Foliant I - Ein Schatten taucht auf

Geschichten und Berichte vergangener Tage.

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Foliant I - Ein Schatten taucht auf

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:36

Foliant 1 - Passage 1: Ein Brief...

Vermutlich ein Brief oder vielleicht auch einfach nur ein Papierfetzen mit alten Runen fand Ich in einem Orklager neben der Rüstung eines Zwerges und dessen toten Körpers... Doch seht selbst und versucht die Nachricht zu entschlüsseln...

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Grüße,

nach langem suchen in den Hallen der Gelehrten und studieren mehrerer Bücher, habe ich ein Buch gefunden, mit dem man den Text übersetzen kann...

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(http://duz.belegaer.de/rp-event/1/runen_buch.jpg)

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Das angesetzte Treffen im grünen Drachen began mit Gaeruth, Ludmila und Anrangar und sie diskutierten über die Entschlüsselung des Textes und dessen Bedeutung.


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Später trafen noch weiter Gefährten, unter Ihnen Cerondas, Margat, Jasper und die hilfsbereite Elbin Talamaelia. Die nun größere Runde ging den übersetzten Text durch und gemeinsam beschloßen Sie in Thorins Hallen nach weiteren Anhaltspunkten zu suchen.


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Dort fanden Sie eine alte besorgte Frau mit feuerroten Haaren, die anscheinend auf eine Nachricht von einem Zwerg aus dem Nebelgebrige wartet. Wie sich herausstellte, war der gefundene Brief von ihr geschrieben. Die recht seltsame alte Frau wollte nicht viel Preis geben und gab der Gemeinschaft den Auftrag einen Elb in Celondim Names Erandolas aufzusuchen.


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Die Gemeinschaft geleitete die alte Frau noch nach Gondamon wo sich Ihre Wege trennten. Die Gemeinschaft ist nun auf dem Weg ins Ungewisse nach Celondim...


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Die Gemeinschaft hatte sich in Thorins Hallen zur Ruhe gelegt und versammelten sich am nächsten Tag in der Wirtschaft. Zwei weitere Gefährten, Tamuril und Nurfiniel, schlossen sich voller Neugier der Gemeinschaft an.



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Nach einem kurzen Gespräch packte die Gemeinschaft ihre Sachen und etwas Reiseproviant und verließ Thorins Hallen in Richtung Süden. Mit dem Ziel einen Elb Namens Erandolas zu finden.



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Gaeruth, der die Gruppe anführte war sich jedoch unsicher, ob die Anlegestelle in Duillont oder Celondim war... Daher machten sie kurzen halt in Duillont bevor Sie dann doch den richtigen gen Celondim einschlugen.



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In Celondim erkundigten Sie sich nach dem Elb. Dieser war jedoch Anfangs nicht bereit mit den Menschen zu sprechen, so unterhielten sich Anfangs nur die Elben untereinander. Bis das Vertrauen gewonnen war und der Elb die Menschen in seiner Nähe duldete. Die Gemeinschaft berichtet dem Elb war geschehen war.



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Dieser befahl der Gemeinschaft Ihn mit nach Schragen zu begleiten, um dann über den Ost-Pass nach Lin Giliath zu gelangen...


Anrangar, der Erandolas schon früh in Schragen getroffen und wurde nach Bruchtal entsendet. Auf dem Weg dorthin stattete er den Gefährten einen Besuch im tänzelnden Pony ab. Nach einer kurzen Begrüßung brachen die Gefährten nach Schragen auf. Anrangar ließ es sich in der Gaststube noch gut gehen, eher er sich auf nach Bruchtal machte.


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In Schragen trafen die Gefährten den Elben wieder, dieser befahl den Weg durch Nan Warthen und dann über den Ostpass nach Lin Giliath zu nehmen, auch wenn dieser Weg gefährlich sein würde, hatte der Elb aus den Karten der Gelehrtenstube einen Weg herausgesucht, der kürzer war, als ein Weg herum.


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Die Gefährten kämpften sich durch Nan Warthen und kamen schließlich alle unverletzt, jedoch erschöpft, in Lin Giliath an. Erandolas unterhielt sich mit den dort ansäßigen Elben. Er gab jedoch nicht viel Preis, viel mehr forderte er höflich die Gefährtschaft auf zu gehen, da er meinte die Menschen können nun nichts mehr tun...


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Zu später Stunde trafen sich alle wieder im tänzelnden Pony, Gaeruth war mies gelaunt, vermutlich fehlte ihm das Bier aus dem Auenland... Anrangar berichtete über seinen Besuch in Bruchtal, darüber dass die Trolle in Meluion, Mithril, vermutlich von den Zwergen gestohlen, besaßen. Außerdem hatten sich die Trolle mit den Bergmenschen verschworen und planten etwas, vielleicht sogar einen Angriff auf Lin Giliath und dem wollten die Elben einhalt gebieten, weshalb sich Elben von Bruchtal aufmachten. Die Gefährten sprachen darüber, ob man den Elben Hilfe anbieten sollte, dies wird der Rat des Bündnis von Eriador wohl aber noch entscheiden werden...


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Anrangar rief eine kleine Gemeinschaft im tänzelnden Pony zusammen und berichtet wie er im Namen des Bündnisses Herrn Elrond die Hilfe anbot. Die Gemeinschaft erhielt die Aufgabe den Stab des Anführer der Menschen, die mit den Trollen südlich von Lin Giliath gemeinsame Sachen machen, zu den Elben zurück zubringen. Dabei sollte die Gemeinschaft listenreich vorgehen und sie erhielten jeweils die Kleidung der Bergmenschen um schwerer erkannt zu werden. Einige wollten diese Kleidung nicht tragen, Gaeruth wollte die Gemeinschaft gar nicht begleiten, war er immer noch etwas erzürnt über die Elben. Dennoch hals er im Namen des Bündnisses den Elben und den anderen Gefährten.

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Die Gemeinschaft wechselte die Kleidung...

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... und machte sich durch Bree...

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... auf nach Esteldin.

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Von dort ging es über das Königsfall-Tal auf nach Lin Giliath, getragen vom Wind überwandten Sie das Tal in kürzester Zeit.

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In Lin Giliath sprachen Sie noch kurz mit dem Elben, der ihnen den Standort der Trollhöhle verriert.

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Die Gemeinschaft lag keine Rast ein und spurtet über die kleinen Seeen und Wälder zu der Tollhöhe.

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Leider gab es streitlustige Trolle, trotz der Verkleidung, und die Gemeinschaft mußte diese überwinden

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Durch die Katakomben der tiefen Höhle machte sich Verzweifelung breit, da es keinen anschein machte als wären Menschen in dieser Höhle zugegen. Jedoch entdeckten Sie dann hinter einem Wasserfall tief in den Höhlen einen geheimen Gang wo die ersten Kundschafter der Bergmenschen auftauchten.

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Sie schlichen und kämpften sich vor bis zum Anführer und bezwangen diesen und dessen Beschützer und konnten Sie den Stab zurückgewinnen.

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Nach einen Geheimgang und einen langen Marsch gelangten sie wieder nach Esteldin und machten sich dann nach Bree auf um im tänzelnden Pony einen großen ordentlichen Humpen Bier zu trinken... Damit endet diese eine kleine Schlacht, der Krieg jedoch gegen das Böse ist noch lange nicht vorbei...
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:38

Foliant 1 - Passage 2: Ein verbranntes Buch...

Seid gegrüßt Freunde,

schon seit längerem halte ich mich oft in den Bibliotheken des Herren Elronds auf und durchstöbere alte Büchter und Schriftrollen, dabei habe ich dieses Buch gefunden, genauer gesagt diese Seite. Leider ist wohl derjenige, der das Buch vor mir hatte eingeschlafen und hat wohl seine Kerze umgestoßen und diese Seite teilweise verbrannt. Eine interessante Beschreibung doch leider fehlt der Teil der Geschichte, was man an diesem Ort findet, selbst die Gelehrten aus Duilont konnten mir nicht weiterhelfen. Ich habe auch schon unsere Freunde vom Sonnenwind und einige wenige der Agar Teryn um Rat gefragt, wir sollten uns mal zusammensetzen und das Geheimnis lüften.

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Die Geschichte endet hier, denn mehr als eine ziellose Reise in die einsamen Lande fand nicht statt.
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:40

Foliant 1 - Passage 3:Ein Brief einer alten Freundin

Durch meine Streifzüge in den Wälder und Täler, sowie in den Landen wo die Elben wohnen, lernte ich viele Elben und Behüter des Waldes kennen. Eine jene schrieb mir einen Brief, jedoch leider in einer alten Sprache, ich bin bisher noch nicht dazu gekommen ihn zu übersetzen, da mir etwas die Zeit fehlt. Daher müßt ihr mir dabei etwas helfen, wenn ihr Freunde kennt die Gelehrte sind, so sind diese auch willkommen... da wir uns beeilen sollten... sollten wir spätestens in den nächsten Tagen zu einem Ergebnis kommen und uns Treffen.

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nach kurzer Zeit kommt Anrangar aus Bree zurück

Schaut ich habe Nachricht aus Bruchtal von Herrn Forgamthan erhalten.

Anrangar reicht den Brief herum

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ich denke damit sollten wir es schnell hinbekommen...

Anrangar holt ein Blatt Pergament und eine Schreibfeder mit Tinte und setzt sich lächelnd zu Nadha

Die Gefährten sammelten sich im Grünen Drachen im Auenland um über den Brief zu sprechen. Herr Anrangar ließ sich entschuldigen und schickte den Elb Erandolas um diese Nachricht zu überbringen. Die Gefährten sprachen über den Brief und dessen Übersetzung und machten sich in den alten Wald östlich vom Bockland auf.

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Ihr Ziel war das Haus des Herrn Tom Bombadil, sie sollten dort eine Elbin names Lethrileneryn treffen. Doch der alte Wald ist voller Tücken und so verliefen sie dich Gefährten im Wald...

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... und brauchten einige Zeit bis sie das haus erreichten. Die Elbin Lethrileneryn wartet schon ungeduldig...

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Sie bat die Gefährten in die Nordhöhen aufzubrechen um dort den Hilferuf der Elbin Eriassariel nachzugehen. Eriassariel sollte sich am Quell eines Flußes aufhalten in der nähe eines kleines Waldes wo die Wölfe ihr Zuhause haben. Lethrileneryn musterte einen Krieger nach dem Anderen und gab jenen die ein schwere oder dunkle Rüstung trug neue Kleidung...

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Die Gefährten machten sich auf dem Weg über Bree auf nach Esteldin. In Bree schnappten Sie noch ein paar Gefährten auf, die sich ihnen anschließen wollten um zu helfen. Nach einem langen Marsch trafen sie in Esteldin ein wo sie eine kurze Rast einlegten...

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Die Gefährten wollten gerade nach Westen in Richtung des Flußes aufbrechen, als sie von einem Hilferuf eine Waldläufers unterbrochen wurden...

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Sie gingen gemeinsam zu ihm, hörte seine Bitte und halfen ihm den Gefangenen zu befreien und zu seinem Bruder zu bringen...

Sie schlugen ihr Lager in Esteldin auf um am folgenden Tag in Richtung des Flußes aufzubrechen...

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Die Gefährten liefen flußaufwärts bis zu einem Wasserfall wo sie die Elbe Eriassariel fanden...

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Diese Elbe konnte die Gefährten nicht verstehen und sprach nur einige wenige elbische Worte, versuchte sich mit Händen und Gesten zu verständigen. Außerdem war die Elbe ziemlich scheu und hatte große Angst vor dem Zwerg, was es für die Gefährten nicht gerade einfach machte. Nach einigen hin und her fanden die Gefährten heraus, dass die Elbe Hilfe brauchte um einen bösen Zwerg zu bezwingen, der die armen Falken für seine bösen Machenschaften missbrauchte...

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Die Gefährten bezwangen nach einigen Kämpfen der bösen Zwerg und Eriassariel konnte die gefangenen Falken zurück in ihre Freiheit, der Natur, führen. Sie bedankte sich bei einer kleinen tapferen Hobbitdame, indem sie ein Blatt verzauberte und es ihr als Geschenk gab.

Nach einem langen Weg zurück in den alten Wald berichteten die Gefährten Lethrileneryn von Ihren Abenteuern. Lethrileneryn schnitt eine Strähnen ihres goldenen Haars ab und schenkte diese dem missachteten Zwerg als Entschuldigung...

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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:44

Foliant 1 - Passage 4: Mit den Waffen des Feindes




In Bree sollte es beginnen und so erreichten die Fässer mit dem Feueröl ihren Weg bis zum Marktplatz. Dort versammelten sich eine große Scharr von jenen die Helfen wollten.

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Es meldet sich einige Freiwillige, die sich bereit erklärten, die schweren Fässer bis nach Bruchtal zu schaffen.

Der Weg führte über Süd-Bree an den Mückenwassermooren vorbei quer durch die einsamen Landen.

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Der Weg war lang und erschwerlich, so dass man auf einem Hügel unter ein paar Bäumen eine kurze Rast einlegte und etwas Pfeifenkraut, Essen und Trinken verteilte.

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Der Weg durch die einsamen Landen war recht ruhig, bis sie die Grenze, die letzte Brücke, in die Trollhöhen überquerten. So stellte sich ihnen plötzlich ein Elb in den Weg.

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Der unbekannte Elb rief "Flieht ihr Narren, denn ich beschwöre euren Tod herauf!"
Der Elb murmelte Beschwörungsworte in einer unbekannten Sprache... mit den Worten, "So entschwinde ich ins Nichts hinein, werd immer unantastbar sein. Aus dem Nichts geboren und im nichts gebunden.", löste sich der Elb vor Ihren Augen auf und wie aus dem Nichts überfiehlen uns schwer bewaffnete Orks und Trolle.

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Die Gefährten hatte mühen die unbewaffneten Fässerträger zu beschützen und mußten selbst schwere Verletzungen hinnehmen. Doch die Tore zu Bruchtal waren nicht mehr fern und nachdem Sie die Verletzten notdürftig versorgt hatten, machten Sich die Scharr in der Nacht auf um endlich in Bruchtal zu erreichen.

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Am Turm der Zusammenkunft versammelten Sie sich, stellten die Fäßer dort ab. Sie waren alle erleichtert und noch in heller Aufregung über den Elb mit seinen dunklen Künsten. Doch in Bruchtal waren sie zunächst sicher, sie aßen und tranken und ruhten sich aus... denn der letzte Teil des Weges würde Sie in den nächsten Tagen durch das kalte und verschneite Nebelgebirge führen bis zu jedem Dorf weit im Osten....

Einige Tage lagen hinter Ihnen und einige weitere Tage würden Sie Rast in Bruchtal machen, dann würden Sie aufbrechen. Der Elb mit seinen dunklen Künsten, der auftauchte und wieder verschwand, schien immernoch Sorgen zu verbreiten. Auch war noch nicht ganz klar, was es mit diesem auf sich hatte. Der noch bevorstehende Weg quer durchs Nebelgebirge würde kalt und erschwerlich werden, ob der dunkle Elb sich erneut ihnen den Weg stellen würde, war zwar ungewiß, jedoch weniger ermutigend. Der Himmel über Bruchtal färbte sich leicht rot, die Sonne ging unter und es galt noch Damares Meroun zu treffen.

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Damares Meroun und ihre Familie, so wie sie sie nannte, hatten eine Karte gezeichnet und Orte eingezeichnet an denen die Fäßen untergebracht werden sollten.

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Nun gallt es Allen die Karte zu zeigen und sich einzuprägen, das würde jedenfalls die Gedanken weg von diesem dunklen Elb bringen.

Die Zeit kam und die Scharr versammelte sich nun in Bruchtal am Turm der Zusammenkunft um ihre Reise fortzusetzen, weit ins östliche Nebelgebirge.

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So wurden erneut einige ausgewählt, die sich um die Fässer mit Feueröl kümmern sollten. Nachdem sich einige dazu bereiterklärt hatten, wurden die Fässer auf die Pferd gespannt, es wurde aufgesattelt und die Scharr nahm einen langen ritt durch das kalte und verschneite Nebelgebirge.

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Je weiter sie ins östlich ins Nebelgebirge vordrangen desto nebeliger und kälter wurde es. Sie machten noch in einem kleinen Lager einiger Zwerge kurz Rast.

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Dort warfen sie noch einmal kurz einen Blick auf die Karte um den ungefähren Weg zu diesem Bilwisselager zu bestimmen. Zum Glück hatten sie einige Gefährten dabei die sich wohl recht gut im Nebelgebirge auskannten und nahmen einen recht unauffälligen Weg um in das unterirdische Gewölbe zu gelangen.

Die ersten Gewölbe waren noch recht klein jedoch umso tiefer sie vordrangen desto höher und größer wurden die unterirdischen Hallen und auch der Ansturm von Bilwissen wurden immer stärker.

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Es wurde immer mehr klar, dass die wenigen Fässer bei solch einer Größe kaum was ausrichten konnten und auch der Ansturm der Bilwisse wurde so groß, dass sie beschlossen lieber wieder den Rückzug anzutreten.

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Es war ein schwerer Weg aus den Katakomben, denn sie verliefen sich auch einige male, dennoch schaften sie es zurück in das kleine Lager der Zwerge wo sie eine längere Rast einlegten und jeder dann seine Wege gang. Es war keine gute Stimmung, denn ihr Handeln war nicht mit Erfolg gekrönt und auch machten diese riesigen Gewölbe Angst, denn es war ungewiß was diese Bilwisse wirklich vorhatten...

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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:46

Foliant 1 - Passage 5: Die Späher Eriadors

Die Späher Eriadors - Prolog

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Ein langer, harter Tag lag hinter den beiden, als sie sich endlich am Lagerfeuer nieder ließen. Tharon wendete das Fleisch über der Flamme während Weland seine Wunde am Arm neu verband, die er sich vor einigen Tagen bei der Jagt zugezogen hatte. Er war mit seinen 53 Jahren ein reifer und erfahrener Späher. Kaum den Kinderschuhen entwachsen schloss er sich bereits den Waldläufern von Esteldin an. Auf Grund seiner schnellen Auffassungsgabe und seines scharfen Verstandes wurde er dort den Spähertruppen zugeteilt. Die Späher waren jene Männer und Frauen, die man in Eriador ausschickte, seit dem dieser Landstrich wieder von dem Feind bedroht wurde.

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Sie alle zeichneten sich durch ihre Geschicklichkeit und Lautlosigkeit aus. Gemeinsam mit ihren Pferden, den Schnellsten und Wendigsten in ganz Eriador, waren sie ein starker Arm des Widerstandes. Ihre Aufgabe bestand darin, den Feind zu beobachten, seine Pläne frühzeitig zu erkennen und diese dann durch verschlüsselte Botschaften an die Streiter der freien Völker weiter zu geben.
Die Späher Eriadors lebten im Verborgenen. Zu meist waren sie allein unterwegs oder zu zweit, wie eben Weland und Tharon. Der junge Mann hatte gerade das zwanzigste Lebensjahr erreicht. Vor drei Jahren trafen er und der Mann das erste Mal auf einander. Damals war er gerade in Esteldin eingetroffen und wie es Brauch war, so unterstellte man die Jungen einem erfahrenen Späher. In Tharon Fall war dies Weland. Von da an zogen die beiden gemeinsam durch die Lande und Tharon hatte in diesen 36 Monden viel an Erfahrung gewinnen können.

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Augenscheinlich war diese Nacht wie jede andere auch. Nach dem Essen würde Weland sich zur Ruhe legen während Tharon den ersten Teil der Nachtwache antrat. Doch heute lag ein Hauch von Abschied in der Luft. Der junge Mann nahm das Fleisch vom Feuer und zerteilte es gerecht. Die eine Schüssel reichte er an den Mann. Die zweite nahm er selbst und ließ sich neben seinem Lehrer nieder.
Während Tharon sich hungrig über ihr Abendessen her machte richtete Weland das Wort an ihn. In seiner Stimme klang Schwermut mit. „ Eriador ist ein großes Gebiet, dass immer mehr von den feindlichen Truppen eingekesselt wird. Doch wir leisten nach wie vor Widerstand, mein Kind. Ob gleich wir in der Unterzahl sind, können wir oftmals das Vorrücken des Feindes vereiteln. Die Kenntnis über diese Ländereien und unser Wissen von den Plänen des Feindes machen wir uns stets zu Nutze. So konnten die freien Völker schon viele Schlachten für sich entscheiden.
Wir Späher leisten dazu einen großen Beitrag, Tharon. Ich habe dich gelehrt was du wissen musst, um ein Ärgernis für den Feind zu sein.“
Tharon blickte von seiner Schüssel auf. Beinahe wäre ihm der Bissen im Hals stecken geblieben, begriff er doch, dass nun der Augenblick gekommen war, den er all zu gerne in weite Ferne schob. „Du verstehst dich darauf, dich dicht an das Lager der Feinde heran zu schleichen, ohne dass du sichtbar wirst für deren Augen. Du vermagst es, schnell zu erkennen, welche Wege der Feind gehen will und welches Ziel er als nächstes verfolgt. Dein Pferd und du, ihr seid eine vertraute Einheit. Du weißt es so zu führen, dass ihr nie ein leichtes Ziel seid für den Feind, solltest du doch einmal entdeckt werden. Zudem treibst du das Tier zur Eile an um schnell deine Berichte durch die Lande zu tragen. Ich habe dich unsere geheime Schrift gelehrt damit du deine Botschaften verschlüsselt niederschreiben kannst und sie so vor fremden Augen verborgen bleiben. ... Tharon, du bist nun bereit deine Wege allein weiter zu gehen.“
Der junge Mann nickte stumm ob gleich alles in seinem Inneren dagegen rebellierte. Er wollte Weland nicht verlassen. In all den Jahren war er zu einem teuren Freund geworden. Doch noch etwas anderes hatte ihn in seinem Dasein als Späher der Freien gelernt: „Stelle dein eigenes Wohl zurück zum Wohle der Gemeinschaft.“
Welands Stimme zitterte leicht, als er weiter sprach. „Noch heute in der Nacht wirst du dich auf den Weg nach Esteldin machen Dort wird man dich mit deinen neuen Pflichten betrauen.“ Er stand auf, zog Tharon auf ihre Füße und schloss ihn fest in seine Arme. „Pass auf dich auf mein Kind und verliere nie den Glauben an dich und deine Aufgabe.“ Nach diesen Worten löste sich Weland aus der Umarmung und lenkte seine Schritte weg von ihrem Lager.

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Er konnte seinen langjährigen Schüler nicht gehen sehen.
Tharon folgte mit seinem Blick der sich entfernenden Männergestallt, bis diese mit seinem Pferd gänzlich in der Nacht verschwand. Dann packte er seine wenigen Habseligkeiten, sattelte sein Ross und trat den Ritt nach Esteldin an.

Als Weland viele Stunden später wieder zur Rast kam, schrieb er eine Nachricht an die Heimat, in der er über das Geschehene berichtete. So wie sonst auch und wie jeder Späher es tat.

Vor einigen Tagen, irgendwo in Bree...

Es trafen die Nachrichten der Späher ein, in denen einige dieser Späher um Hilfe baten. Um ihre Rösser zu stärken benötigen sie kraftspendende Tinkturen, die wir ihnen bringen müssen.

Bald werden weitere Botschaften eintreffen in denen uns noch Zeit und Treffpunkt mitgeteilt werden. Es müssen sich also bald Freiwillige zusammen finden, die bereit sind, sich auf die Suche nach den Spähern zu machen und ihnen die Phiolen zu überbringen.

Einige Briefe der Späher erreichten uns heute, diese müssen wir erst noch entschlüsseln...

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Liarien (http://www.dasheerderringe.de.vu), Linyaril und Findarwen (http://www.gerusia-gilde.de) waren die Ersten,
die eintrafen und die Nachricht auf den Briefen entschlüsselten.


In den Stunden wo die Sonne erwacht, bin ich bei dem Tore zum Weg der zum Abendrotsee führt.

Wenn die Sonne über mich wacht, folgt dem unsterblichen Beschützer der Felder westlich der Brücke,
die Ost und West trennt, gen Norden wo die Tiere des Mondes hausen.

Die Sonne wird untergehen und die Dunkelheit einbrechen, dann besuche ich das
kleine Lager südöstlich von der Stadt der Waldläufer.




Die Sonne steht tiefer als ich, an diesem Ort, wo ich mein Lager aufgeschlagen habe am Morgen.

Die Sonne steht über mir und ich werde die Zwerge beobachten, die ihre Festungen dort
haben wo das Tal am schmalsten ist.

Wenn die Dunkelheit kommt, werde ich im einzigen Wald der Lande mein Lager aufschlagen.


Immer mehr Leute kamen herbei und lasen die Nachrichten. Die Ziele, die in den Briefen standen, waren nun klar.
Der Späher in Bree bat nun darum genügend Proviant herzustellen oder zu kaufen und sich auf die Reise vorzubereiten,
denn am folgenden Tage sollten zwei Gruppen gebildet werden, die jeweils einem Brief folgen sollte.

In Bree wartet die Späherin Cyrimia auf jene aus Bree die Helfen wollte. Es kamen nicht besonders viele nur eine paar Hände voll. Sie teile die Leute in zwei Gruppen auf und drückte jeder Gruppe den Brief und ein paar Tränke in die Hand.

Eine Gruppe brach in die einsamen Lande auf...

Die Späher dort streiften von der Wetterspitze quer durch die Lande bis in den Harloeg...
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Auf der Wetterspitze trafen die Gruppe auf die beiden Späher, sie übergaben ihnen die Tränke und kamen der Bitte nach bestimmte Früchte und Gemüse zusammeln und etwas Nahrung herzustellen.

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Die Späher zogen weiter während die Gruppe die geforderten Sachen beschafften und sie warteten im Harloeg auf die Gefährten.

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Als Belohnung erhielten sie einige Fläschchen mit Tränken, die die Späher von den Trollen geklaut hatten.

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Die andere Gruppe hingegen brach in die Nordhöhen auf, bei dem kleinen Walfläuferlager am Tore nach Evendim trafen sie einen Späher...

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Weland, der Späher, schaut sich die kleine Scharr voll Weichlinge, wie er es ausdrückte, nur missmutig an. Er nahm die Tränke entgegen und erzählte von einer vermissten Späherin rund um Dol Dinen mit Namen Lonya. Dies war der Grund für seinen Brief nach Bree, eher gedrungen bat er die Leute vor sich, nach Dol Dinen zu gehen und nach ihr zu suchen.

Sie brachen gemeinsam nach Dol Dinen auf...

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Die späherin Lonya hatte in ihrem letzten Brief von schweren und vielen Belagerungsmaschinen im südwestlichen Teil Dol Dinens. Sie durchquerten Dol Dinen am westlichen Rande...

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... bis sie zu einem Felsvorsprung auf einer Anhöhung kamen, wo Lonya durch einen Giftpfeil verletzt sich versteckt hatte.

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Die Hobbitdame sorgte sich iu Lonya, die Menschfrau kaute auf einem Stück Holz und stellte mit ein paar Kräutern eine Wundpaste her währen die Elbenfrau das Gift aus der Wunde saugte. Weland beobachtet dieses Treiben mit großer skepsis und auch voller ungeduld, waren die Späher doch ausgebildet solch kleine Wunden zu vergessen und die Zähne zusammen zu beißen. Trotz Widerworte brachten die Gefährten Lonya noch nach Esteldin, ehe sie mit einigen Schriften Weland's wieder nach Bree aufbrachen.

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In Bree erhielten sie als Dank für Ihre Dienste von Cyrimia viele Celebranttränke, eher Cyrimia wieder zurück zum Rathaus von Bree ging um von den Schriften zu berichten...
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:51

Foilant 1 - Passage 6: Ein verbranntes Tagebuch

[ Ein verbranntes Tagebuch - Prolog ]

Ich fand damals im Bilwissdorf eine alte Karte. Ich habe mir diese Karte in meinem Haus genau angeschaut. Auch bin ich den noch zu erkennen Markierungen auf der Karte gefolgt. Eine führte zu einer Ruine auf einer Insel im Nen Harn, die andere zu einem abgebrannten Haus in den Breefeldern. In dem abgerannten Haus fand ich einen merkwürdigen Stein. Der Stein sieht milchig und im inneren wird er schwarz. Er nicht besonders schwer, eher recht leicht. Dort fand ich auch ein fast verbranntes Tagebuch. Einige Seiten sich erhalten geblieben. Ich habe sie in meinem Haus noch einmal abgeschrieben, bevor die Seiten ganz zerbröckeln. In den Ruinen auf der Insel im Nen Harn, fand ich nicht besonders viel, doch in einer der Wände war ein Stein locker. Ich habe dies nur gemerkt, weil ich mich auf die halbe Wand setzte, um mich auszuruhen und dabei brach die Wand zusammen. Ich fand eine Steintafel mit einigen Schriften eingemeißelt. Ich weiß noch nicht genau was sie bedeuten, doch ich bin gerade dabei sie auf Pergament zu übertragen. Hier seht euch die Seiten des Tagebuches an...

Die Abschrift der vorhandenen Seiten des Tagebuchs

2 Tag des 4 Monats
Die Reise in Nebelgebirge war voller Erfolg gekrönt. Mein Meister wird zufrieden sein und ich bin es auch. Fast wäre es schief gegangen, doch ich konnte den Zwerg Thradondir umbringen. Seine kurzen Beine waren nicht schnell genug und die Bilwisse haben ihr übriges getan. Das sich ein Zwerg überhaupt herausnimmt mich täuschen und sich vor mir verstecken zu können. Der Tod war im gewiss und er wird nicht weiter meine Taten behindern oder beobachten. Doch wird er nicht der letzte sein, um die alte Dame werde ich mich auch noch kümmern müssen.

20. Tag des 4 Monats
Ich lese heute den Bericht von Malkandor, irgendwelche Narren haben sich des Stabes bemächtigt den Daldorin behüten sollte in seinen Trollhöhlen. Die alte Dame und ihr Freund meines Volkes werden dahinter stecken. Ich werde mich um diese Narren kümmern wenn es meine Zeit erlaubt. Es gibt wichtigeres und der Stab ist auch nicht weiter wichtig zurzeit. Später wird es sich so oder ergeben.

5. Tag des 5 Monats
Die Pläne gehen voran, mein Meister ist sehr zufrieden, auch hatte ich Zeit mir diese Narren anzuschauen. Die Neugierde der Menschen ist zu leicht zu entfachen, wenn sie meinen sie würden Schätze und Reichtum finden. Die Gier der Menschen ein Laster was ich mir gerne zu nutzen mache. Zu schön ist es sie dann zu tiefst zu enttäuschen und ihnen wertloses Pfeifenkraut zu schenken. Doch ich habe so, gut verkleidet, einige ihrer Gesichter in Erfahrung bringen können.

17. Tag des 6 Monats
Verrat betrübt mich, diese dreckige Schlange, umgarnt hat sich mich doch war sie nur ein Spitzel. Ihre letzten Worte waren nur Lethrileneryn. Die Zunge haben mein Orks danach ihr herausgeschnitten. Sie soll nie wieder etwas über mich weitertragen. Ich weiß nicht warum ich sie am Leben lies, vielleicht war es Zuneigung. Ich weiß es nicht, es ist nicht weiter wichtig. Lethrileneryn wird dafür büßen, sie wird sterben. Selbst die Valar werden das nicht verhindern können. Ich sollte mich wieder mehr konzentrieren, mein Meister scheint besorgt über mich zu sein. Ich muss mich wieder mehr meinen Studien hingeben. Vielleicht liegt es auch an diesem Ort. Ich weiß noch immer nicht warum mein Meister solche Häuser der Menschen bewohnt hat. Wohl als Versteckt von unseren Feinden. Ich fühle mich unwohl.

11. Tag des 7 Monats
Ich komme mir vor als würde ich in den Ruinen meines Meister leben, ich würde fast meinen ich bin froh wieder in diesem Menschenhaus zu nächtigen. Ich habe leider nicht viel herausgefunden. Die Studien in den Büchern aus Bruchtal werde ich fortsetzen. Auch habe ich noch nicht die Tafel gefunden, die mein Meister sucht. Nur diesen Stein der so wichtig für ihn zu sein scheint, dass ich ihn immer bei mir tragen soll. Langsame zweifel ich daran wo dass alles hinführen soll.

28. Tag des 7 Monats
Ich fühle mich beobachtet, ich weiß nicht ob ich es werde. Diese Späher ich glaube sie verfolgen mich. Überall entdecke ich ihre Spuren. Ich werde wohl wieder ins Nebelgebirge aufbrechen. Die Kälte dort und die Einsamkeit schrecken die Menschen ab.

5. Tag des 8 Monats
Ich fürchte ich werde verfolgt. Doch dieser Späher in den einsamen Landen war ein fauler Mensch. Etwas Nahrung und ein paar Silbermünzen und schon war er glücklich, setzte sich vors Feuer und aß. Ich glaube er nimmt seine Aufgaben nicht sehr ernst. Zum Glück für mich, ich führte mich schon fast gefangen.

28. Tag des 8 Monats
Ich werde verfolgt, die Späher scheinen mehr zu sein als ich ahnte und auch scheinen einige unter ihnen sich besser zu verbergen als mir lieb ist. Ich fühle mich unwohl, zum Glück bringen mich meine Studien einiger Bücher und verborgenen gehaltenen Schriften, welche ich entwendet habe, weiter. Ich werde bald wieder in Breeland aufbrechen.

21. Tag des 10 Monats
Ich habe mein Lager in den Trollhöhen aufgeschlagen, ob der Heereszug Zufall oder für mich gedacht war weiß ich nicht. Ich befürchte, dass ich entdeckt wurde, doch ich konnte entkommen. Die Urukhais und Trolle haben ihnen genug zugesetzt, dass ich flüchten konnte. Ich werde die nächsten Tage abwarten und beobachten, ehe ich meine Reise fortsetze. Dies ist alles sehr erschreckend, mein Meister hat mir nichts davon berichtet. Auch habe ich einige dieser Menschen wieder entdeckt. Ich weiß nicht ob sie etwas wissen. Auch diese Späher beunruhigen mich langsam. Ich habe heute wieder Pferdespuren gesehen. Ich weiß nicht ob sie mich verfolgen.

24. Tag des 10 Monats
Ich werde weiterreisen, den Heereszug habe ich nicht weiter gesehen, er ist wohl weitergezogen in Richtung Bruchtal. Doch bleibt mir keine Zeit für Ruhe, ich vermute immer noch das Späher mich beobachten. Ich werde vorsichtig weiterziehen auch wenn es mir nicht gefällt. Der seltsame Stein wird wärmer und die Schriften die ich fand und dessen Inhalt bringen mich weiter. Nur die Steintafel fehlt mir noch immer.

2. Tag des 1 Monat
Ich bin mir nun sicher, dass ich beobachtet werde, ich werde das Haus im Breeland aufgeben müssen, auch berichtete Malkandor davon, dass in den Nordhöhen diese Späher unterwegs sind. Ich sehe sie stehen, ich weiß nicht genau worauf sie warten oder was sie bezwecken. Ich fühle mich gefangen oder werde ich langsam verrückt. Mein Meister wird ungeduldig und ist unzufrieden. Er brachte mir einiges bei, doch diese Menschen dort sind kräftiger und auch in der Überzahl.
Nun ich hatte mit einigen wie Taya und Morna *murmelnd: zum Glück war Mordeana nicht dabei* und Einigen, an dessen Namen ich mich nicht mehr ganz so erinnere, schon über diese Steintafel gesprochen... Ich habe nun diese kleine Steintafel auf ein Stück Pergament abgepaust so gut es eben ging...

Anrangar holt ein Stück Pergament hervor, entfaltet es und zeigt es offen im Gasthaus zum tänzelnden Pony.

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Ich weiß noch nicht so genau was ich von der Schrift halten soll, vielleicht kennt einer von euch sich da aus. Ich werde schon mal meine Sachen packen, für eine baldige Reise zum Nen Harn.

Mehrere Abschriften der Steintafel wurden verteilt. Frau Celestiel hatte einige Phrasen erkannt, ebenso hatte ein Herr Tirondil und Frau Narthandis die Abschrift übersetzt und jene wurden nun zusammengefügt zu folgendem Text.
Öffne die Düsternis. Der Stein der Dunkelheit, hebe ihn und sprich!
ye súle hecil-o tye-orta. tur ye núru.
Doch auch diese Worte, die man sprechen soll, wurden aus dem alten Quenya übersetzt, um mehr zu erfahren und so wird vermutet, dass diese folgende Bedeutungen haben.
Der Geist des Ausgestoßenen erhebe dich. Beherrsche den Tod.
Am Ende der Steintafel prangte nur das eine Wort, Mornedhel, in den alten Büchern wurden so jene Elben bezeichnet, die nicht am Kampf gegen Morgoth teilgenommen hatten. Leichte Unsicherheit machte sich breit wegen dieser Steintafel und dem milchigen Stein mit schwarzem Kern. Die Erinnerungen an dem Elb in den Trollhöhen auf den sie damals auf dem Weg zum Bilwissdorf getroffen hatten, kamen im Gedächtnis wieder in den Vordergrund. Doch dies war nicht das einzige was Sorgen bereitete. Eine schreckliche Nachricht von Thenduril traf ein. Thenduril, Erachleras, Trinduris und Berandrilor waren aufgebrochen, um die Steintafel in ein Versteck zu Balchelos nach Tinnudir zu bringen. Am Tore von den Felder von Fornost in Richtung des Abendrotsee, waren sie in einen Hinterhalt, von jenen Besetzer Annuminas gelangt, nur Thenduril konnte überleben und flüchten, doch die Steintafel war verloren.

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Dies lies nur eine Schlussfolgerung zu, alle jene die mit diesem Tagebuch, der Steintafel und dem Stein der Dunkelheit, so wie er beschrieben war, zu tun hatten, wurden verfolgt. Vielleicht war sogar ein Spion unter ihnen. Der Stein der Dunkelheit, war gut versteckt und nur Anrangar wusste wo. So wurde, trotz der Ereignisse, daran festgehalten zum Nen Harn aufzubrechen und diese alten Ruinen aufzusuchen. Freunde wurde benachrichtigt und die Reise vorbereitet. Doch denkt daran, zu dieser Insel im Nen Harn gibt es kein Boot, so heißt zu schwimmen, also rüstet euch nicht zu schwer, nicht das ihr untergeht…

Es war Abend, als Sie sich auf dem Platz vor dem Gasthaus zum tänzelnden Pony trafen, mit dem Ziel den Nen Harn im nördlichen Breeland, an der Grenze zu den Nordhöhen. Was Sie erwarteten wußte niemand so genau. So machten die kleine Gruppe bestehend aus 18 Tapferen auf zu einer Insel auf diesem See.

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Der Weg führte durchs Westtor von Bree gen Norden...

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... bis zu den nördlichen Breefelder, wo der Weg dann nach Osten führte...

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... bis sie den Nen Harn erreichten.

Ein kleines Stück mußten die Gefährten durch den See schwimmen, da es weder ein Boot noch eine Brücke gab, die zu der Insel führte, auf der ein paar alte Ruinen standen und wo die Steintafel damals gefunden wurde.
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Anrangar hollte den Stein der Finsternis hervor und auch ein leicht durchnäßtes Stück Pergament, auf dem die Formel aufgeschrieben wurde, die man sprechen sollte. Doch es geschah zunächst nichts. Aranigul, ein Elb und bis dahin guter Freund, wollte es versuchen und nahm den Stein an sich. Er wandte sich plötzlich ab, hob den Stein und holte die gestohlene Steintafel hervor und sprach: ye súle hecil-o tye-orta. tur ye núru!
Es tauchte eine leuchtene Gestalt auf, sie sah aus wie eine Elbenfrau. Aranigul kniete vor ihr nieder... eine der Mornedhel muß dies vermutlich gewesen sein. Aranigul redet etwas von Annuminas, doch sie schien sehr unzurfrieden mit Aranigul zu sein. Mit einem Handwink starb er und sein Körper flog durch die Lüfte in den See. Innerhalb weniger Sekunden tauchten Scharen von Geistern und Untoten auf...

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... die Elbe schien viel über eine alte finstere Macht zu wissen, sie tauchte auf und verschwind wieder...
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... und viele ihrer beschworenen Geister und Untote die aus der Erde hervorkamen setzten den Gefährten ordentlich zu. Sie tauchte auf einem Stein auf und sprach etwas davon, dass sie nach Annuminas, die Stadt am Abendrotsee nun gehen würde...
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... und das die Gefährten ins Grab gehen sollten...
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... sie verschwand, doch immer grausamere Wesen tauchten aus der Erde auf..
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... sie hatte wohl nicht damit gerechnet, dass die Gefährten bestehen würden.
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Die Gefährten waren alle stehts verwundert und unsicher. Doch es schien sicher zu sein, dass sie alle nach Annuminas aufbrechen wollten, doch alle waren sich einig, dass dies genau geplant werden müßte. Es war ein unheimlicher Ort, der Baum brannte plötzlich und so machten sich die Gefährten wieder zurück nach Bree. Sie folgten einen kleinen Weg der über die kleine Stadt Archet führte...
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... bis sie letzendlich wieder in Bree ankamen.
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Die Vorbereitungen zur großen Reise nach Annuminas laufen, es wird noch viel gemeinsam besprochen werden müssen. Auch viele Bücher und Karten gilt es zu gelesen und zu vergleichen. Es müssen noch viele weitere Vorbereitungen für diese große Reise getroffen werden müssen, doch zunächst heißt es einige Abende die Verletzungen auszukurieren. Eins steht jedoch schon jetzt fest, das Ziel ist die alte Stadt Annuminas und es wird ein schweres und großes Unterfangen werden, hoffentlich ohne Verluste, auch wenn dies nur schwer vorzustellen ist.
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:55

Foliant 1 - Passage 7: Eine ungewisse Reise nach Annuminas

Es sind die Emyn Uial die im Westen der Lande verlaufen. Die Berge der Dämmerung werden sie genannt, die Dämmerung die der Dunkelheit voraus geht und sich über den Nenuial legt. Nenuial der Name für den Abendrotsee in der Sprache der Elben, was soviel heißt wie der See des Zwielichts. Zwielichtig war auch die Reise zu den Ruinen auf der Insel im Nen Harn. Eine alte unbekannte Dunkelheit wurde entfesselt.

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Einerseits, die Stärke, die Reise heil überstanden zu haben und andererseits, das Wissen darüber, was befreit wurde. Einig waren sie sich alle, die Reise musste fortgesetzt und die Entfesselte wieder gefangen werden. Das Ziel war die Stadt oder mehr die Überbleibsel dieser Stadt, die die Elben Annuminas nennen, der Turm des Westens.

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Die Stadt welche einst gegründet wurde von Elendil, Vater Isildurs, und wo einst im höchsten Turm das Szepter von Annuminas verwahrt wurde, bis es nach Fornost und später nach Bruchtal gelangte. Nun gibt es nur noch ein paar Lager der Waldläufer des Nordens in den Ruinen Annuminas. Jene der Dunedain, die unsere Hilfe benötigen, uns aber auch ein wenig Unterstützung geben werden. Eine Karte wurde gezeichnet die die einzelnen Lager zeigt, die gehalten werden müssen. Ebenso wurde eine nicht kleine Menge an Nahrung und Bier bei den Waldläufer von Esteldin zusammengetragen, genug um mehrere Hundert Manne zu versorgen. Diese müssten über Tinnudir bis nach Annuminas gebracht werden, um jene zu versorgen die die einzelnen Lager in Annuminas halten und bewachen.

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So zeichnet euch die Karte ab und tragt sie weiter, denn es werden viel benötigt. Jene die sich in Esteldin versammeln, jene die sich in Tinnudir versammeln und dann schon zu den Waldläufern in Annuminas aufbrechen. Sind die einzelnen Lager sicher und gut bewacht, wird es das Ziel sein, den dunklen Geist, der befreit wurde wieder im Stein der Dunkelheit zu fangen. Die Gelehrten der Elben aus der Duillont werden uns dabei helfen, den Geist wieder zu binden und zu verbannen. Eine Zeichnung und jenes Hilfegesuch wurden an all jene geschickt, die bei der Reise zum Nen Harn dabei waren, dass sie dies an ihre Freunde, Gefährten und Verbündete weitertragen.

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Es war der Tag gekommen, der Tag es endlich zu Ende zu bringen, die lange Verfolgung, die durch ganz Eriador verlaufen war. Esteldin war der Ort, an dem die Nahrung und das Bier gelagert wurde, für die Reise nach Annuminas. Viele Briefe mit dem Gesuch um Hilfe wurden ausgesand, und viele waren erschienen.

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Nahrung und Bier wurde an jene verteilt, die genügend Platz in ihren Rucksäcken und genügend Kraft hatten. Zu Pferd setzen sie Ihren Weg durch die Nordhöhen in Richtung Tinnudir. Bis zum Tore, welches nach Evendim führt. Bis dorthin kamen sie, denn dort stellten sich zwei Menschen Ihnen in den Weg.

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Sie drohten den Gefährten, sie sollten die Nahrung abgeben und umkehren, denn der Feind wüßte über ihre Reise bescheid. Die Gefährten ließen sich jedoch nicht einschüchtern, denn jene die ihnen gegenüber waren nur zu zweit, so schien es zumindestens zunächst. Denn die beiden drehten um und gingen etwas zurück und schon kamen ihnen Scharren von Angamarin entgegen.

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Es war ein langer Kampf, ehe sie den Weg nach Tinnudir fortsetzen konnten und die zwei die sich ihnen in den Weg gestellt hatten waren geflüchtet.

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Sie ritten weiter bis nach Tinnudir, wo sie ihre erste Rast einlegten. Außerdem wartete dort eine Elbe auf sie. Die Elbe hatte nur wenig, dafür besimmende Worte, um die entfesselte Seele wieder zu banen, mußten sie den Stein der Dunkelheit mit der verlorenen Seele vereinen.

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Einer der Reiter nahm sich dem Stein an, gab ihn jedoch dann weiter an eine kleine Hobbitfrau. Diese band den Stein, wie eine Kette, um ihren Hals und trug ihn so bei sich. Der weitere Weg bis zu den Ruinen Annuminas war ruhig, umso unruhiger wurde der Weg durch die Ruinen zum Lager der Waldläufer des Nordens.

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Viele Truppen der Angamarin, standen ihnen in den Ruinen entgegen...

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... und die großen Trolle setzten ihnen ordentlich zu...

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...dennoch kämpften und schleppten sie sich ins Lager der Waldläufer in Annuminas.

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Im Lager der Waldläufer ruhten sie eine kurze Weil, sie versorgten die Verwundeten, und stärkten sich, denn die Reise war noch nicht vorbei. Sie hatte eigentlich gerade erst angefangen.

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Die Hobbitfrau, hatte überlegt, was die Elbe genau gemeint haben könnte, mit ihrer kurzen bestimmenden Erklärung. Der Stein mußte die Seele berühren und zusammengebracht werden. Ein schweres Unterfangen wie sich noch herausstellte. Besonders viel Zeit blieb den Gefährten leider nicht zur Ruhe, denn eine unheimliche Stimme klang durch die Luft in dieser Nacht. Sie drohte und rief den Gefährten zu, doch konnten sie niemanden sehen. Die Stimme lockte sie in das kleine Lager Gwaelband. Die Stimme war dort klar und deutlich zu hören, doch niemand war zu sehen, Sie schauten sich um und doch, hoch auf dem Pfeiler einer Brücke, sahen sie die geisterhafte verlorene Seele in Form einer Frau.

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Sie kam den Gefährten näher, warnte sie, verspottete sie und jeder der ihr zu Nahe kam, wurde durch die Luft geworfen. So wurde es schwer, denn sie war nicht zu fassen, auch tauchten Scharren von Angamarin um sie herum auf und verwickelten alle in einen harten Kampf.

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Einer der Gefährten wurde weit durch die Ruinen geworfen, er wurde bisher nicht wieder aufgefunden. Viele der Gefährten lagen schwer verletzt auf dem Schlachtfelde, bis der kleine Hobbit, den Stein nahm und ihn vor sich her trag, der verlassenen Seele entgegen, sie wich zurück, doch der Hobbit war klein und flink und es gelang ihm irgendwann schließlich beides zu vereinen. Mit einem hellen Blitz versank die Seele in einem Feuer im Boden. Der Stein, er wurde dunkel und matt, mit einer spürbaren leichten Wärme. Die wenigen die sich auf den Beinen halten konnten, schleppten sich und die Verletzten zurück ins Lager der Waldläufer. Dort waren sie in Sicherheit, konnten ihre Wunden versorgen, Ruhe und Kraft wiederfinden.

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Sie besprachen sich kurz was geschehen war und wie Stein verwart werden sollte. Die Elben Duillonts wurde auserwählt diesen zu behüten und zu verwaren. Ich, Erandolas nahm mich dem an, den Stein dorthin zu bringen. Doch einer der Gefährten war verschollen, niemand hatte genau gesehen wo und wann, es mußte im Kampf gewesen sein, die Sorge war groß.

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Sie sprachen mit den Waldläufern in dem Lager. Jene Späher der Waldläufer hatten ihren Kampf mitbekommen, viel Blut war gefloßen. Die Waldläufer versprachen den Verlorenen zu finden, ob tot oder lebendig und sie würden Nachricht senden, sobald sie etwas Neues wissen.
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 21:59

Foliant 1 - Passage 8: Die Suche nach einem Verschollenen

Es war im Kampf, als einer der Gefährten verschollen ging, bei der Reise nach Annuminas, die eine Gruppe aus Tapferen angetreten war. Ein lange und erschwerliche Reise war es, viele waren verletzt und schleppten sich nur mit Mühe zurück ins Lager der Waldläufer. Doch erfolgreich waren Sie, auch wenn einer der Gefährten fehlte. Die Waldläufer des Nordens in Annuminas, wurden befragt und sie sicherten den Gefährten Ihre Hilfe bei der Suche zu.

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Die Waldläufer entsandten Späher, die den Verlorenen finden sollten oder zumindestens eine Spur. Mehr war zu der Zeit nicht möglich, es war zu viele Verletzt und auch brauchten Sie Zeit um neue Kraft zu sammeln.

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Sie blieben noch die Nacht in dem Lager, um sich auszuruhen und einen Weg zurück zu finden, einige hielten die Nacht Ausschau, hatten Hoffnung er würde doch noch erscheinen. Doch er erschiend nicht und blieb verschollen.

Einige Tage später sendeten die Waldläufer aus Annuminas folgende Nachricht.

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Mandarid, der Waldläufer des Nordens, der Spuren gefunden hatten, er wartete in Minchams Lager...

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Bei Minchams Lager versammelte sich eine kleine Scharr für die Suche nach dem Verschollenen, der Waldläufer Mandarid war gekommen, um jene zu einem Lager zu führen. Dieses Lager hatte er ausgespäht und die Söldner mit dem Verschollenen verfolgt und beobachtet.

Der Weg führte sie wieder über die Felder von Fornost nach Evendim...
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... bis zu einem verlassenen Lager. Das Feuer war geloschen und nur noch der Rauch davon stieg auf. Daneben lag, tot, einer der Söldner, mit mehreren Schwertstichen hingerichtet lag ein auffällig sauberer Pfeil in dessen Hand.
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Es wurde sich nach weiteren Spuren gesucht, dem Weg flüchtener Wölfe wurde gefolgt, bis weitere Pfeile gefunden wurden.
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Die Spur aus Pfeilen wurde gefolgt, bis Wegelagerer den wegversperrten...
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...doch diese hilten sie nicht weiter groß auf und die Spur führte zu einer alten Ruine, ein Späher wurde voraus geschickt um diese weiter zu erkunden.
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Nach dessen Rückkehr wurde beschloßen die Ruinen aufgetrennt in zwei Gruppen von zwei Seiten zu stürmen und die Wegelagerer hatten keine Chance.
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Ein kahlköpfiger Mann mit stark eingedrückter Nase und gerunzelter Stirn kam zum vorschein, er verstand wohl viel darin Dunkelheit zu beschwören, der Himmel verdunkelte sich und jener verlange den Stein der Dunkelheit...
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...doch der Stein war nicht mehr im Besitz der Gefährten und so kam es zu ein Kampf, eine der Jägerin mit einem lockeren Bogen schoß auf diesen Beschwörer und wenig später stürmen weitere Angamarin aus den Ruinen.
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Es kam zu einem Kampf und als jener dunkle Beschwörer fiel, erzürnten die dunklen Wolken und verbreiteten eine starke Furcht und Dunkelheit unter den Gefährten...
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... doch sie waren standhaft und strotzen der Dunkelheit und befreiten den Verschollenen.
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Sie wollten nicht lange an diesem Ort verweilen und machten sich auf zur nahe gelegenen Feste Forod, wo sie rasteten und die Verweundeten versorgten. Ein paar der Waldläufer aus Annuminas suchten sie auf, nachdem sie von dem Kampf Wind bekommen hatten. Sie gaben Ihnen Tränke zur Stärkung und berichteten etwas von Annuminas.
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 22:01

Das Buch endet mit seitenweise Zeichnungen mit einem Kohlestift...

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(seine Erinnerungen)
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Re: Ein abgeschloßenes Tagebuch Anrangars - Foliant I

Beitrag von Anrangar » Sa 4. Apr 2009, 22:30

Anrangar saß in den Hallen der Schwerter des Nordens am großen Tisch vor dem Kamin im unteren Geschoß, er nahm ein paar Züge von seiner Pfeife und blickte in den knisternden Kamin. Es war still im Sippenhaus geworden. Er blickte in diese Leer Halle, es war spät geworden und er dachte nach:
Erneut war ich wieder alleine mit einem Getreuen unterwegs gewesen, wo die anderen waren, weiß ich auch nicht, jedenfall nicht da um uns zu begleiten. Auch beim letzten Treffen, wo zunächst viele wieder anwesend waren, zertrennte sich die Gemeinschaft nach den öffentlich Ablegen der Schwüre einiger neuen Gefährten. Es scheint als wäre es der Befehl gewesen, der sie überhaupt dazu veranlaßt hatte zu erscheinen. Danach verschwanden viele um ihre eigenen Wege zu gehen. Es war eine Hand voll die danach noch geblieben waren. Es scheint als wäre der Gedanken von Prisca und Nob verschwunden, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Ich denke es wird Zeit dass ich einen anderen Weg gehen muss.

Kurz blickte Anrangar zu der Tür, die ins Obergeschoß führte, ehe er weiter in Gedanken schwelgte

Blut ist dicker als Wasser, daran wird sich nichts ändern Bruder, auch während des Zwist um Mave hat sich daran nichts geändert.

Anrangar setzte seine Pfeife ab, nahm ein Stück Pergament und begann zu schreiben:
Lieber Bruder,

ich werde aufbrechen und einen anderen Weg versuchen. Die Gemeinschaft hier ist mir zu zertrennt und aufgespalten. Es ist kein lebe wohl, denn Blut ist dicker als Wasser, wir werden uns wiedersehen und du weißt ja wo du mich findest. Ich werde jene suchen die unzertrennlich das gleiche Ziel verfolgen und den gleichen Weg gehen.

Auf Bald
Anrangar
Anrangar löscht seine Pfeife und faltet den Brief einmal. Langsam geht er ins Obergeschoß in sein Zimmer. Er packt die wenigen Sachen zusammen, die er und Mave nach dem Umzug in sein Haus hier gelassen hatten. Er geht an dem Zimmer seines Bruders vorbei und schiebt den Brief unter die Tür hindurch.Leise sagt er mit einem warmen Lächeln zu sich selbst:Ich freue mich schon auf das Wiedersehen...

Hastig geht er die Treppe hinunter blickt sich noch einmal um und verläßt die Hallen der Schwerter. Es ist dunkelt, sein Pferd Limtinu schnauft kurz, als Anrangar sich ihm nähert. Er wirft dem Pferd den Beutel über den Rücken ehe er selbst aufsattelt und sich auf zurück zu seinem Haus macht, zurück zu seinen Unzertrennlichen Freunden.

Anrangar's Weg führte ihn in Richtung Evendim zum Abendrotsee. Die Waldläufer dort waren steht enge Freunde von ihm. Jene die ihm stehts unterstützt hatten und er ebenso ihnen. Der Weg dorthin war kein leichter, durch den alten Wald und später über die Berge im Breeland quer durch den Brandywald. Viele Gedanken waren in seinem Kopf, über alte gute Zeiten und schwere neue Zeiten, die anbrachen. Doch waren jene enge Freunde die ihn veranlaßten diesen Weg zu gehen, jene die Treue zeigten, jene die ohne zu zögern ihm beiseite standen, jene die für einander da waren und es stehts sind. Der Regen setzte ein, als die Dunkelheit der Nacht sich breit machte und seinen Schatten über die Lande und die Wälder legte. Nur der Vollmond strahlte hell und Anrangar sah ein kleines blaues funkeln am Boden einer Lichtung. Anrangar beugte sich nieder und hob eine mit Regenperlen benetzte blaue Lilie auf.Was für eine wunderschöne Blume, dachte Anrangar. Vorsichtig pustete er die Regentropfen von den Blütenblättern.Jene Blütenblätter eng an eng stehen sie zusammen und geht nur eines verloren, verliert die ganze Blüte ihre Schönheit. Behutsam legte er die Blume in ein gefaltet Stück Leder, verstaute es unter seiner Lederrüstung, um sie vor dem Regen zu schützen.So eng wie die Blütenblätter dieser Lilie stehen, so eng werden wir für einander da sein...Anrangar setzte mit diesen Gedanken seinen Weg fort.

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