Eine Schlacht in Angmar...

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Anrangar
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Eine Schlacht in Angmar...

Beitrag von Anrangar » Mo 13. Okt 2008, 23:11

Es war wieder einer dieser Tage, die Anrangar eigentlich versuchte zu vermeiden, wenn es möglich war, doch diesmal gab es keinen Umweg. Berian, ein Gefährten von seinen alten Freunden, die sich die Agar Teryn nennen, sollte in einem Lager in Angmar verschleppt worden sein. So stand der Weg fest, bei dem es keinen längeren und ungefährlichen Umweg gab. So war es Zeit sich wieder zu rüsten in schweren Kettenhemd und auch wurde der Zweihänder seines Vaters geschärft und poliert beim Schmied. Auch die Haare ließ er beim Barbier ab rasieren, sie waren störend wenn sie einem im Gesicht lagen und auch störend unter dem Helm. So traf sich die Gemeinschaft um die Herrin Celestiel bei Dornlags Baustelle im nördlichen Breeland. Der Weg führte sie nach Norden, über Schragen zog sich der Weg durch die Nordhöhen nach Esteldin. Esteldin ein Ort der mehr ein kleines Lager in der Bergkette war, die die Nordhöhen durchzog, ein kleines Lager, welches schon so oft der Ausgangsort von großen Unternehmungen war in Anrangars Vergangenheit. Sie machten Rast in Esteldin, sie schienen auf Verbündete zu warten, auf jene Gemeinschaft, dessen Gefährt - Berian - es zu finden galt. Viele alte Gesichter und sehr treue Freunde kamen. Die Zwerge Grimnor und Brantagh, der Elb Pardalis, den Anrangar so schätzte, Frau L. war ebenso in schwerer Rüstung erschienen. Der starke Regen perlte von ihrer Rüstung ab, er konnte kaum glauben, dass sie Kartoffeln abbaute. Doch eigentlich tat er die Landarbeit auch gerne, denn es gab etwas von Frieden und Ruhe. Herr Beoring war dort, Herrn Gadorast konnte er auch erkennen, doch jemand fehlte bei den Reitern aus Rohan, es war Frau Eleanya. Herr Falandir war ebenso dort, er war wieder etwas verändert, lange Zeit hatte er ihn nicht gesehen, doch er schien mutiger, mit mehr Zuversicht und zeigte mehr Verantwortung als Anführer. Das letzte mal als Anrangar ihn getroffen hatte, war dies nicht so, dort versuchte er sich mehr aus der Verantwortung zu winden, sich zu verstecken vor dem, was Anrangar fand, für ihn bestimmt war. Es waren auch ein Trupp von Söldner erschienen, sie setzten sich merklich durch ihre rot gefärbte Rüstung und Kleidung von den übrigen ab.

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Er wußte nicht genau wie dies ins Bild paßten, er mochte sie nicht, doch sie gaben ihm auch noch keinen Anlaß sie zu hassen. In mehreren Gruppen brachen Sie auf, weiter nach Norden, nach Angmar. Der Weg führte die Gruppe von Anrangar durch den östlichsten Teil des Ram Duath bis zu einem Lager der Orks, Skathmur, dort sollte Berian sich befinden. Die anderen Gruppe sollten durch den westlichen Teil sich den Weg nach Skathmur bahnen. Sie griffen das Lager an, eine Spur von Orkleichen zeigt den Weg, den Schlachtzug gegangen war. Doch je tiefer sie in das Lager vordrangen desto schwerer wurde der Widerstand.

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Sie prallten gegen eine Übermacht von Orks und mußte sich zurückziehen, sich neu ordnen und mit mehr taktischem Geschick erneut zuschlagen. Es war ein schwerer Kampf, große Trolle stellten sich ihnen in den Weg, die Kraft wurde immer weniger und es schien kein Ende zu nehmen. Doch es gab kurz Ruhe, etwas Zeit neue Kraft zu sammeln, vor einem Zelt standen zwei Sklavenhändler redend miteinander, sie flüchteten, als die Truppe sich ihnen näherte.

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Anrangar atmete schwer, der Kampf war nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Er wischte den Dreck aus dem Gesicht und der rechte Arm began stark zu schmerzen. Sie gingen in das Zelt der Sklavenhändler, doch sie fanden Berian dort nicht, die Gefangenen wurden befreit, als erneut die Erde förmlich bebte. Weitere Trolle schlugen mit ihren riesigen Keulen vor dem Zelt auf dem Boden. Hektik machte sich breit, sie rannten aus dem Zelt, der Schmerz mußte vergessen werden. Anrangar brauchte Kraft in seinem rechten Arm, doch es fiel schwerer als gedacht. Doch es waren nicht nur Trolle, ein größerer Ork war dabei. Seine haut war so rot wie das Blut, was aus Anrangar Wunden floß und er war fast zweimal so groß wie er selbst. Seine roten Augen und sein Schrei fuhr ihm durch die Knochen. Es fiel ihm schwer sich zu bewegen, als er schreiend auf Anrangar zu lief.

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Nur mit Mühe konnte er den Schlag abweisen, doch viel auch er zu Boden, zum Glück standen noch genügend Freunde die auf den Ork einschlugen und irgendwann mußte auch dieser Ork sein Leben lassen. Stille kehrte in das Lager ein. Zu Fuß und zu Pferd zogen sie sich gemeinsam zurück, in Lager der Lehmä-Koti in der Nähe. Erschöpft rammte Anrangar etwas Abseits das Schwert in den Boden und lies sich daneben zu Boden. Sitzend streckte Anrangar die Füße aus, der Regen, der auf dem Rückweg wieder eingesetzt hatte, wusch den Schmutz und das Blut von seinem Kopf. Er zog seine Handschuhe aus und began seine offenen Wunden zu verbinden. Er schaute zum Schwert vor ihm, leise murmelte wie er langsam hinauf zum Himmel blickte. “Danke, Vater.”


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(Alle Screenshots findet ihr hier.)
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