria war keine Option, darin waren zumindest Turaleth und ich uns einig. Selten genug, dass wir beide uns einig sind. Kurz werfe ich ihr einen spöttischen Blick zu werde doch dann sogleich wieder ernst und wende mich wieder dem Rothornpass zu. Ein erstes großes Stück hatten wir schon hinter uns gelassen. Der Weg war noch gut begehbar. Immer wieder hatten wir das Zeichen der Weisen Hand entdeckt, immer wieder war der Weg von Halborks die ihn bewachen, versperrt. Doch hatten sie natürlich keine Chance gegen drei der Erstgeborenen. Immer wieder hatte Turaleth das Tempo angezogen. Sie schien keine Zeit verlieren zu wollen. Schon bereut ich es mitgekommen zu sein, doch hatte ich mein Wort gegeben und ich hatte hier auch noch eine Rechnung zu begleichen ….

Nun sind wir also ein gutes Stück den Berg hinauf, prüfend atme ich die Luft ein, es riecht nach Schnee. Aus dem schmalen Weg ist nur noch ein Pfad, wenn überhaupt, übrig geblieben. Und plötzlich fängt es an zu schneien und nach wenigen Minuten schneit es zu dicht, dass selbst wir nicht mehr viel sehen können. Der Wind heult und wird zu einem wahren Schneesturm. Doch hinter dem Wind höre ich es wieder … kalte Worte, die gegen uns gerichtet sind, ein Wille der stark und mächtig ist, selbst für mich. Kurz neige ich mein Haupt unter dieser Macht, doch dann fühle ich wie das Feuer meiner Sippe in mir brodelt. Wie ein Schrei der nicht erlaubt besiegt zu werden. Sofort strafft sich meine Haltung wieder und schweigend gehe ich mit den anderen beiden weiter bergauf und weiter und in meinem Gedanken spreche ich als drohende Warnung nur ein Wort aus … Sssarumaannn .

Meter hohe Schneewehen überwinden wir und hinterlassen doch nur feine Spuren im Schnee, die fast augenblicklich wieder zugeweht werden. Und doch werde unsere Schritte, wenn auch unmerklich langsamer. Sein Wille ist stark hier und er erhebt Anspruch auf den Pass.
Am Wegesrand entdecken wir die gefrorene Leiche eines Zwerges. Kurz halten wir bei ihm, doch können wir hier nichts mehr ausrichten. Also gehen wir weiter …

Nicht mehr weit vom Gipfel und doch so fern, endet unser Weg an einer gewaltigen Schnee und Geröll Wand. Kein Weiterkommen …. Der Wind ist nun so stark, dass sogar wir uns vorsehen müssen.

Hört ihr seine Stimme ? frage ich und Turaleth antwortet leise Ja, die ganze Zeit schon. Irniesuil nickt nur stumm. Wütend blicke ich die Wände aus Eis und Gestein um uns herum an und Wut flammt in mir auf Nein, nicht schon wieder … wieder besiegt … Einige Minuten stehen wir nur da. Die Kälte macht uns beinahe nichts aus. Ein sterblicher währe sicher schon erfroren hier oben. Kurz schüttle ich mich um meinen Ärger los werden. Schnee rieselt dabei von meinem Kopf auf den Boden und wird dort sogleich davon geweht.
Es hat keinen Sinn. sagt sie. Wenn auch ungern, muss ich ihr recht geben. Also machen wir drei uns wieder auf den langen Abstieg.

Unterwegs lauern uns immer wieder einige wilde Kreaturen. Und sogar ein großes Lager von Halborks entdecken wir. Von hier aus also besetzten Sarumans Diener den Berg. Vorsichtig umgehen wir ihn und töten dabei einige vorgezogene Wachen des Lagers.

Schließlich bringen wir die Strecke hinter uns und kommen in Echad-Dunan an. Körperlich nur wenig erschöpft und doch ist die Stimmung gedrückt. Zumindest bei mir und bei Turaleth. Bei mir, weil ich eine Niederlage erlitten habe und mein Stolz verletzt wurde. Sicherlich würde Turaleth eine Zynische Bemerkung für mich haben, wenn ich meine Gefühle aussprechen würde. Und sie selbst, nun sie hat ihr Ziel nicht erreicht. Diese für mich unverständliche Ziel. Doch kenne ich sie soweit, dass mir klar ist, sie wird sich nicht lange von diesem Rückschlag aufhalten lassen. Kurz mache ich mir gedanklich eine Notiz, dass ich vorsichtig bei ihr sein muss. Sie ist misstrauisch und wachsam und sie vermutet sicher einiges. Es mag der Tag kommen an dem ich tun muss, was ich tun muss. Ich merke wie mein Blick auf sie ungewollt bedrohlich wird. Schnell senke ich ihn auf den Boden, damit sie es nicht bemerkt und richte meine Gedanken auf das nächste was zu tun ist.

Zögerlich beraten wir unsere Optionen, schließlich sprechen wir es aus. Wir müssen durch die Minen von Moria ……
Kelim Kaltschmied
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Kelim Kaltschmied »

Von IRNIesuil DeSwede:

Na, dass nenne ich mal einen Zufall.
Da untersuche ich hier alte Ruinen und als ich mich umwende steht dort Turaleth.
Wir hatten schon das eine oder andere für die Elben hier in Eregion unternommen,
diesmal scheint ihr etwas anderes auf dem Herzen zu liegen.
Ich gebe zu diese Ruinen hier habe ich schon 30 oder 40 mal untersucht
und die letzten 20 mal davon ist nichts neues zu Tage gekommen außer Spuren der Gegenward.
Sie unterbreitete mir, sie würde nach Lorien wollen.
Lorien ... wie lange war ich nicht mehr dort ... ich glaube das liegt weit zurück.
Vor dem Aufbruch warteten wir noch auf einen weiteren Reisenden .. als ich ihn sah, stockte mir zuerst der Atem.
Es war ein Elb aus meinem Volke. Er heißt Eldatirmo und scheint in sonderbarerweise mit dieser
jungen Historikerin, die ich einst in Bruchtal kennenlernte, eine Zweckgemeinschaft zu teilen.
Ob er sich an mich erinnern würde ?
Würde er es tun, würde er mich gewiß verfluchen.
Ich überspiele meine Scham mit gekonnter Ahnungslosigkeit und der Schrulligkeit eines Forschers,
der die Gefahr in den Wind schlägt, wenn es dabei etwas lohnenswertes zu untersuchen gibt.
Man will über einen Bergpaß nach Osten ziehen und ich begleite sie. Tupaw ist natürlich auch dabei.
Ich konnte mich stets auf ihn verlassen und auch er weiß, das ich ihn in keine aussichtslose Schlacht schicke.
Es war auffällig, das der Pfad, den wir wählten zwar schmal war,
aber trotz seines Zerfalls in letzter Zeit oft genutzt wurde.
Tupwa blieb hin und wieder zurück und machte mich auf Spuren aufmerksam.
Ich nickte ihm nur zu ... verstanden alter Freund .. seien wir wachsam.

Bald schon wurde offenkundig wer diesen Weg so sehr in Anspruch nahm ...
das Banner der weißen Hand wurde sichtbar und mit ihm viele Wachposten, die den Weg versperren wollten.
Die weiße Hand, das ist Saruman's Zeichen. Hat er den Verstand verloren in all den Jahren in seinem Turm ?
Ja .. er wollte nur zu gerne wissen, was es mit den Ringen auf sich hätte.
Wenn ich daran denke, wie er mich überfreundlich einmal einlud über die Ringe zu plaudern
.. fast so freundlich wie Sauron einst. Welch ein Vergleich und doch scheint mir meine Vorsicht diese Einladung
auszuschlagen nun Recht zu geben . denn was ich da am Wegesrand sehe, ist kein Freund der Elben .. es ist ein Halbork.
Und ihm ist egal wer des Weges käme, solange er ihn töten kann.

Versunken in Gedanken an die alten Tage, in denen ich nichts ahnend mit Sauron durch Haine wandelte und
über die Valar philisophierte trotte ich mit den anderen weiter zum Paß.
Turaleth schnelle Pfeile, Eldatirmos entschlossene Schwerthiebe und Tupaws unbarmherzige Pranken ließen mir wenig zu tun übrig.
Plötzlich schlug aber das Wetter um. Von jetzt auf gleich waren wir in einem Schneegestöber, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Aber es war nicht der Schnee, der mir kalte Schauer den Rücken herunterschickte.
In der Luft lagen die magischen Worte eines mächtigen Zauberers.
Die Stimme, die diese einst sprach, klang immernoch fort. Es war die Stimme Sarumans.
Eldatirmo und Turaleth wußten dies zu bestätigen.
Gewiß würden sie nicht die Worte selber erkennen, aber die Präsenz war auch für sie spürbar und erdrückend.

Wir erreichten den Paß schließlich ... an Wachgeistern und erfrorenen Wanderern vorbei,
nur um herauszufinden, das der verrückte Zauberer ganze Arbeit geleistet hat.
Für die, die seiner Magie trotzen würden hat er eine Barikade aus schnee und Eis erschaffen,
die den kompletten Paß einnahm .. kein Schlupfloch war übersehen worden.

Fast schon ein wenig verzweifelt schauten wir, ob nicht ein Pfad über ein benachbartes Schuttfeld uns am Paß vorbei führen würde .. aber auch hier zog sich die Barriere weiter ... nicht einmal die Spuren der Tiere hier oben deutete auf einen Weg hin.

Und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder zu Tal. Diesmal wählten die beiden einen südlicheren Weg.
Wir kamen an einem Lager der Halborks vorbei und ich glaube erkannt zu haben, das meine Begleiter hier
ihrem Verdruß etwas mehr Luft machten. Die Halborks fanden schneller den Tod als ihre Stammesangehörigen bei unserem Aufstieg. Turaleth bedachte auch die fliegenden Späher Sarumans mit Pfeilen.

In Echad Dunnan angekommen, sprachen Turaleth und Eldatirmo ihre Alternativen ab und beschlossen, den Weg duch Moria zu nehmen. Man wolle nur einfach schnell hindurch.
Oh diese Jugend ! Schnell mit dem Kopf durch die Wand ?

Wenn es so einfach wäre würde eine breite Handelsstraße hindurchführen .. tut sie aber nicht.
Wir werden uns durch kämpfen müssen, doch wozu ? Nur um in Lorien ein paar andere Ruinen zu untersuchen ?
Was ist das eigentliche Anliegen der zwei? Lohnt es sich sich dafür in Gefahr zu begeben ?

Eldatirmo schwieg dazu und ließ Turaleth und mich stehen.
Erwartungsvoll schaute ich sie an, ob sie mir einen Grund geben könnte ...
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Turaleth
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Eine Wende am Rothornpass

Beitrag von Turaleth »

Endlich ...
Endlich ist es soweit. Eldatirmo hat mir signalisiert, dass er für den Aufbruch nach Lorien bereit ist. In Eregion, dem Land der Ringschmiede, wollen wir uns treffen. Echad Eregion ist der Ort, den er mir genannt hat, und zu dem mich mein Pferd geschwind getragen hat.

Doch scheinbar ist seine Eile nicht so groß wie die meinige - er scheint ohnehin recht nachdenklich, jedesmal wenn ich wieder auf die Hintergründe der Reise zu sprechen komme. Irgend etwas stimmt nicht mit ihm ... mit dieser Reise ... ich weiss es nicht. Ich erinnere mich wieder daran, wie abweisend und misstrauisch mir der Noldor bisher immer vorgekommen ist - und wie wenig Freundlichkeit ich ihm bisher entgegen gebracht hatte. Seltsam, dass er mir trotzdem hilft. Oder steckt etwas anderes für ihn dahinter ... ist diese gemeinsame Reise wirklich eine gute Idee? Ich sollte besser einige Vorkehrungen treffen, um auf alles vorbereitet zu sein ...

Als ich mich mit einigen der Elben unterhalte erkenne ich etwas weiter weg einen Bekannten - den Elben Irniesuil, Kelims Ziehvater, mit dem ich in letzter Zeit bereits einiges in Eregion unternommen hatte. Es scheint mir wie eine Fügung des Schicksals, ihn hier zu treffen, noch vor Eldatirmo Gwannion. Vielleicht ist Irniesuil genau derjenige, der unserer Reisegesellschaft noch fehlt - er ist ein fähiger Kundiger ... und falls mit Eldatirmo etwas nicht stimmt, könnte Irniesuils Anwesenheit sich als äußerst nützlich erweisen.

Ich gehe also auf ihn zu und spreche etwas über meine Reisepläne. Als Eldatrimo schließlich erscheint, ist auch Irniesuil bereit, uns zumindest zum Rothornpass zu begleiten.

Wir wagen den Aufstieg zum Rothornpass - wo wir scheitern, da eine unüberwindliche Wand aus Eis und Schnee den Durchgang versperrt. Das Scheitern setzt dem stolzen Eldatirmo sichtlich zu - doch mir ist es einerlei. Es wird sich ein anderer Weg finden - und die Vorzeichen haben sich nun wohl etwas zu meinen Gunsten geändert...
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Garlond
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Garlond »

Galond öffnet einen Brief. Er ist von Eldatirmo, in feiner Kalligraphie steht dort;
Suilad Herr Garlond. -Garlond schüttelt lächelnd den Kopf-
Ich habe vielleicht eine kleine ... Aufgabe für euch. Bedenkt aber, das ihr nun im Dienst Gondors steht. Solltet ihr also verpflichtungen haben, müsst ihr diese wahr nehmen! - Garlond runzelt die Stirn, was will er mir damit wohl sagen-
Anonsten kann ich eure Dienste in bälde brauchen. Nicht für mich, aber ich habe ein Versprechen gegeben und vielleicht könnt ihr mir helfen. Es gilt jemand durch die Tiefen von Moria zu geleiten. Eure Aufgabe währe es uns vom einem Ende zum anderen Ende durch Moria zu geleiten. Nicht weiter! Stellt keine Fragen! rüstet eu aus für diesen langen Weg und denkt an eure Waffen. So ihr mitkommen könnt.
Euch sichere Wege
Eldatirmo Gwannion

Garlond ist etwas verwirrt. Herr Gwannions Westron ist nicht sehr klar. Aber anscheinend soll er jemanden durch Moria begleiten. Das immerhin sollte kein Problem sein.
Garlond packt seine Sachen zusammen und macht sich zum Haus seiner neuen Sippe auf. Im Brief steht nichts von einem Treffpunkt und so hofft er das er Herrn Gwannion dort zu finden sei....
Es ist mir eine Freude mich mit eurem Leben zu beschützen.
Kelim Kaltschmied
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Re: Ein zufälliges Gespräch - Garlond sucht Eldatirmo

Beitrag von Kelim Kaltschmied »

Im Sippenhaus der Meigol

Kelim sagt: 'also .. wo waren wir eigentlich stehen geblieben ?'
Turaleth sagt: 'sein Beitrag zu unserer Sache ist also weniger als nichts ... in gewisser Weise ....'
Turaleth lauscht dann Kelim
Kelim schaut zu Narkadoc
Narkadoc sammelt seine Gedanken.
Narkadoc sagt: '..beim Anfertigen eines Waffenschranks, glaube ich :schmunzelt leicht:'
Turaleth greift zu einem Stück Brot und beginnt davon zu essen, während sie weiter zuhört
Kelim sagt: 'hehe .. gut .. aber wenn wir etwas nachher zeigen können, wäre das doch nicht schlecht'
Kelim schaut besorgt zu Turaleth
Turaleth blickt fragend zurück
[Sippe] Narkadoc: 'Um genau zu sein weiß ich nicht was Kelim damit sagen will :)'
Kelim sagt: 'Wenn ich Narkadoc recht verstanden habe brauchen wir Holz'
Narkadoc sagt: '..und dazu wird es uns wohl in die Trollhöhlen zerren'
[Sippe] Garlond: 'Es polltert im Flur'
Kelim sagt: 'und wenn ich jetzt nicht völlig falsch bin ... aus den Trollhöhen .. da wo Tharbakin mit seinem Geist nun auch lang ziehen wird'
Narkadoc schreckt bei einem geräusch auf.
Garlond macht eine tiefe Verbeugung.
Kelim sagt: 'Ah .. kommt ran'
Garlond sagt: 'Guten Abend'
Ihr winkt Garlond heran.
Turaleth sagt: 'Suilad, Garlond'
Narkadoc sagt: 'Seid gegrüßt,..Garlond'
Garlond sagt: 'ich hoffe ich störe nicht'
Kelim sagt: 'Schaut ! DAS ist ein Mensch'
Garlond schaut verwirrt
Kelim ist begeistert
Garlond sagt: 'äh'
Kelim sagt: 'Oh . nichts für ungut'
Turaleth schmunzelt
Kelim sagt: 'wir hatten gerade .. Besuch .. und ich bin froh, das er wieder fort ist .. ihr seid mir willkommen'
Garlond sagt: 'ähm ist Herr Gwannion hier'
Garlond sagt: 'oh, danke'
Garlond lächelt
Turaleth sagt: 'nein, Herr Gwannion ist zwar mit uns hierher gereist, er hat sich allerdings zurückgezogen für heute'
Garlond sagt: 'oh schade'
Kelim sagt: 'Wir planen gerade eine kleine Exkursion'
Garlond sagt: 'er hat mir eine Nachricht zukommen lassen'
Garlond sagt: 'aber es hat nicht geschrieben wann und wo ich mich einfinden soll'
Garlond sagt: 'nur das ich jemanden durch Moria begleiten soll'
Turaleth sagt: 'Moria, sagt ihr ... hmmm. Interessant. Ich nehme an, er wird Euch aufsuchen, sobald die Zeit reif ist'
Kelim schaut zu Narkadoc und Turaleth
Garlond presst die Lippen aufeinander
Garlond sagt: 'hm'
Narkadoc sagt: '..oh , ja, eine Exkursion'
Garlond sagt: 'dann werde ich wohl hier warten müssen'
Narkadoc sagt: 'Wir planen in die Trollhöhlen zu reisen..'
Garlond sagt: 'in die Trollhöhlen'
Kelim sagt: 'Herr Eldatirmo dürfte mit dabei sein'
Garlond schaut fragend
Garlond sagt: 'welche Trollhöhlen'
Narkadoc sagt: '..Ja, einige Dinge besorgen, seht es als Ausbildungsmaßnahme'
Kelim sagt: 'Trollhöhen'
Garlond sagt: 'ach so, .. ja'
Garlond sagt: 'Ausbildungsmaßnahme'
Garlond sagt: 'für mich?'
Turaleth sagt: 'dort gibt es spezielles Holz, welches wir für einige Werkstücke benötigen'
[Sippe] Narkadoc: 'Unglaublich, ich spiele 1 Jahr Lotro und habe mich seit dem immer dabei verlesen :lacht:'
Garlond sagt: 'ach so'
Garlond sagt: 'welches Holz braucht ihr denn'
Garlond sagt: 'und in welchen Mengen'
Turaleth blickt nun zu Kelim und Narkadoc
Turaleth sagt: 'das müssen Euch die Handwerksmeister hier sagen'
Narkadoc sagt: 'Nicht sonderlich viel, welches Holz? ..wir werden vorort schauen müssen, ob das was es dort zu finden gibt für uns geeignet ist'
Garlond sagt: 'ich habe einige Vorräte an Holz bei meinem Haus auf der anderen Seite des Wasserfalls'
Kelim tut ehrlich ahnungslos
Kelim sagt: 'Von Holz verstehe ich nur wenig'
Turaleth sagt: 'Das Holz muss nicht Eure Sorge sein ... eher die Sicherheit unserer Expeditionsgruppe'
Narkadoc sagt: 'Wir suchen etwas spezielles, nichts gewöhnliches, ..neue Einrichtung, verstehst du?'
Garlond zuckt mit den Achseln.
Garlond sagt: 'ja, für die Sicherheit kann ich sorgen'
Narkadoc sagt: 'Gut! :nickt zufrieden:'
Turaleth sagt: 'gut *nickt* genau was wir brauchen'
Garlond sagt: 'wann soll es los gehen'
Kelim sagt: 'Wie gesagt Herr Eldatirmo wird uns begleiten, dann könnt Ihr Eure Dinge sicher auch mit ihm bereden'
Narkadoc sagt: '..das liegt daran, wann es jedem hier genehm ist :blickt durch die Runde:'
Turaleth sagt: 'wir sollten uns auch mit dem Noldor beraten'
Garlond schaut in die Runde
Garlond sagt: 'kann ich noch etwas tun'
Kelim sagt: 'gerne'
Turaleth sagt: 'esst etwas, wenn ihr hungrig seid *schmunzelt*'
Garlond sagt: 'oh danke, ich habe schon gegessen.'
Kelim massiert seine Unterarme
Garlond sagt: 'aber ich nehme gerne noch etwas Wasser'
Garlond trinkt.
Garlond trinkt.
Garlond trinkt.
Ihr prostet Garlond zu.
Garlond trinkt.
Turaleth sagt: 'nur zu *lächelnd*'
Garlond sagt: 'aaah'
Garlond sagt: 'nun wenn ihr sonst keine Aufträge für mich habt, dann warte ich draußen auf Herrn Gwannions Rückkehr.'
Kelim sagt: 'Durstig'
Garlond nickt Kelim bestätigend zu
Kelim sagt: 'Einen Augenblick'
Kelim sagt: 'Wie sieht es mit Eurer Ausrüstung aus .. alles in Ordnung ?'
Garlond schlägt auf seinen Brustpanzer
Garlond sagt: 'alles bestens'
Kelim klopft auch mal sachte auf das Metall ud lauscht
Garlond schaut verwundert
Garlond sagt: 'alles in Ordnung?'
Kelim sagt: 'Es klingt, als ob ihr einen feinen riß in der Rüstung hättet .. hattet ihr einen schweren Kampf in der letzten Zeit ?'
Garlond sagt: 'hm, nichts besonderes, nur ein paar Uruks in der alten Schule in Mirobel'
Garlond sagt: 'mein Freund hat einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen'
Kelim nickt begeistert und anerkennend
Kelim sagt: 'Gut gut ... behaltet das im Auge .. solltet ihr mit eurer Rüstung hilfe brauchen .. zögert nicht ... ich helfe gerne'
Garlond sagt: 'oh danke'
Garlond sagt: 'das meiste bessere ich selbst aus'
Garlond sagt: 'mein Vater hat mir das schmieden etwas beigebracht'
Garlond sagt: 'hm wenn auch nur Hufeisen und Pflüge und solche Sachen'
Kelim sagt: 'ich hatte 60 Jahre bereits zeit zu üben ... wenn ich euch also unterstützen kann, will ich es gerne tun, so ihr es wollt'
Garlond sagt: 'gerne'
Garlond lächelt erfreut
Garlond sagt: 'wie gesagt'
Garlond sagt: 'ich werde draußen auf Herrn Gannion warten, dabei kann ichauch gleich Wache halten'
Garlond sagt: 'es sei den ihr wünsch noch etwas'
Kelim sagt: 'Danke vertretet Euch ruhig etwas die Beine. Wenn es dunkel wird .. schaut mal nach Geistern aus'

Narkadoc kann sich bei Kelim's Bemerkung ein lachen nicht verkneifen.
Garlond sagt: 'Geister'
Kelim sagt: 'Äh .. das ist kein Witz'
Garlond sagt: 'äh sicher'
Kelim sagt: 'Ich weiß es klingt komisch ...'
Kelim sagt: 'aber ein anderer Rekrut behauptet Stein und Bein ihn würde ein Geist verfolgen'
Garlond sagt: 'ja, ich habe auch schon Geister gesehen'
Garlond sagt: 'in den Hügelgräberhöhen, oder in Angmar'
Kelim sagt: 'Solltet ihr also einen bemerken ... bitte gebt Bescheid'
Turaleth 's Miene ist unverändert ernst, als sie dem Gespräch zuhört
Garlond sagt: 'aber, na ich denke es wir nichts passieren'
Garlond sagt: 'wenn doch mache ich mich bemerkbar'
Turaleth sagt: 'zögert nicht, Hilfe zu holen'
Garlond sagt: 'übernachtet ihr hier?'
Kelim sagt: 'Ich würde diesen Geist gerne sehen .bevor ...'
Kelim sagt: 'ja'
Kelim sagt: 'Mein Heim liegt in Ered Luin ..'
Garlond sagt: 'Dann schlaft ruhig, ich werde schon aufpassen'
Turaleth sagt: 'ebenfalls'
Garlond sagt: 'ich habe auch ein Haus dort'
Garlond sagt: 'in Falathlorn'
Garlond grinst
Kelim sagt: 'ja'
Garlond sagt: 'also gute Nacht euch'
Turaleth sagt: 'iHr seid recht jung, und doch schon herumgekommen, wie mir scheint'
Turaleth sagt: '*schmunzelt* gut Nacht'
Ihr salutiert kurz vor Garlond.
Garlond macht eine tiefe Verbeugung.
Narkadoc sagt: 'Gut Nacht, Garlond!'
Kelim sagt: 'Gute Wache'
[Sippe] Garlond: 'es rumpelt wieder im Flur'
Kelim Kaltschmied
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Re: Ein zufälliges Gespräch - Ein Brief von Irni

Beitrag von Kelim Kaltschmied »

Ein Brief in Turaleth Briefkasten:

* die Schrift ist geschwungen und die Wortwahl ist stark von der alten Sprache der Elben geprägt *

Werte Turaleth,

was Ihr mir da zeigtet, hat mich beunruhigt.
Alte Erinnerungen kamen auf, die ich lange vergessen hoffte.

Wie dem auch sei. Ich sagte Euch meine Unterstützung für
die Reise nach Lothlorien zu und daran hat sich nichts geändert.

Dennoch habe ich eine Vorsichtsmaßnahme ergriffen!
Ich bat meinen Sohn Kelim Euch eine Rüstung zu schaffen,
die ich mit einigen Xxxyyyzzauber* belegte.

Bitte sagt mir wo ich Euch treffen kann,
um sie Euch auszuhändigen.

Ich würde Euer Sippenhaus vorschlagen, damit ihr Euch
in Ruhe mit der Rüstung vertraut machen könnt.

Gruß
.I.R.N.I


)* Das Wort fällt Turaleth schwer zu entziffern, es könnte 'Schutzzauber' bedeuten.


OOC: Wie diese Rüstung letzten Endes auf Turaleth wirkt, überlasse ich natürlich Turaleth selber. :mrgreen:
OOOC: Bei dieser Gelegenheit könnte es möglich gewesen sein, das Irni und Kelim über Turaleth's Vergangenheit
sprachen.
Larelie
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Ein zufälliges Treffen

Beitrag von Larelie »

*Larelie*

Seid Wochen streife ich nun schon durch Eregion, angetrieben durch Schmerz und Wut. Als mich damals der Brief eines alten Freundes erreichte hätte ich nicht gedacht welche Ausmaße damit verbunden seien. Die sachen die er beschrieben hatte waren erschreckend und doch zögerte ich nicht aufzubrechen. Weg von meinen eigentlichen Zielen. Doch wo war er hin? In Gwingris hatte man ihn lange Zeit schon nichtmehr gesehn. Sicherlich hat der Brief einen langen weg zu mir gehabt aber so lange? Er muss etwas gefunden haben. Es muss etwas wichtiges gewesen sein was ihn Getrieben hat. Quer durch Eregion bis hier her...
Oder teuche ich mich? Habe ich mich doch geirrt und einen Hinweis auf sein Verbleiben falsch gedeutet? ...... Nein wohl kaum. Alles führt hier her, dabei konnte er Zwerge noch nie gut leiden.

Ich sollte mich bei den zwergen hier umhören, vielleicht haben sie ihn gesehn...

Ein paar minuten und Diskusionen später dreht Larelie sich um und ein bekanntes Geschicht steht vor ihr!

Ich drehe mich um und da steht er... der Noldor den ich vor kurzem kennengelernt habe. Ein Elb von stattlichem Ausmaße, nobel und elegand. Kurz sind meine Gedanken unklar, doch sammel ich mich schnell wieder. Ich schaue mich um und merke das er auch die anderen beiden dabei hat sowie 2 Menschen. Wie angenehm an diesem ort drei bekannte und mir wohlgesonnene Gesichter zu sehen! Er wendet sich wieder ab, zu seinen Gefährten wärend ich ihr erkläre warum ich hier bin. Doch bin ich immernoch verwirrt warum sie hier sind. Was treibt sie an solch einen Ort? Durch die Mienen wollen sie laufen um den Berg zu überwinden sagte sie... Aber eine solche Gefahr auf sich nehmen für was? Und das bei ihrer eigentlichen Aufgabe.... ob das nicht etwas leichtfertig ist?

Ich sollte mit ihnen mitziehen. Sicherlich ist es besser als alleine durch die Mienen zu wandern, wobei wir durch die beiden Menschen warscheinlich nicht ganz so schnell und auch nicht ganz so leise sein werden... Egal, so komme ich auch dem ziel näher welches ich vorerst aufgab als ich nach Eregion kam....

Prächtige Bauten diese Hallen und Tore... So ziehen wir durch die Tunnel der Zwerge.
Bild
Bis wir schliesslich in eine Große Halle kommen. Dort haben Zwerge ein Lager errichtet. Gepeinigt von den strapatzen des Tages und den weiten blicken die Moria uns bietet haben wir uns entschlossen hier zu lagern! Angenehm, denn vielleicht finde ich bei diesen Zwergen eine Antwort auf meine Fragen....
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Tharbakin
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Der Pfad in die Tiefe: Streit in Delfblick

Beitrag von Tharbakin »

Tagebucheintrag, Nummer 246

Sind in Moria, nunja sieht ja ganz prächtig aus hier. Haben noch so eine Elbe getroffen, heißt Larelie. Haben uns durch einige Höhlengänge geschlichen, verdammt meine Rüstung machte vielleicht Krach...
Garlond hat uns geführt, kennt sich wohl hier aus. Sind nun in einer großen Zwergenhalle, heißt Delfblick was die Zwerge hier aufgebaut haben. Die Anderen sind eingeschlafen, ich frage mal bei den Zwergen nach einer Lederrüstung...
Na also, habe eine bekommen, verstaue meine anderen Sachen hier zwischen den Kisten. Sehe mich etwas um...

Nun denn kam gerade zurück da waren auch schon die anderen wach. Haben sich wohl schön ausgeruht...
Sind dann zu dem Noldor und Turaleth gegangen. Haben besprochen was wir tun werden. Habe dem Noldor erzählt das östlich ein Orklager liegt... Hat mich nicht beachtet, dann kam dieser Egin dazu. Komischer Kauz muss ich sagen.
Wollten dann weiterziehen, Garlond, ich, Egin und Larelie gingen über diese Brücke, wunderten uns dann das Turaleth, Irniesul und der Noldor nicht hinterherkamen. Gingen zurück und sahen noch wie Turaleth von dem Noldor heruntergesoßen wurde. Sie verschwand in einer tiefen Spalte... Irniesul, Garlond und ich rannten die Treppen hinab um sie zu suchen, fanden aber nichts. Wir gingen zurück, Garlond setzte sich geschockt auf den Boden und fing an zu flennen. Larelie redete auf den Noldor ein. Habe dem Noldor gesagt was ich von ihm denke und mich dann abgewendet. Verdammter Narr eines Elben. Tötet aus purem Stolz... Der Noldor ging woanders hin mit Larelie im Rücken. Wut packte mich und ich verfolgte sie, wollte dem Noldor dann die Nase brechen, aber Larelie hielt mich zurück... Bin fertig mit diesem Elbenpack!
Ging zurück zu Garlond und wollte ihn beruhigen, hat halbwegs geklappt. Egin ist Turaleth suchen gegangen. Bin noch in der Großbinge und bedenke meine nächsten Schritte... Solle ich warten oder alleine weiterziehen?
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Eldatirmo
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Re: Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Eldatirmo »

Nur wenige Minuten zuvor, bevor Garlond und Larelie als erstes von den anderen Aufwachten und zu uns gekommen sind, zog SIE bereits einmal ihr Schwert und hielt es mir an den Hals. Mitten im Gespräch, ohne Vorwarnung. Ich zuckte leicht zurück und beherrschte mich sonst mustergültig. Doch warnte ich SIE. Niemals mehr sollte sie ihr Schwert gegen mich ziehen oder sie würde es bereuen !
Und nun das. Eine fließende Bewegung, kaum zu sehen, nur der Schimmer kalten Stahls und sie greift mich an. Doch habe ich manche Schlacht erlebt und ohne zu zögern steht mein Schild zwischen uns. Ein lautes Krachen ist zu hören. Und schon beginnt ein gnadenloser Kampf. Keine Zeit zum denken, nur handeln. Etwas entfernt höre ich unsere Gefährten aufgeregt rufen. Doch keine Zeit zu überlegen. SIE bedrängt mich mit unglaublicher Geschwindigkeit, die einzelnen Bewegungen sind kaum zu erkennen. Eigentlich bewundernswert doch ich handle, wie an einer Wand prallen die meisten ihrer Angriffe an mir ab. Plötzlich steht Irniesuil bei uns und versucht tapfer einzugreifen, doch scheint er schnell zu merken, dass er hier nur sein eigenes Leben riskiert und nichts ausrichten kann. Mein Atem geht schneller, hier ist keine Zeit für Spiele, hier darf ich nicht unachtsam sein. Mein Gegner ist kein dummer Ork sondern Turaleth. Aber hier darf es nicht enden nicht für mich, sondern für die Ziele denen ich folge. Wenn ich hier falle, gibt es vielleicht keinen mehr, dann war alles umsonst, all das Leid, all die Schmach wird ungesühnt bleiben, alles umsonst ?! NEIN, NEIN …
Dann hole ich mit meinem mächtigen Schild aus und treffe sie hart, sie fällt nach hinten und stürzt in die Tiefe hinter sich ….
Sicher ist sie nun Tod, wobei sie ist eine der Eldar. Leichte Zweifel in mir. Ich zucke leicht mit den Achseln, während mein Atem sich nur langsam beruhigt und ich merke wie der Schatten um mich nur zögernd verschwindet und das meinem Volk so eigene licht nur langsam wieder zurückkehrt.
Während die Anderen mich Fragen und mit Vorwürfen bedrängen und ich nur automatisch antworte, ich weis nicht mehr was ich gesagt habe, wird mein Herz traurig. Wie konnte es nur so weit kommen ??
Menschen töten Menschen, die Zwerge töten einender, Habgier, Eifersucht, Macht … Aber Elben, Elben töten einander nicht. Wir sind besser ! Und nun, nun habe ich wieder einmal jemanden aus meinem Volke getötet. Verflucht sei Turaleth, dafür das ich es wieder getan habe. Verflucht sei sie, dass ich nun wieder an damals denken muss, damals …. Stimmen die zum Lachen und Singen gemacht sind, schreien vor Schmerz schreien im Todeskampf … Ich seufze leise, lege mich neben das Feuer und schaue dem Spiel der Flammen zu. Kurz denke ich über das Gespräch mit Larelie nach. Wieder eine Elbe die mich um Hilfe bittet. Freundliche Worte hat sie zu mir gesagt. Ist sie wirklich noch so voller Hoffnung und Vertrauen ? Nun falls auch sie mich betrügt, sollte sie an Turaleths Ende denken. Niemand wird mich aufhalten und Verrat wird mit dem Tode bestraft.
„Sollte Turaleth noch leben, sollte sie eine gute Begründung haben, oder besser kämpfen als Eldatirmo Gwannion“ sagte ich zu Larelie und so sei es. Aber sicher ist sie schon in den endlosen Hallen von Herr Mandos und wartet alleine auf das Ende der Zeit.
Doch jetzt möchte ich nicht weiter darüber nachdenken. Ich schließe die Augen und reise in meinen Gedanken durch das Licht Earendils ……
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Re: Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Larelie »

*Larelie*

Eine ruhige Nacht. Die meisten Schlafen. Ich kann nicht so gut schlafen. Muss immerzu an an ihn denken, er der mich jahrelang begleitete und der mit mir die zuflucht Imladris verlies. Der der mit mir unzählige Orks tötete und er der mir am Schwarzen Tor, vor alnger langer Zeit, einmal das leben rettete. Getrieben vom Wissensdurst streife ich durch das lager und suche nach Antworten. Ich befrage die Zwerge, suche nach hinweisen. Nicht viel erfahre ich in dieser Nacht. Leicht betrübt schreite ich zurück auf das Lager hinzu wo ich nicht allzuweit weg davon Turaleth, Eldatirmo und Garlond sehe. Ich gehe zu ihnen und wundere mich das sie schon derart früh wach sind.

Nach ein paar kurzen freundlichkeiten beschliessen Garlod und ich das lager ein wenig zu erkunden beziehungsweise unseren weiteren Weg auszuspähen. Wir gehen über die Brücke in Richtung der Kühlkammer. Garlond scheint sich hier wirklich gut auszukennen. Ein echter Gewinn für die Gemeinschaft. Wirkommen zurück und es schien, dass zwischen den anderen beiden, Turaleth und Eldatirmo eine angespannte Stimmung herrscht. Ich bemerke wie Turaleth, scheinbar verkrampft, an ihrem Schwert fest hält. Sicherlich wieder einer ihrer Spitzfindigen Streits die ich, selbst als Elbin, nicht verstehe. Das hat vielleicht aber auch damit zu tuen das meine Mutte eine Sindar und mein Vater ein Noldor ist... wer weiss.

schnell kommen auch die anderen zu der Runde und wir beratschlagen über den weiteren weg. Wie aus heiterem himmel, kommt auch Egin dazu. Zwar frage ich mich was er hier macht, aber ich begrüße es auf meine Eigentliche Aufgabe hinblickend. Nach langem hin und her kommen wir endlich dazu aufzubrechen. Ich ziehe mit den anderen los über die Brücke zu der Kühlkammer. Dann bemerkte ich das Irniesuil, Eldatirmo und Turaleth auf sich warten liesen. Ich ging zurück um nach ihnen zu sehen. Turaleth steht am Abgrund und schaut hinunter. Eldatirmo geht auf ihr zu und fragt sie was das nun wieder soll. Irniesuil und ich beobachten das Geschehen von dem Brückenanfang aus. Plötzlich und ohne ersichtlichen grund greit Turaleth Eldatirmo an. irniesuil genauso wie ich laufen auf die beiden zu und teilen ihnen mit das sie inne halten sollen..... Keine reaktion. irniesuil stellt sich ihnen vergebends in den Weg. Schliesslich stosst Eldatirmo Turaleth aus Verteigung nach hinten worauf sie in den Abgrund fällt..... aus Verteidigung? War es so? Es ist alles so schnell vorbei gewesen aber ich glaube das mich meine Augen nicht teuchten.

Alle anderen sind mittlerweile auch da und sind sichtlich geschockt und teilweise erbost. Wärend Irniesuil ohne zu warten das Suchen anfängt versuche ich auf Eldatirmo einzu wirken um herraus zu finden was das sollte. Er scheint aber fast Stolz auf seine Tat, zumindest ohne Reue. Eine Eigenschaft die er trotz seines alters scheinbar nicht erlert hat.... eine Schwäche? Dann reden alle auch ihn ein und er wendet sich uns ab und geht richtung des Lagerfeuers. Ich folge ihn und stelle ihn zur rede. Ich versuche ihm zu vermitteln, das Nachsicht und Diplomatie ebenfalls stärken sind. Stärken die ihm scheinbar nicht geläufig sind. Er droht, dass wenn Turaleth lebt sie eine erklärungen haben solle oder sie ein problem hätte. Ich versuche weiterhin mit ihm zu diskutieren. Dann kommt der Mensch Tharbarkin dazu. Nicht zu vergleichen mit Garlond, der ein wirklicher Gewinn ist. Tharbarkin verhielt sich wie die Meisten Menschen sich ständig verhalten. Unkontrolliert ohne nachzu denken und ohne Feingefühl. Die fähigkeit dinger zu erörtern scheint ihm vollk9ommen zu fehlen. Einfach Grob. So geht er auf Eldatirmo zu und will ihm anscheinend die nase brechen. Ich gehe auf ihn zu, brülle ihn an und streite mich mit ihm. nachdem ich sehe das der Denkprozess immernoch nicht anläuft weise ich ihn darauf hin das er ja meinen kann wie er mag uns nun aber wieder unser gespräch zuende füren lassen soll. Eldatirmo und ich gehen ein paar schritte weiter und wenden uns von ihm ab.

Er beruhigt sich und wechselt fix das Thema. Er fragt mich warum ich hier bin und ich erzähle. Witzig das er glaubt ich sehe eine der Erstgeborenen, vielleicht ist sein kompliment ich seihe so stark wie eine auch nur um mich um den finger zu wickeln?!... hmm....
Ich bitte ihn mich zu begleiten, durch die Mienen und ich hoffe das die anderen das auch tuen. Es ist ein langer weg durch Moria. Ich hoffe wir finde Turaleth wieder. Was dann passiert..... wir werden sehen.

Wir beschliessen es gut sein zu lassen für heute. Doch ich kann noch nicht schlafen. Wieder ziehe ich hinaus und suche Orks..... Ich muss meinen Kopffrei kriegen....
Kelim Kaltschmied
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Re: Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Kelim Kaltschmied »

* Irniesuil *

Von einem Schlag ins Gesicht geweckt stehe ich auf ... oh ja .. Delfblick.
Ich rappel mich auf und überprüfe meine Ausrüstung .. alles noch da .. unsere Kämpfer haben gut gewacht.
Ich schöpfe ein wenig Hoffnung .. aber irgendwie fühle ich mich schwach. Irgendwas zehrt an meinen Kräften.
Ich lasse den Stab am Riemen auf meinem Rücken verwahrt und lege beide Schwerter in den Gurt.

Blinzelnd gehe ich zu den anderen. Wir sind entschlossen weiter zu gehen .. und doch zögert der Aufbruch sich merklich hinaus. Ich beschließe die vor uns liegende Etappe am Ende unserer Gruppe zu laufen. So könnte ich ungestört nach denken und gleichzeitig alle im Auge behalten.

Garlond, ein beachtlicher Krieger übernimmt wieder die Spitze, unterstützt von Tharbakin und gefolgt von Egin und Larelie.
Ich bleibe stehen und lasse alle gelassen passieren... plötzlich durchfährt es mich wie der kalte Stahl eines Schwertes.
Turaleth und Eldatirmo gehen in eine völlig andere Richtung!
Und wie von Sinnen führt sie eine Attacke nach der anderen gegen einen der meinen.
Meine Schwäche ignorierend lasse ich meine Waffen unbeachtet und greife nach meinem Stab.
Ich spüre ein Kribbeln in den Fingerspitzen und stelle erschrocken fest, wie taub sie sich anfühlen.
Ich rede mit Zungen in der alten Sprache auf beide ein .. setze magische Bannkreise um das ringende Paar und
versuche mich auf Zaubersprüche zu konzentrieren, die Beide betäuben würden um dem Wahnsinn ein Ende zumachen.
Ich bin beeindruckt, er erwehrt sich mit aller Kraft und Eleganz meines Volkes.
Es gleicht einem Tötlichen Tanz, was ich hier sehen.
Ich weiß nicht ob nun doch einer meiner Magischen Schläge Wirkung zeigt oder Eldatirmo einen glücklichen Treffer landen konnte. Kurzfristig verliert Turaleth die Besinnung und läßt von Eldatirmo ab.

Ob ihm klar ist, wogegen er hier kämpft?
Aber er tut das einzig richtige,
als die vermeintlich angeschlagene Turaleth sich aus der Besinnungslosigkeit befreit
und ihn erneut unvermindert angreift;
Er schleudert sie mit einem wohlplazierten Schildschlag von sich weg einen steilen Abhang hinunter.

Erschöpft stolper ich als erster einen Pfad in den Abgrund hinab.
Vielleicht ist sie ja nun zu wahrer Besinnung gekommen?
Ich lasse alle Vorsicht bei meiner Suche fahren von Bilwissen oder Orks gesehen zu werden.
Ich suche mit allen Sinnen den Abhang ab.
Aber der Weg ist umsonst gewesen. ... oder auch nicht, denn es fehlt hier jede Spur von ihr. Sie lebt also!

Langsam mache ich mich an den Aufstieg. Das Kribbeln in den Fingern ist zwar schwächer geworden, aber es fällt mir schwer mich damit auf meinen Stab zu stützen. Immerhin funktioniert mein Verstand auch ohne Magie und ich überrede einen kleinen Höhlenbär mich bis zur Treppe nach Delfblick zu begleiten.
Diese verflixten Orks ! Mit meinem neuen Begleiter kämpfe ich mich wieder in die Richtung der Gefährten.

Es muß wohl eine Stunde seit dem Sturz vergangen sein, als ich in Delfblick wieder bei den Gefährten bin.

Egin, kommt mir entgegen und sagt, er würde Turaleth jetzt suchen gehen.
Ich rate ihm ab. Er hört mir zu und beschließt trotzdem zu gehen.
Ich finde Garlond, der sichtlich verstört am Boden kauert.
Ich lege ihm Ruhe spendend eine Hand auf die Schulter und bitte ihn leise Egin zu folgen.
Er bleibt jedoch sitzen. Ich vermute er wird so schnell nicht auf einen Elben hören.
Eldatirmo hat sich mit Larlie zurückgezogen.
Ich werde ihn zu gegebener Zeit zu seiner Umsicht gratulieren müssen.
Tharbakin scheint sehr aufgebracht zu sein. Ich glaube seine Adern am Hals pulsieren zu sehen
und höre von anderen, das er wohl am liebsten handgreiflich gegen Eldatirmo geworden wäre.
Das hätte mir noch gefehlt!
Aber ich halte mich zurück.



Was nun ?
Ich wollte Turaleth begleiten ... und das, was sie mir gezeigt hatte, war offenbar nur der Gipfel eines Eisberges.
Eisberges .. Kelim war doch einmal mit ihr für längere Zeit in Forochel und kam furchtbar an den Unterarmen entstellt nach Hause zurück ?
Ist ihm etwa das gleiche wie Eldatirmo passiert ?
Ich werde sofort aufbrechen und Kelim zur Rede stellen.....
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Stimmen aus der Leere

Beitrag von Turaleth »

Dunkelheit – hier wohnt die Dunkelheit.
Stimmen – überall ständig unablässig flüsternd dröhnend hallend lachend keckernd verhöhnend beschwörend bedrohend verführend befehlend bedrückend niederträchtig unheimlich widerwärtig scheußlich … gnadenlos
müde erschöpft schwach hilflos ängstlich verzweifelt alleine verunsichert hungrig hungrig hungrig hungrig
Blut … Blut macht dich satt … Blut vergießen … Blut trinken … in Blut baden … hol dir Blut … Menschenblut… Elbenblut … Zwergenblut … Hobbitblut …
NEIN
nein
nein

Ich atme tief durch und öffne die Augen. Die Welt nimmt wieder solide Formen an. Noch immer stehe ich an dem mächtigen Steinpfeiler, an den ich mich gerade eben vor Erschöpfung angelehnt hatte. Dann habe ich die Augen geschlossen - und die Stimmen des Wahnsinns versuchten wieder mit aller Macht, Besitz von mir zu ergreifen. So schlimm wie dieses Mal war es bisher noch nicht. Und die Stimmen sind noch da ... immer wieder … versteckt … woher kommen sie … hinter mir, über mir, neben mir … und doch immer verschwunden … und wieder höre ich von irgendwo her hämisches Lachen und Kichern …

Ich schüttele den Kopf, um diese Gedanken und auch die Stimmen zu vertreiben und die Worte leise aufzusagen, die ich mir in den letzten Stunden als Mantra der Hoffnung zum Schutz gegen die unerträglichen Attacken des Wahnsinns zurechtgelegt habe.

Ich bin in Moria
Ich will nach Lorien
Ich werde hier herauskommen
Alles wird gut werden

Es gelingt mir langsam wieder, zusammenhängende Gedanken zu fassen. Ich sehe mich um, und langsam kann ich mich an alles erinnern. Ich befinde mich in der Halle, die von den Naugrim hier Delfblick genannt wird. Die Gefährten, mit denen ich den Weg von den Toren Morias bis hierher gegangen bin, habe ich vor einigen Stunden im Lager zurückgelassen, wo sie sich jetzt sicher ausruhen. Auf dem ganzen Weg durch Moria schon begleiten mich die dämonischen Stimmen – ich bin mir mittlerweile sicher, dass ich als einzige sie hören kann. Ich versuche nicht über die Bedeutung nachzudenken, und den Weg, der noch vor mir liegt. Mein linker Unterarm schmerzt … er brennt manchmal wie Feuer … ich weiss dass es das Zeichen dort ist, das mir diese Schmerzen verursacht. Aber auch darüber möchte ich nicht nachdenken.

Etwas weiter sehe ich eine bekannte Gestalt stehen – es ist Eldatirmo Gwannion, einer der Gefährten. Ich gehe zu ihm … ich brauche Hilfe … vielleicht kann er mir helfen.
Nein! Er darf nichts merken. Ich traue ihm nicht. Wer weiß was er tun wird, wenn er alles erfährt. Ich darf mir nichts anmerken lassen. Aber wir müssen weiter, schnell. Ich werde mit ihm reden.

Wir reden miteinander und später kommen auch die anderen hinzu, und man entschließt sich weiterzugehen.
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Sturz in die Dunkelheit

Beitrag von Turaleth »

Als die andern mir den Rücken zudrehten und über die Brücke gingen, kamen die Stimmen wieder mit aller Macht über mich … nicht nur das, meine Hand glitt wie von selbst zum Griff meines Schwertes. Ich spürte den Drang, es zu ziehen und damit das Blut meiner Gefährten zu vergießen. NEIN! Ich war dabei, die Kontrolle nicht nur über meinen Verstand, sondern auch über meinen Körper zu verlieren. Nicht jetzt! Verzweifelt machte ich einige Schritte zurück und begann, von der Brücke weg am Abgrund entlangzulaufen, weg von den anderen. Schließlich blieb ich stehen, und mein Herz sank, als ich hinter mir Eldatirmos wohlbekannte Stimme vernahm.

Eldatirmo: Was soll das, elleth?
Turaleth: Narr!
Duell_01.jpg
Duell_01.jpg (36.62 KiB) 9628 mal betrachtet
Als ich mich zu Eldatirmo umdrehte, sah ich im gleichen Moment ein Schwert auf ihn zurasen … mein Schwert, geführt von meiner Hand. Doch mit einem meisterhaften Reflex brachte der Noldor seinen Schild in Position, und das Schwert krachte laut, aber wirkungslos dagegen. Doch weiter führte ich nun mit beiden Händen Angriffe gegen ihn aus – und wie im Rausch begann ein Teil von mir den Kampf zu genießen. Die Stimmen jubilierten mit lautem Kreischen bei jedem Schlag den ich ausführte. Eldatirmo schien verblüfft und überrascht, doch das schmälerte nicht die blitzschnelle Präzision, mit der er eine undurchdringliche, stählerne Barriere aus Streitkolben und Schild gegen meine Hiebe errichtete. Auch in seinen Augen konnte ich nun Zorn und Wut erkennen, und er begann, aus der anfänglichen Defensive heraus Konterattacken auszuführen. So begann zwischen uns ein tödlicher Tanz der Klingen, dem die herbeigeeilten Gefährten nun eher machtlos zuschauen mussten. Aus den Augenwinkeln wurde ich noch gewahr, dass Irniesuil einige Worte murmelte, und mit dem Stab offensichtlich versuchte, einige magische Formeln einzusetzen. Doch es war mir egal.
Nach meinen ungestümen Angriffen merkte ich bald, wie sich Erschöpfung in mir ausbreitete und meine Arme schwer werden ließ. Eldatirmo merkte wohl meine zunehmende Schwäche – plötzlich holte er zu einem Schlag mit seinem Schild aus, der mich wuchtig traf und mir fast umgeworfen und das Schwert aus der Hand geschmettert hätte. Um das Gleichgewicht nicht völlig zu verlieren, machte ich einen Schritt zurück … in die Leere, denn Eldatrimo hatte mich schon an den Rand des Abgrunds zurückgedrängt.

Ich öffnete den Mund noch zu einem Schrei, doch dazu kam ich vor Entsetzen nicht mehr, als ich verzweifelt versuchte, das Gewicht wieder nach vorne zu verlagern … sinnlos … ich kippte unaufhaltsam immer weiter nach hinten … schließlich rutschte auch mein anderer Fuß über den Abgrund … und mit einem letzten Blick auf Eldatirmos erschrockenes Gesicht stürzte ich rückwärts. Die Stimmen in meinem Kopf kreischten in machtlosem Protest. Als ich den Blick nach unten wendete, sah zuerst nur den gähnenden, stockdunklen Schlund, der sich wie ein riesiges Maul vor mir auftat … und es war mir als würde alle verbliebene Kraft aus mir herausgesaugt … doch dann wurde es langsam wieder heller um mich … ein schwaches, aber immer stärker werdendes Glühen kam von meiner Rüstung … gepaart mit einem Gefühl von Hitze am ganzen Körper … doch mir fehlte die Kraft mich noch zu bewegen … noch zu denken …die Stimmen verschwanden … es wurde still … und schließlich gab es nur noch das Dunkel …
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Tharbakin
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Der Pfad in die Tiefe: Trennung der Gruppe

Beitrag von Tharbakin »

Tagebucheintrag, Nummer 247

Turaleth wurde hinabgestoßen, der Noldor erstickt schon fast an seiner eigenen Arroganz. Habe mit der Flöte meines Bruders ein Klagelied vor dem Abgrund gespielt. Habe sie dann zerbrochen und hinuntergeworfen. Garlond ist nicht mehr zu finden, genauso wie Egin. Die drei Elben Larelie, Irniesul und der Noldor scheinen etwas zu besprechen, kann mir egal sein. Haben mich dann gefragt ob ich ihnen helfe, Egin zu suchen und vor Turaleth zu schützen. Dieses Volk redet echt nur Müll... Wollte zuerst zustimmen, dann kam der Noldor wieder mit einem widerlichen Kommentar dazwischen, während mich die drei dann auch noch so abwertend ansahen, habe abgelehnt. Sollen die ruhig Egin suchen, bin mir sicher der kann auch ohne Hilfe zurecht kommen. Ich werde mich der Suche nach Turaleths Leichnahm widmen. Werde nicht zulassen, dass sie einfach gefressen wird. Und falls sie überlebt hat, werde ich sie hier rausbringen, koste es was es wolle.

Werde versuchen in die untersten Tiefen Morias zu steigen und mal sehen, ob ich sie dort finde...
Larelie
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Re: Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Larelie »

*Larelie*

Dunkel dunkel dunkel, alles dunkel. Ist es Tag? oder ist es Nacht? Viele Bilder, teils zusammenhangslos verfolgten mich die vergangene Nacht. Orks ..... Ich kann sie riechen, ja fast schmecken. Lebt er noch? Lebt sie noch? Fragen, nur Fragen!

ich gehe an die Stelle wo sie Kämften. Die Umstände verstehe ich immernoch nicht. ich schaue in die Tiefe und verfalle in meinen Gedanken... Dunkel, alles so Dunkel. Ich höhre Schritte... oder teuche ich mich? Ich drehe mich besonnen um und dort steht er wieder. Wir begrüßen uns und tauschen Floskeln aus bis nicht allzuviel später der andere, Irniesuil, dazu kommt. Er will mit ihm unter 4 Augen sprechen, ich willige ein... Was sollte ich auch anderes sagen... Ich beobachte die beiden bei ihrem gespräch und schaue ab und an in die Gegend... Kurz davor wieder in meinen Gedanken zu versinken erblicke ich diesen Mensch, Tharbbakin, dessen Verhalten dem eines Wargs gleicht. Kurz starre ich zu ihm rüber. Er spielt auf einer Flöte, schnell wendet sich allerdings mein Blick wieder zu den anderen beiden. dann Schaut er mich an... reden sie über mich? Was solls. Es dauert nicht lange und die beiden trennen sich. irniesuil geht auf dn Warg-Menschen zu wärend er auch mich zu kommt.

Er fragt mich nocheinmal wie ich glaube meinen Freund zu finden. Wir reden darüber bis nich allzu längst darauf auch Irniesuil zu uns stosst der vergebens versucht hat den Warg-Menschen davon zu überzeugen... Ja aber von was genau? Niemand redet ein kalres wort, immer diese geheimnistuerei ohne eine klare Aufklärung. Für sie scheint es Normal.... Vielleicht hängt das auch nur damit zusammen, dass ich solange abseitz meines Volkes gelebt habe. Sie redet etwas davon das sie verrückt sei und jeder in ihrer Umgebung gefährdet sein. Sie machten sich Sorgen um diesen anderen Menschen der sie suchen ging.

Sie ist verrückt? Nach der Beschreibung hat sie sich nicht unter Kontrolle und greift alles und jeden an. Wir ziehen also los um diesen Egin zu suchen. Doch vorher versuchen wir nocheinmal gemeinsam diesen Warg-Menschen davon zu überzeugen mit uns zu kommen. Er kommt nicht mit und schmollt weiterhin an dem Abgrund.... ein Krieger? pah! Ein Krieger scheint der nicht zu sein!
Dann ziehen wir los.... nach kurzem hin und her beschliessen wir soweit wie möglich in die Tiefe hinabzusteigen. Irniesuil führt uns und wir folgen. Wir ziehen vorsichtig und umsichtig durch die Hallen. Wir folgen Spuren oder versuchen dies. Vieles ist schon jetzt verwischt. Dann kommen wir ine Große Halle. Ich gehe ein paar Schritte weiter und schnüffle etwas... Es stinkt nach Orks, ein größlicher Gestank. Behutsam schreiten wir voran und dann erblicken wir einen Ork auf einem Warg reitend. Ich schleiche nach vorn und nehme den Speer in die Hand. Ich lauere langsam nach vorne. So lange ist es her das einen wirklichen Kampf durchstanden musste. Oooorks, ich spüre meinen Speer und wie meine Kraft sich aufbaut... ich bin völlig ruhig nur ein paar sekunden später werfe ich den Speer und treffe den ork in den Kopf der diesen durchbort, dann stürme ich auf den Warg zu töte ihn mit meinem Schwert.... Okrs... sie werden sterben für das was sie einst taten....
langsam komme ich runter. Ich merke das ich in eine Art Blutrausch bin, lasse mir aber nichts anmerken. Ich spüre wie meine kraft in mir zu gewohnter stärke wächst. Wir gehen weiter und das ist sicherlich nicht der Einzige Ork hier. Wir töten alle, restlos. Weiterhin folgen wir irniesuil bis sein Weg, leicht abseitz eines Orklagers, sich als Sackgasse entpuppt. Der scheinbar im Kriegshandwerk ungeschulte Irniesuil schlug vor dort ein Lager auf zu schlagen. Ich bin sicher das wäre unser tot.

Bild

Wir beschlossen gemeinsam weiter zu gehen. Doch war auch das schnell vorbei. Durch das Orklager das vor uns lag ist dieser Egin und mit sicherheit auch die verletzte Turaleth nicht gegangen... Wir drehen um... Nach einer kurzen pause abseitz des Lagers beratschlagen wir ob wir weiter in eine andere Richtung gehen wollen oder ob wi zunächst zürück gehen wollen. Schliesslich entscheiden wir uns für den Rückweg den wir auch rasch antreten.

Wir kommen im Lager an und beratschlagen ein weiteres mal unser Vorgehen. Beide, Eldatirmo genauso wie Irniesuil sind unentschlossen und demotiviert. Irniesuil entschuldigt sich das es nichts gebracht habe und Eldatirmo seufzt dem himmel hinterher.... Der Himmel..... Wie gerne würd 3eich auch wieder den Himmel erblicken, wie gerne würde ich auch wieder im Gras sitzen, lachen und scherzen.. Aber nicht jetzt! Nicht hier! Ich sammele meine Gedanken und rate den beiden ebenfalls an es mir gleich zu tuen. Ich rede Aufmunternd auf sie ein. Dabei errine ich mich an damals.... vor all der Zeit, als ich das letzte mal vor meiner Einheit stand und ihnen sagte das wir alle wieder nachhause gehen. Wie ich ihnen sagte das bessere zeiten kommen werden um ihnen Mut und Hoffnung für die Schlacht zu geben. Ich hoffe nur das bei diesem Unterfangen nicht genausoviele, Brüder, Schwestern und Freunde sterben....
Da die beiden scheinbar nicht in der Lage sind entschlüsse zu fassen, beschliesse ich! Wir werden uns ausruhen und unseren Kopf frei machen. Wir haben eine lange Reise vor uns die noch unerkennbare Gefahren mit sich trägt... Wir verabschieden uns. Niemand sollte allzuweit weg gehen..

Kopf frei bekommen.... eine Aufgabe der auch ich mich nun stellen muss....
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Der Pfad in die Tiefe: Dunkle Schächte

Beitrag von Tharbakin »

Tagebucheintrag, Nummer 248

Gruppen haben sich getrennt, ziehe alleine durch Moria, hätte mir einen anderen Zeitpunkt für sowas gewünscht. Habe keine Ahnung wo ich suchen soll, ich gehe am Besten in die untersten Tiefen von Khazad-Dum. Hoffe Turaleth lebt, hoffe auch, dass die Anderen hier heil herauskommen. Auch der Noldor sollte nicht hier sterben, seine Beweggründe sind mir unerklärlich. Der Noldor sprach von einem Dämon, nunja...
Bin tiefer gekommen, die Zwerge meinen, das hier wäre die Silberzinnenader. Verdammt düster hier, man sieht die Hand vor Augen nicht, doch ich wage es nicht eine Fackel zu entzünden und mich zu verraten. Habe bis jetzt noch keinen Ork aufgeschreckt, mmh... Bin mir nicht sicher ob sie hier ist. Würde lange dauern sie hier überhaupt zu finden. Hier sind überall Schächte die in Sackgassen enden und in einer größeren Höhle wimmelte es nur so von Orks. Bin nun an einem ruhigen Platz, wo ein Loch tief nach unten geht, dort sind zwei Türen, beide verschlossen. Wenn man nach unten sieht, weiß man nicht wo der Boden endet, habe eine Silbermünze hinuntergeworfen... Habe 10 Minuten lang gewartet aber nichts gehört.
Bin weitergezogen, noch immer nichts neues, alles düster und ich weiß nicht wo ich hinlaufe. Bin durch einen dunkeln Schacht gekrochen und finde nun den Weg nicht mehr zurück. Mir bleibt nichts übrig als weiterzukriechen, was anderes kann man hier auch nicht, die Decke ist zu niedrig.


Er schob das Buch zurück in seine Tasche, das Kohlestück mit dem er schrieb wickelte er in ein Stück Stoff und legte es auch in die Tasche. Dann kroch er weiter gen' Süden so wie er dachte. Der Gang wurde schmaler und hebte sich allmählich etwas...

Tagebucheintrag, Nummer 249

Ich habe die Nase voll alleine hier durch die Gegend zu kriechen, ich denke ich gehe zurück nach Delfblick. Vielleicht finde ich die Anderen drei Elben. Ziehe lieber mit denen mit. Ich Dummkopf sollte eigentlich aus den Fehlern meines Bruders lernen, aus Stolz werde ich keinerlei Ruhm erhalten, ich muss meinen Stolz und meine Trauer überwinden, sonst werde ich genauso wie er...


Nachdem er das schrieb, kroch er zurück und versuchte den Weg durch die Silberzinnenadern zurück nach Delfblick zu finden.
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