Eine überraschende Wendung

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Anrangar
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Eine überraschende Wendung

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 22:09

Anrangar zog alleine umher quer durch die Lande dem Wind entgegen, jenachdem aus welcher Richtung er kam.Der Schmerz war unhaltbar groß,... wie konnte Mave mich einfach im Stich lassen..., sprach er mit Tränen in den Augen zu sich selbst. Seine Gedanken wirr und ungehalten schwirrten in ihm hin und her. Leicht Abwesend ohne wirkliches Ziel führte ihn der Wind durch Angmar nach Garth Fortnir. Der Rat des Nordens stellte erneut eine kleine Streitmacht zusammen um in den Norden in die Spinnenhöhlen einzudringen. Anrangar schloß sich jenen an, doch als eine ihm wohl bekannte Person in ansprach, bereute es fast. Mordeana, jene Kriegerin, der er nicht mehr vertraute, seit sie ihm damals ohne zu zögern tief in die Handinnenfläche geschnitten und danach eine giftige Spinnenborste reingedrückt hatte. Die Narbe war noch immer zu sehen und erinnerte ihm stehts an diese Frau und das leichtsinnige Abenteuer, nur mit einer Hand voll Krieger diese Spinnenhöhlen zu betreten. Heftig wurden Sie niedergeschmettert und zurückgetrieben. Doch heute war es anders, Mordeana leicht ignorierend blickte er sich um, es waren viele da, die dem Rat des Nordens halfen. Der Schlachtzug brach auf und Anrangar versuchte Abstand zu Mordeana zu halten. Sie drangen tief in die Höhlen vor und besiegte eine monströse Spinne. Sie trennten der Spinne den Kopf ab. Verklebt mit Spinnennetzen an der Kleidung, überall triefte das Spinnenblut, was sich mit dem eigenen roten Blut vermischte und an den eigenen offenen Wunden brannte es, wenn etwas Grift der Spinnen sie trafen. Sie verliesen mit dem Kopf die Spinnenhöhlen um zurück zu kehren. Auf dem Weg zurück, stellt sich wieder Mordeana ihm in den Weg. Sie suchte ein Gespräche, etwas was ihn zunächst misstrauisch machte. Er kannte sie so nicht. Sie fragte doch allen ernstes warum ich mich so verhielte. Anrangar zeigt ihr seine Hand und die Narbe, das einzige was sie tat, war erneut etwas Spinnengift über die Narbe zu streifen. Am liebsten hätte Anrangar ihr die Hand abgeschlagen, doch er war verwirrt, so dumm konnte sie doch nicht sein. Sie versuchte sich zu erklären und Anrangar seine Sicht von Vertrauen. Für Mordeana schien dies ein Akt einer Freundschaft zu besiegeln. Dann geschah etwas, was ihn selbst sehr überraschte, Mordeana entschuldigte sich bei ihm und streckte ihm ihre Hand entgegen.
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Verwundert und verwirrt stand er da, doch langsam verstand er diese Frau, so hoffte Anrangar. Sie lud ihm zum Essen ein, doch ihm war nicht für Essen, der Schmerz in ihm war noch zu groß um jetzt groß zu feiern. Auch mußte er über Mordeana und ihre Taten nachdenken, leichte Skepsis hausten noch in ihm. Ein andermal würde er sicher das Angebot annehmen, doch zunächst trennten sich die Wege wieder, doch diesmal eher in Freundschaft.
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