Eine Tat und ihre Konsequenzen

Geschichten und Berichte vergangener Tage.

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Tharbakin
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Eine Tat und ihre Konsequenzen

Beitrag von Tharbakin » Sa 1. Aug 2009, 19:30

Mitten im äußersten Gebirgen am Meer in Forochel. Es war eine ruhige Nacht, leichter Schnee fiel vom Himmel auf eine Person mittleren Wuchses direkt an der Klippe. Sie sah zum Meer hinaus und betrachtete die Wellen, wie sie unten gegen die Klippen schlugen. Er scheint alleine zu sein...

Ich habe dich schon erwartet, Felan. Hinter ihm tauchte eine vermummte Person auf. Er trug eine Kapuze und ein weißer Schal bedeckt den Hauptteil seines Gesichts, bis auf die blauen Augen. Seine zerfetzte Kleidung, wehte im leichten Wind um ihn herum. Er scheint unbewaffnet...

Ja das hast du. Also was wolltest du nun von mir? Er klang verärgert. Der Mann an der Klippe drehte sich zu ihm um. Du hast deinen eigenen Bruder getötet. Du gibst dich als er aus. Du bist widerwärtig! Felan machte einen Schritt auf ihn zu. Er wird gleich angreifen...

Pah, wer hier wohl widerwärtig ist. Ihr schürt das Feuer des Krieges auf beiden Seiten um Profit zu machen! Ihr verkauft euer Material an beide Seiten. Katapulte, Waffen, Rüstungen und ihr verdient euch an den Opfern in der Schlacht eine goldene Nase! Ihr verdient es nicht! Felan ging weiter auf ihn zu. Er wird direkt vor ihm stehen...

Ach? Du hast ja viel herausgefunden. Zu viel. Und doch weißt du nichts über das Heer dem du dich angeschlossen hast. Was? Ich weiß viel über es, aber werde dir natürlich nichts verraten. Er grinste hämisch...

Ist mir egal. Ihr schürt den Krieg... Es ist zum Wohle des Ganzen. Ist es nicht! Und solange meine Brüder und ich atmen, werdet Ihr nicht obsiegen! Und mit den Worten rammte Felan ihm ein Kurzschwert in den Bauch. Er wird sie alle töten...

Er ließ seinen Kontrahenten zu Boden sinken, wischte an dessen Mantel sein Schwert ab und steckte es zurück in die Scheide. Dann machte er kehrt und ging Richtung Süden. Er ging zügig, aber nachdenklich und kam nach mehreren Tagen vor dem Nordtor der Feste Forod zum Stehen. Er wird sich ändern müssen...
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Der Jäger erscheint

Beitrag von Tharbakin » Mo 10. Aug 2009, 15:42

Evendim... der Ort an dem der Krieger starb... der Ort an dem das Schwert verschwand...

Eine Person saß am stillen Wasser und dachte lange nach. Lange schmutzige Lumpen hingen an der Person runter, sie hatte sich vermutlich einfach in diese Tücher eingewickelt. Oh Bruder, warum? Er bemerkte nicht einmal das ein Schatten im Wasser auf ihn zukam. Lieber Bruder... Dann sah er den Schatten kurz vor ihm und sprang zurück. Eine vollkommen schwarze Gestalt, mit glühend gelben Augen brach aus dem Wasser. Sie griff mit einem langen Arm nach dem Schwertkämpfer. Dank seiner grandiosen Reflexe sprang er zurück und hiebte mit seinem Breitschwert auf den Arm. Der Arm setzte sich aber wieder zusammen und die schwarze, große Gestalt hielt ein. Was ist das für ein Biest? Rache, sie wird dich einholen, deine Bestrafung wird folgen! Die Gestalt brüllte und ging auf ihn los. Der Schwertkämpfer warf ihm das Breitschwert in die Brust, es geschah nichts und der Schwertkämpfer rannte los. Er war schneller als das Biest das war klar, aber es hörte nicht auf ihn zu jagen. Weit oben am äußersten Rand wo es nach Forochel ging verschwand das Biest nach dem ersten Anzeichen von Schnee...

Der Schwertkämpfer fiel in den Schnee und atmete schwer. Egal was das war... Es mag den Schnee nicht...

So erscheint der Jäger, Rächer nennt es wie ihr wollt. Es wird nicht aufhören den Schwertkämpfer zu jagen.
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Die verletzte Elbe, Der Namenlose erringt seinen ersten Sieg

Beitrag von Tharbakin » Mo 10. Aug 2009, 22:57

Ich war beim Anwesen, Egleria sollte in einiger Entfernung versteckt auf mich warten und ihren verstauchten Fuss kurieren... Kelim und Narkadoc glauben mir nicht, Turaleth vielleicht. Sie sagt ich soll nach Imladris. Also werde ich dorthin gehen, wo Egleria sowieso hinwollte. Mit meinem Verderben im Rücken und der Elbe in den Armen...

In der Feste Guruth haben sie gerastet, nun sind sie schon fast vor der großen Furt von Bruchtal, die Sonne ging langsam unter und der Schatten wurde umso größer. Vor dem Schatten rannte eine Person zusammen mit einer weiteren in den Armen zu der Furt. Kurz vor der Furt ließ er die Person auf den Boden und befahl ihr zu fliehen, er werde den Namenlosen aufhalten. Sie wollte ihn an seinem Ärmel mitziehen, er stieß sie jedoch zur Furt und zog seine Klinge. Komm nur...
Der Namenlose kam näher und als die Sonne vollkommen untergegangen war hiebte das Biest mit seiner Faust auf den Schwertkämpfer. Er schlug mit seiner Klinge zu, die Klinge und sein Arm gingen wie durch Rauch durch den Arm, dann wurde er nach hinten gestoßen. Er flog 8 Meter durch die Luft in das Wasser, die Elbe schrie und rannte auf ihn zu. Hielt seinen Kopf oben. Dein Schicksal ist besiegelt! Dann verschwand der Namenlose und für den Schwertkämpfer wurde alles dunkel...
War es Dummheit die ihn geritten hatte? Oder der Wille so stark zu sein wie sein Bruder. Oder der Beschützerzwang die Elbe zu retten. Vieles mochte ihn zu so einer Dummheit verleitet haben doch das war nun unwichtig.
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In Bruchtal

Beitrag von Tharbakin » Do 13. Aug 2009, 15:37

Erwache!

Er schreckte hoch und viel vor Schmerz wieder zurück auf das Himmelbett. Er war in einem Raum, zweifellos von den Elben. Er trug elbische Kleidung. Neben ihm sas die Elbe auf dem Boden und blickte ihn besorgt an. Alles gut... Sie nickte und beide sprachen dann miteinander, der Schwertkämpfer war verbittert über seine eigene Dummheit. Aber nun war er hier erstmal sicher...
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Die Kette

Beitrag von Tharbakin » Do 20. Aug 2009, 15:00

137. Tagebucheintrag,

Die Elbe hatte also etwas gefunden. Sie sagt, dass eine Kette existiert und die Kette ist irgendwo im Nebelgebirge. Ich machte mich also auf die Suche, in den eisigen Bergen war ich sowieso sicher. Habe diese Kette dann in einer zugeschütteten Ruine gefunden, musste zwei Bilwisse töten um da rein zu kommen. Habe jetzt diese Silberkette, sie sieht aber ganz harmlos aus. Fühle mich aber schon besser, seit ich sie besitze, keine Alpträume mehr, keine Angst mehr. Ich fühle mich sogar verdammt gut. Nun es ist Nacht und ich bin mitten in den einsamen Landen. Keine Spur von meinem Verfolger. Jetzt kann ich mich wieder anderen Dingen zuwenden. Ich sollte wirklich meinen Befehl zuende führen und diesen Angmarim fangen. Nun denn, ich warte mal ab was Turaleth sagt.
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Vernichtung des Jägers

Beitrag von Tharbakin » So 20. Sep 2009, 10:19

Das Breeland, es ist Nacht, die große Ruine auf dem großen Berg, Nordwestlich von Bree, sie liegt ruhig im Mondlicht. Eine Gestalt steigt genau in diesem Moment den Berg hinauf. Sie ist komplett in dunklen Stoff gekleidet und trägt ein etwas blau schimmerndes auf dem Rücken. Er geht so langsam in die Ruine und schaut sich langsam um. Er besieht sich die Ruine und stellt sich auf dem kleinen Platz auf, welcher überwuchert mit einigen Pflanzen ist.

So... hier soll es also sein...

Er stellte das blau schimmernde Schwert mit der Spitze auf den Boden, zieht dann eine kleine Silberkette aus seiner Umhangtasche und wirft sie vor sich auf den Boden. Packt dann sein Schwert und hält es kampfbereit in der Luft.
Ein Schatten steigt sofort den Berg hinauf und fängt an sich zu manifestieren.

Genug des Weglaufens! Jetzt lösche ich dich aus!

Kleiner Mann kann schnell rennen, kann er auch so gut kämpfen?, ertönt die laute, grausame Stimme in seinem Kopf.
Wirst du gleich sehen!

Der Schatten ist nun voll da, lässt seinen rechten Arm zu einer Klinge werden und hiebt damit auf den Schwertkämpfer ein. Er schwingt das Schwert einmal in der Luft und der Arm wird zerschnitten. Das Monster brüllt laut vor Schmerz. Wie kann das... Nein, Nein, du kannst diese Waffe gar nicht haben! Er grinst nur und sprang auf den Schatten zu und hiebte mit dem Schwert auf den Schatten ein. Der Schatten wurde wieder getroffen, taumelt zurück, lässt dann aber mehrere Spieße auf ihn zu schnellen. Der Schwertkämpfer wird im rechten Oberschenkel und in der Brust durchstochen. Die Spieße wollten dann zurück zu dem Jäger schnellen, der Schwertkämpfer hielt sich aber an einem von ihnen fest und flog so schnell auf den Schatten zu. Stach ihm dann das Schwert in den Kopf, ein weißes Licht strahlt aus der Wunde heraus. Während das Biest schrill brüllte und langsam zusammensinkte. Der Schwertkämpfer wird zurückgeworfen, prallt gegen eine Wand, als er auf dem Boden aufkommt ist ein Knacken seines Beines zu hören. Als der Schatten vollständig verschwand, breitet sich noch eine Druckwelle aus, welche viele Steine und Äste durch die Gegend wirft. Einer dieser Steine rast auf den Kämpfer am Boden zu und prallt in dessen rechtes Auge. Während er sein rechtes Auge schließt und wütend knurrt, breitet sich dennoch ein Glücksgefühl in ihm aus... Mein Bein ist jetzt wohl wieder gebrochen, aber das war es mir wert., er grinst und fängt an seine Wunden zu verbinden.

Nachdem er geruht hatte, steigte er den Berg hinab und machte sich auf den Weg nach Osten. Das Schwert, mit dem er gekämpft hatte lag jedoch zerbrochen in der Ruine...
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