Spione des Ostens

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Eldatirmo
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Spione des Ostens

Beitrag von Eldatirmo » Di 1. Dez 2009, 11:34

Prolog - Ein erster Brief

Auf einem Tisch in den hinteren Räumen des Sippenhauses liegt eine Seite feinen Papieres. Wer hier vorbei geht kann folgendes, in geschwungener Schrift lesen.

Mae govannen,
vor einigen Tagen erreichte mich eine Nachricht aus Bruchtal. In dieser Nachricht warnte mich ein Fürst meines Volkes, dass der Feind aller freien Völker, seine Spione und Kundschafter, tiefer gen Westen entsendet und möglicherweise sogar bis nach Bree. Er bat mich, Auge und Ohr offen zu halten und die Agenten des Feindes zu töten oder wenn möglich, gefangen zu nehmen und zu verhören.
Da das Sippenhaus zur Zeit nicht sicher scheint oder zumindest unter Beobachtung stehen könnte, möchte ich einige von euch bitten, an einen geheimen Ort zu kommen der höchstwahrscheinlich nicht unter der Beobachtung des Feindes steht. Ich meine damit das Auenland. Genauere Informationen werden noch folgen, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind. Auf wessen Unterstüzung ich zählen kann, möge hier am Ende des Schreibens seinen Namen oder eine Kurze Nachricht hinterlassen. Jedoch nicht mehr als eine Hand voll. Heimlichkeit gilt es vor allem zu wahren ! Weitere Informatrionen bezüglich des Ortes und des Zeitpunktes, werde ich euch zukommen lassen, sowie die Vorbereitungen abgeschlossen sind.
Euch sichere Wege
Eldatirmo Gwannion




Prolog - Ein zweiter Brief

Einige Tage später kann man an der selben Stelle eine weitere Notiz entdecken. Wieder handelt es sich um die selbe, edle Schrift. Der genaue Beobachter wird jedoch leichte Ungenauigkeiten entdecken, die wohl auf eine gewisse Hast hindeuten. Der interessierte Leser wir folgendes entziffern können:

Nun, ich habe einen Ort für ein erstes Treffen. Den eigentlichen Besitzer traf ich in Imladris und auf meine Bitte hin, hat er mir sein Einverständnis gegeben. Hier nun eine kurze Wegbeschreibung.
Verlasst Bree durch das West - Tor, geht weiter nach Westen bis ihr das Auenland betreten habt. Haltet euch dort zunächst richtung Hobbingen und dann richtung Beutelsend. Sucht nach der Behausung eines gewissen Bilbo Beutlin. Dort werdet ihr mich treffen.
Sollten einige der Ansässigen ärger machen, sagt ihnen einfach ihr würdet auch zu "der Gesellschaft" gehören.
Da Heimlichkeit Not tut, bitte ich euch, werder starke Bewaffnung noch Rüstung, öffentlich zu zeigen, falls ihr zu dem Treffen kommt.
Ich erwarte euch am DATUM, UHRZEIT.

Eldatirmo Gwannion




Kap. 1 - Ein geheimes Treffen

Nachdem wir diese wirklich unangenehme laute Halblingfrau überwunden hatten, betraten wir diese zwar recht beengte aber doch sehr gemütliche Wohnhöhle. "So, so ... dachte ich ... hier wohnte als der Halbling, dem es getattet ist im Hause Elronds zu leben."
In der Nähe des prasselnden Kamins machten wir es uns gemütlich und bald füllte sich der Raum mit Rauch von verbennenden Pfeifenkraut. Wir, das wahren die Menschen Anrangar und Egin, der Zwerg Kelim und ich, Eldatirmo Gwannion.
Zunächst berichtete ich ihnen, dass mich eine Nachricht aus Bruchtal erreichte, es gäbe Anzeichen, dass der Feind aus dem Osten, seine Spione bis in das Breeland entsendet hätte und auch in Bree selbst. Ich wurde gebeten einen odere mehrere von ihnen ausfindig zu machen und zu töten oder wenn möglich, gefangen zu nehmen.
Im Anschluss stellte ich Vermutungen über mögliche Zusammenhänge an, unsere Gemeinschaft betreffend. Die 3 Pfeile in Bree, eine Bedrohung der Dame Celestiel oder der Anschlag auf das junge Elbengeschwisterpaar erst kürzlich, am hellichten Tag vor unserem Sippenhaus ! Schließlich treten wir als Gondorischer Trupp auf und viele von uns sind ja auch tatsächlich aus Gondor. Sicher ein lohnendes Ziel ?!
Nachdem noch einige Fragen geklärt wurden und ich mit meinem Bericht geendet hatte, wartete ich gespannt auf die Reaktionen. Auf meine Schlußfolgerungen bezüglich der Ereignisse um die meigol gingen sie nicht weiter ein. Vielleicht brauchen sie auch erst noch ein wenig Zeit um darüber nachzudenken.
Kelim, der Naugrim schien zuerst überzeugt zu sein, mit einem Gebrüll und Gelärme unterstrich er dies. Auch Egin sprach schnell seine Unterstützung zu. Anrangar schien zunächst zu zögern. Vielleicht bedachte er die Angelegnheit vorsichtiger. Dann sagte auch er zu und schlug vor, auf dem Marktplatz von Bree uns umzuhören und umzuschauen. Auch wurden wir uns einig, dass sicherlich auch das Tänzelnde Pony ein guter Ort währe um Informationen einzuholen. Kelim unterstützte diesen Vorschlag sofort und betonte hierbei wie praktisch es sei, dort auch gleich Speise und Trank zu bekommen.
Um in Bree weniger aufzufallen sollten einige von uns sich verkleiden. Dieser Gedanke behagt mir gar nicht. Es ist erniedrigend ... aber sicher notwendig um wenigstens eine Möglichkeit auf Erfolg zu haben.
Gerade als wir uns auf den Weg zu einem Krämer im Auenland machen wollten, um die benötigten Dinge für eine Verkleidung zu erwerben hörten wir in einem der hinteren Räume ein rascheln und Schmatzen. Ich befürchtet sofort das schlimmste und machte mich zum Kampfe bereit ... doch den Valar sei dank, es war nur einer dieser törichten Halblinge. Er meinte er währe als ... wie nannte er es ... Voratskammeraufräumer. Ich warf ihn einen langen Blick zu und schaute, so tief wie ich vermag, in ihn und konnte dabei nichts falsches entdecken.
So ließen wir ihn laufen und machten uns auf den Weg durch das sonnige Auenland um Vorbereitungen zu treffen für unsere Suche in Bree ..........



Kap. 2 - Eine erste Spur

Am Westtor von Bree, nahe der Pferdeställe trafen wir uns wieder. Wir, das wahren die altbekannten Gesichter, Kelim, Anrangar, Egin und Eldatirmo. Jedoch ... so bekannt wahren die Gesichter diesmal eigentlich nicht. Wie wir es uns vorgenommen hatten, wahren wir verkleidet. Kelim hatte einen wuchtigen und unverzierten Helm übergezogen, der nur einen schmalen Schlitz hatte für die Augen.
Anrangar und Egin hatten jeweils recht verwegene Zivielkleidung und eine Augeklappe an. Eldatirmo trug ebenfalls eine Augenklappe, einen Piratenhut und eine Fischerweste. Alles in allem sahen sie nach einem recht verwegenen Haufen aus.
Vom Pferdestall aus schlenderten sie in Richtung des Tänzelnden Ponys . Hierbei versuchte Eldatirmo seine Vorstellung eines Menschen zu geben. Hustend und Humpelnd bewegte er sich fort. Nachdem die vier in das rauchgeschwängerte Gasthaus eingetreten wahren, konnten sie gerade noch den letzten freien Tisch für sich ergattern. Der Tarnung wegen wurden 1-2 Biere getrunken, graucht und auch gelärmt. Egin und Anrangar schienen es für nötig zu halten, der Tarnung wegen, auch die ein oder andere anwesende Maid zu begutachten.
Im laufe des Abends wurden auch tatsächlich einige verdächtige Peronen gesichtet. So gut es ging wurden sie entsprechend bei ihren Aktivitäten beobachtet, während die Gefährtengruppe stets bemüht war ihre Tarnung aufrecht zu halten.
Schließlich ergab sich ein Hinweis aus dem Munde des Wirtes, Herr Butterblume. Zwischen einigem an uninteressanten Geplapper, erzählte er von einem Mann, der sehr häufig sein Gast sei, viele Fragen stelle und sich öfters mit finster aussehenden Fremden treffen würde. Butterblume konnte sogar eine Wegbeschreibung geben, zum Haus des Mannes. Es sei auf der anderen Seite der Stadt, gegenüber des Auktionshauses.
"Ja mein Herr" sprach Butterblume: "ihr könnt es nicht verfehlen, dieser Lutz Farning hat das heruntergekommenste Haus der ganzen Stadt".
Auch wenn die Gefährten nicht sicher wahren, ob es sich hierbei tatsächlich um eine erste Spur handelte die zu den Spionen führen würde, beschlossen sie doch dem Hinweis nachzugehen. Also wurde die Zeche bezahlt und man machte sich auf den Weg.
Vor dem Auktionshaus machte die kleine Gruppe halt. Zunächst wurde das Haus auf der anderen Seite, möglichst unauffällig beobachtet. Die Hecken wahren verwildert, Unkraut zeigte sich überall, das Haus selbst war schmutzig und wies viele kleine Schäden auf. Keine Aktivität war zu erkennen. Folgender Plan wurde beschlossen:
Eldatirmo kann sich, innerhalb gewisser Grenzen, mit der Umgebung verschmelzen, so dass er nur schwer zu erkennen ist, eine kleine Gabe aus der alten Heimat. Kelim packte also seine Angel aus und begann lautstark mit Egin zu prahlen, welche tollen Angler sie seien. Anrangar hielt sich dabei etwas zurück und beobachtete wachsam die Umgebung und Personen. Und tatsächlich zogen sie neugierige Blicke auf sich, die Vorbeischreitenden verlangsamten ihr Tempo, einige blieben sogar stehen, einige lachten sogar. In der Zwischenzeit entfernte sich Eldatirmo und in einem günstigen Moment setzte er seine Gabe ein. Beinahe unsichtbar schlich hinter das besagte Haus und schaute durch das Fenster. Kein Mensch war zu sehen, nur einige wenige Möbel, alt und verbraucht, ein erloschenes Feuer und auf einem schmalen Tisch eine Karte. Dank seiner scharfen Elbenaugen konnte Eldatirmo die meisten Details der Karte, in dem dunklen Zimmer erkennen. Nun bewegte er sich langsam bis zum nahen Stadttor, dort enttarnte er sich wieder und winkte seinen Gefährten zu, ihm zu folgen. Kelim, Anrangar und Egin lössten sich einer nach dem anderen von der kleinen Menschgruppe, die sich um sie gebildet hatte. Nur einige Minuten von der Stadtmauer entfernt trafen die 4 Gefährten an einem See wieder zusammen. Während Kelim seine Angel an dem See probierte, berichtete Eldatirmo von seinen Beobachtungen. Zum Schluß erzählte er von der Karte auf dem Tisch. Auf dieser war ein Datum in einer Woche zu erkennen, sowie einen anscheinend wichtigen Ort der durch ein Kreuz markiert wurde ... die Wetterspitze !
Es wurde nun einige Zeit über diese Nachrichten beraten und schließlich beschlossen, da es sich wohl um die bis jetzt beste Spur handle, Vorbereitungen für die lange Reise zu treffen. Alle benötigte Ausrüstung und Verplegung und alle die sich mit auf die Reise in die Wildnis machen wollen, sollten sich in wenigen Tagen im Sippenhaus einfinden um sich dann auf die Reise in die Einsame Lande zu machen und dann den schwierigen Anstieg auf die Wetterspitze zu wagen .......



Kap. 3 - Jagd zur Wetterspitze

Früh am Morgen trafen wir uns, vor dem Haus der meigol-i-estel . Die Rücksäcke mit den Vorräten standen bereit, alle wahren für eine lange Reise gekleidet und unsere Pferde schnaubten unruhig. Zunächst wurde noch etwas gegessen und getrunken und auch etwas Pfeifenkraut wurde geraucht. Dann machten wir uns frisch getärkt auf die lange Reise.
Nachdem wir die Siedlung hinter uns gelassen hatten, ritten wir im zügigen Tempo die Straße lang, immer weiter gen Osten. Ab und an begegneten uns einige einsame Wanderer, einmal sogar eine größere Gruppe, bewaffneter Männer und Frauen. Vorsichtig ließen wir sie hinter uns. Nach einiger Zeit steigerten wir das Tempo unserer Gäule und kamen so sehr gut vorran. Um die Mittagszeit ein einzelnes Gasthaus, direkt an der Straße gelegen. Das einzige stück Zivilisation in dieser Wildnis.
Einige Minuten mussten wir auf Herr Kelim warten, der meinte er müsse etwas mit dem Post-Hobbit besprechen. Ich finde ja er war verdächtig lange dort und vermute er gönnte sich eine kleine flüssige Stärkung.
Als die Reise weiter ging, verließen wir die Straße und drangen tiefer in die Wildnis ein, nun deutlich langsamer. Wie besprochen, war unser erstes Ziel in kleines, verstecktes Lager der Dunedain, nahe der Westflanke der Wetterspitze. Natürlich übernahmen nun unsere beiden Jäger, Herr Egin und Herr Anrangar die Führung um uns sicher zu dem Lager zu bringen. Immer unwegsamer wurde der Weg und auch ein plötzlich auftauchende Orkspäher, den wir zum Glück zur Strecke bringen konnten bevor er Verstärkung rufen konnte, machte die Reise nicht leichter. Schließlich entdeckten wir das Lager, versteckt in einer kleinen Mulde. Zuerst wurden natürlich die Pferde versorgt, dann gönnten auch wir uns eine kleine Rast, bevor wir uns dann an den Aufstieg wagten.
Schritt auf Schritt ... immer weiter ging es hinauf, hier übernahm Kelim die Führung. Man kann ja über die Zwerge unterschiedlicher Meinung sein, aber wenn es um Felsen und Steine und Berge geht, macht ihnen niemand etwas vor. Sicher fand er den Weg und erinnerte mich ein wenig an diese behaarten Ziegenböcke in Moria. So schlängelte sich unsere Gruppe den Berg hinauf und versuchte jede Deckung auszunutzen um sich vor unfreundlichen Augen zu verbergen. Ein plötzlicher Steinschlag hielt die Gruppe kurz auf. Zum Glück konnten sie sich gerade noch rechtzeitig unter einem Vorsprung in Sicherheit bringen.
Kurz vor dem Gipfel angekommen, entdeckten wir zwei Orkleichen. Ihrem Zustand konnten wir entnehmen, dass sie erst ein paar Tage Tod wahren. Angewidert zogen wir weiter und erreichten die Wetterspitze. Vorsichtig gingen wir vor und entdeckten plötzlich eine Fremde Gestalt auf der anderen Seite. Sie stand mit dem Rücken zu uns und bemerkte uns nicht. Das musste der Spion sein !
Sofort verteilten wir uns, um uns an ihn heranzuschleichen und einzukesseln. Die beiden Jäger, Egin und Anrangar gingen nach links, die Bogen im Anschlag und leise wie der Wind. Kelim der Zwerg ging nach rechts, schnell wie ein Reh und Eldatirmo blieb in der Mitte.
Endlich, der Spion saß in der Falle !
Doch dann als wir ihn zur Rede stellten und gerade zum Angriff über gingen stellte sich heraus ….. es war Ristredin. Man kann sich die Überraschung der Gefährten vorstellen. Zunächst sehr misstrauisch, wurde einige Zeit geredet und im Anschluss der Gipfel des Amon Suls weiter untersucht. Ohne Erfolg !
Ratlos machten wir uns langsam auf den Abstieg. Als wie wieder bei den beiden Orkleichen vorbeikamen, fiel Eldatirmo etwas auf. Der verrenkte Arm, einer der beiden Leichen zeigte auf einen Baum in der Nähe. Der Elb ging auf den Baum zu und untersucht ihn. In seinen verästelten Wurzeln fand er schmutziges Stück Papier. Auf diesem stand etwas in einer Sprache die er nicht lesen konnte. Als Herr Anrangar sich das Papier anschaute, konnte er einige Wörter entziffern.
Am Ende des rechten Flügels des T. Zum Aufgang des Mondes
Ratlose Gesichter …. War es ein Rätsel ? Oder hatte es nichts zu bedeuten ? Wir beschlossen, bei nächster Gelegenheit, uns auf den Weg nach Bruchtal zu machen. Hir würden wir sicher Rat bekommen und vielleicht die Spur wieder aufnehmen können.
Den Rest des Weges bezwangen wir ohne Zwischenfall und kamen schließlich erschöpft und immer noch keinen Schritt weiter in dem kleinen Lager der Dunedain an.
Hier schlugen wir das Nachtlager auf ….

Kap. 4 – Bruchtal

Viele Tage dauerte die Reise durch ein wildes und unbewohntes Land. Verschlungene Pfade, geheime Wege und unterschiedliche wilde Tiere wurden zu unserem täglich Brot. Einmal stapfte in einiger Entfernung sogar ein Troll vorbei. Da er uns nicht bemerkte, zogen wir weiter.
Dann endlich von einem Schritt auf dem anderen öffnete sich ein weites und tiefes Tal vor uns, Bruchtal . Mein Herz lächelte und auch meine Gefährten schienen beeindruckt zu sein. Langsam stiegen wir den gewundenen Pfad hinab und wurden von freundlichen Elben begrüßt, während lieblicher Gesang an unsere Ohren drang.
Als ersts führte uns unser Weg zum Pferdestall. Hier versorgten wir unsere Pferde und befreiten uns auch selbst vom Staub einer langen Reise. Wir, dass waren Anrangar der Jäger, die Elbe Lanaadriel, der Zwerg Kelim, die Frauen Nidie und Skarina und natürlich ich selbst, Eldatirmo Gwannion.
Da ich mir schon überlegt hatte, wem ich dich Nachricht Am Ende des rechten Flügels des T. Zum Aufgang des Mondes geben würde, in der Hoffnung Rat zu bekommen, schlenderten wir gemütlich durch das liebliche Bruchtal . Dabei überquerten wir den Marktplatz , hier gab es interessante Dinge zu kaufen, danach führte unser Weg am Turm der Zusammenkunft vorbei und schließlich führte der Weg vor das Haus von Herr Elrond, das letzte heimelige Haus . Wir gingen jedoch daran vorbei in Richtung des Wasserfalls. Ich wusste er hält sich dort oft auf und so was es auch diesmal. Fürst Glorfindel , nachdem ich ihn respektvoll grüßte und einige Worte sprach, berichtete ich ihm von unserer Reise, gab ihm das schreiben und bat ihm um Hilfe. Ohne zu zögern versicherte er mir, sein bestes zu geben und meinte wir sollten uns etwas ausruhen, er würde einen Boten schicken, wenn er mehr wüsste.
Nun eine Rast an diesem Ort würde uns sicher gut tun dachte ich und auch meine Gefährten stimmten sofort zu. Also betraten wir das Haupthaus von Herr Elrond und sofort begann die Menschenfrau Nidie mit Fragen zu löchern. Anscheinend war sie noch nicht an diesem Ort gewesen. Wie beantwortet man Fragen deren Antworten mehrere Menschenalter lang sind ?! Nun, es zog mich an einen Ort, den ich immer besuche wenn es mich nach Bruchtal führt, Die Halle des Feuers . Hier bekamen wir etwas Wein, Brot und Käse und machten es uns schließlich am großen Feuer der Halle gemütlich. Gerade hatte wir den ersten Schluck des Weines auf den Herren des Hauses getrunken, so ist es Brauch, da erschien die Elbendame Turaleth. Das Schicksal hatte auch sie an diesen Ort geführt und nach einigen Worten der Begrüßung setzte sie sich zu uns.
Der Brauch dieser Halle ist es, Geschichten und Gedichte zu erzählen und zu musizieren. Und so berichteten zunächst Turaleth und ich ein wenig von diesem Ort und dessen Herren. Nun viel gäbe es darüber zu erzählen, ganze Tage und Nächte könnte man damit verbringen. Also sprachen wir nur einige Punkte an, ab und an unterbrochen von weiteren neugierigen Fragen der anderen.
Schließlich erzählte Kelim, auf Drängen einiger unserer Damen, etwas aus seiner Kindheit. Wahrlich ein bittere Geschichte, bitter wie viele aus Mittelerde. Ich muss gesteh, selbst ich hörte interessiert zu. So etwas hört man nicht alle Tage …
Nachdem einige Stunden in angenehmer Kurzweil vergangen war, entdeckte ich den Boten des Fürsten, nahe der Tür der Halle. Dort wartete er höflich, dass er bemerkt wurde. Also stand ich von Feuer auf, ging auf ihn zu und hörte mir die Nachricht an. Danach ging ich zurück zu den anderen, an das prasselnde Feuer. Sie blickten mir bereits mit erwartungsvollen Blicken entgegen, voller Tatendrang ! Kurz musste ich lächeln. Ah, dieser Ort hat ihnen schnell ihre Kraft zurückgegeben dachte ich. Ich nahm noch einen Schluck des leichten Weines, dann berichtete ich.

Fürst Glorfindel kommt zu folgenden Schluss. Die Rune „T“ lässt auf einen wichtigen Ort schließen. Einen Ort aus den Einsamen Lande, denn von dort kommt die Nachricht. Also ist es nahe liegend, dass die Rune „T“ für die Feste Guruth steht. Wir sprechen hier von Siponen des Feindes. Ein „G“ für Guruth währe zu offensichtlich. Das „T“ kommt auch in Guruth vor und die Feste ist der beste Ort, der einzige Ort in diesen Lande, an denen die Spione, Nachrichten austauschen können, Verpflegung und Ausrüstung bekommen können und so unbemerkt eine Basis aufbauen können. So kann die Feste als Tor in ihr eigentliches Ziel dienen, das Breeland.
Hier mein Rat an euch Eldatirmo und eure Gefährten. Ihr erhaltet von mir ein Empfehlungsschreiben. Geht mit diesem zur Feste Guruth, sprecht dort mit dem Anführer, er wird der Älteste genannt. Vertraut nur ihm ! Er ist ein rechtschaffener Man und hat eine hohe Meinung von den Elben von Bruchtal. Bittet ihn um Hilfe. Vielleicht kann er euch als Söldner einstellen, wahrlich sie können jede Hilfe dort gebrauchen.
Der Verweis auf den Mond kann nur eine bestimmte Uhrzeit sein und der Verweis auf den rechten Flüge, vielleicht eine genauere Ortbestimmung innerhalb der Feste, vielleicht …
Findet eine Spur, findet die Spione und nehmt sie gefangen und wenn nicht anders möglich, tötet sie.
Mögen die Valar mit euch und euren Gefährten sein
.

Nachdem die Nachricht gehört wurde, erfüllte ein Stimmengewirr unsere kleine Gruppe. Pläne wurden geschmiedet, Pläne gestellt und wieder verworfen. Selbst Anrangar, der bis dato sehr ruhig war machte nun Vorschläge.
Nun letztendlich wurde beschlossen, unsere Vorräte aufzufüllen, die Pferde zu satteln und uns auf den langen Rückweg zu machen. Bis zur Feste Guruth bleibt noch genug Zeit um einen genauen Plan zu schmieden.
Mit einem letzten Blick auf das prasselnde Feuer verabschiedete ich mich von Bruchtal ….


Noch bis spät in die Nacht verbringt Turaleth in der Halle des Feuers. Nachdem einer nach dem anderen aus der Runde sich zur Weiterreise oder Nachtruhe verabschiedet hat, holt sie ein Blatt Pergament und einige Zeichenstifte hervor - gewillt, den eindrucksvollen Abend in dieser Runde als Erinnerung festzuhalten...


Kap. 5 - Eine Feste wird unterwandert

Auf den Weg von Bruchtal zur Feste Guruth, beschloss unsere Gemeinschaft sich aufzuteilen und verschiedene Wege zu gehen. Damit hofften wir evtl. unfreundlichen Beobachtern zu entgehen. So stand nun Eldatirmo vor den Toren der Feste und auch der Zwerg Kelim stand hier. Beide schienen wohl die ersten zu sein. Kurz stahl sich ein kleines Schmunzeln auf das Gesicht des Elbens bei dem Gedanken, dass der Zwerg auf seinen kurzen Beinen, noch vor den anderen angekommen sei. Kurz besprachen sich die beiden noch, dann betraten sie die Feste und gingen zielstrebig auf den Anführer der Feste zu.

Der Anführer, genannt älterster , schaut überrascht auf das Empfehlungsschreiben, dass wir von Fürst Glorfindel bekommen hatten. Zwei mal lass er es und sein Gesicht wurde immer düsterer. Dass sich Spione des Ostens vielleicht hier in "seiner" Feste befinden könnten, das konnte er sich einfach nicht vorstellen. Natürlich versprach er uns seine Unterstützung, da er eine hohe Meinug hatte von den Elben in Bruchtal und auch Geheimhaltung versprach er. Nur er solle wissen, wieso wir hier sind, für alle anderen währen wir nur neue Hilfskräfte um die Feste am laufen zu halten. Leise aber eindringlich sprach Eldatirmo auf den ältesten ein. Der Elb wollte unbedingt erfahren ob es denn Bewohner der Feste gab, die sich seltsam benehmen würden. Zuerst meinte er, er würde für jeden hier seine Hand ins Feuer legen. Eldatirmo liess jedoch nicht locker, fast bedrängte er den alten Mann. Dieser meinte schließlich zögernd, wenn er denn wählen müsse, dann folgende drei Personen.
1: Eine junge Dame, die hier als Wache ihren Sold verdiene. Sie sei eher verschlossen, würde aber jede freie Minute mit dem Bogen üben und sie sei weit besser in diesem Handwerk als alle anderen hier.
2: Die erst seid kurzen ansässige Heilerin. Sie sei wohl recht freundlich. Doch seltsam währe, das sie recht häufig Kräuter sammeln lassen würde, deren Wirkung recht zweifelhaft sei.
3: Ein Zwergenhändler der wohl viel mit fahrenden Volke zu tun hätte unter dem sicher auch manch zwielichtige Gestalt sei.
Außerdem sei im Haupturm der Feste ein Zauberer am Werke. Bisher hätte er nur gutes getan aber bei Zauberern wüßte man ja nie.

Eldatirmo dankte freundlich aufgrund der Informationen und gab Kelim ein Zeichen. Der Zwerg hatte die ganze Zeit einige Schritte abseits gestanden und unauffällig die Umgebung sondiert. Unser erster Weg führte sie zur Essensausgabe. Dort holten sie sich Speise und Trunk und suchten sich einen Tisch der etwas abseits stand.
Natürlich berichtete der Elb, seinem Gefährten sofort von dem Gespräch, nur ab und an unterbrochen, wenn sich beim Vorbeigehen jemand unserem Tisch näherte.
Kelim machte sich dann auf den Zwergen-Händler anzusprechen um ihn mal "auf den Zahn zu fühlen, wie er es nannte. Eldatirmo wartete in der Nähe und begutachtete seine Umgebung, weder hätte er auch nur ein Wort verstanden, ncoh hätte er es gewollt. Die Sprache der Zwerge war ihm äußerst unangenehm anzuhören. Während die beiden noch wild gestikulierend, näherte sich plötzlich, mit leichten Schritten, eine bekannte Gestalt. Die Elbe Lanaadriel war es, die nun auch angekommen war. Kelim gesellte sich zu ihnen und berichtete von seinem Eindruck über den Händler. Er schien sich ziemlich sicher zu sein, dass es sich zumindest nicht um einen Grimmhand handelt.

Nachdem sich die drei gegenseitig auf den neusten Stand gebracht hatten, beschlossen sie der auffallend ehrgeizigen jungen Bogenschützin einmal auf den Zahn zu fühlen. Also gingen sie zunächst in die Garküche, und behaupteten sie seien geschickt worden um Essen zu den Wachen zu bringen. Beladen mit Brot, Käse und einem kleinen Kessel mit Eintopf besuchten sie die Verschiedenen Lagerfeur der Wachen. Natürlich wurden sie dort gleich freundlich begrüßt. Sie hatten wohl alle Hunger. Als sie nun in der Nähe der verdächtigen Essen verteilten, begannen Kelim und Eldatirmo laustark eine Wette zu vereinbaren. Eldatirmo wettete um 3 ganze Silberstücke, dass Frau Lanaadriel besser treffen würde als "die Dame" die da so fleißíg übe. Kelim setzte 3 Silberlinge dagegen. Also gab es einen Wettkampf. Jede der beiden Damen hatte drei Schuss und Frau Lanaadriel, die es vortrefflich versteht den Bogen zu benutzen, gab sich alle Mühe, nur knapp zu verlieren. Der Zwerg Kelim schaffte es auch noch einen der abgeschossenen Pfeile, der Fremden aufzusammeln.

Nachdem die drei, erfolgreich ihr kleines Theaterstück aufgeführt hatten, sammelt sich sich wieder in einer ruhigen Ecke und beratschlagten aufs neue. Alle wahren sich einig, dass die Schützen sehr sicher geschossen hätten. Vielleicht ja wirklich eine Attentäterin ?!

Kap. 6 - Der Turm und die Heilerin

Einen Tag lang verhielten sich die Gefährten ruhig und beschäftigt sich nur mit ihrer Arbeit in der Feste. So konnten sie ihre Tarnung untermauern und sich dabei etwas umhören und umsehen. Am nächsten Tag versammelten sich morgens die Damen Turaleth, Nidie sowie der Zwerg Kelim und der Elb Eldatirmo. Sie saßen und standen um den Frühstückstisch und versuchten sich möglichst so wie die anderen Bewohner der Feste zu geben. Schließlich war auffallen das letzte was sie wollten.
Es wurde beschlossen, dass man sich nun den nächsten Verdächtigen annehmen würde. Turaleth schlug vor, sich aufzuteilen um weniger aufzufallen. Die beiden Damen, Turaleth und Nidie wollten die Heilerin beobachten. Alspo gingen sie zur Essensausgebe, holten dort Verpflegung und schickten sich an, den Verletzten etwas zu essen zu bringen. Sicher würden sie dort auch die Heilerin finden ....
Gleichzeitig machten sich Eldatirmo und Kelim in richtung des Turmes. Der Zwerg erinnerte nochmals an das "T" auf der Nachricht, vielleicht "T" wie Turm ?!
Vor dem Turm hatte eine junge Händlerin ihren Verkaufstand aufgebaut und etwas Abseits auch ein kleines Lager mit Zelten. Um nicht aufzufallen, nutzten sie die Gunt, in Kelim einen Zwergen bei sich zu haben und inspizierten lautstark die Festungsmauer. Kelim entdeckte viele Risse und Löcher in der Wand. Vielleicht ein mögliches Versteck ? Schritt für Schritt gingen sie die Innenwand entlang, sehr beschäftigt und beobachteten dabei verstohlen die nähere Umgebung und auch die Händlerin, deren Blicken man sich hier nicht entziehen konnte.
Plötzlich stand ein Mensch, begleitet von einen wirklich großen Bären nur wenige Meter vor ihnen und beobachtet sie. Einige Minuten ignorierten die beiden, den Fremden, bis es Eldatirmo zu bund wurde und er auf den Fremden zu ging und in ansprach. Kaum angesprochen, drehte sich dieser um und verschwand eiligst. Sicher ein Spion, so wie der sich verhält dachte der Elb. Er merkte sich das Gesicht des Menschen und nahm sich vor darauf zu achten ob er wieder auftauchen würde. Jetzt hinterher rennen würde auch nur für Aufsehen sorgen. Außerdem war da ja noch ........

der Turm ! Da der Zwerg und der Elb versuchen wollten, ungesehen den Turm zu betreten, machten sie einen Plan. Während Eldatirmo sich also lautstark verabschiedete und außer sich ging, schlenderte Kelim zu der jungen Händerlin und verwickelte sich in ein Gespräch. Während dessen wendete der Elb die kleine Gabe an, die ihm zur Verfügung stand, nämlich recht passabel mit seiner Umgebung zu verschmelzen und somit beinahe unsichtbar zu werden. Dann ging er wieder den Weg zurück und schlich an der entgegengesetzten Wand, an den beiden vorbei, bis zur Tür. Leider war sie verschlossen und auch nach mehrerer Versuchen, liess sich diese nicht öffnen.

Nach diesem Rückschlag gingen die beiden zurück zum Treffpunkt. Auf dem Weg dahin begegneten sie auch ihren beiden Gefährtinnen, Turaleth und Nidie. Nachdem sich alle wieder an dem plumpen aber stabilen Tisch gesetzt hatten, wurden die Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. Die beiden ungleichen Damen berichteten knapp von der Heilerin, deren Verhalten doch schwer zu deuten sei. Sie sei freundlich aber doch recht kurz angebunden, als es um Gift ging. Angeregt wurde sich unterhalten, Pläne geschmiedet und wieder verworfen, Theorien aufgestellt. Unterbrochen wurde das ganze nur durch einen Streit zwischen Nidie und Eldatirmo.
Da man letztendlich keine Einigung erzielen konnte, wie nun weiter vorzugehen sei wurde beschlossen, dass sich alle erst einmal weiter in der Feste nützlich machen sollten. Zu einem späteren Zeitpunkt würde man sicher eine Entscheidung treffen können ....

Kap. 7 – Menschenjagd

Wieder sind ein paar Tage in der Feste Guruth vergangen. Wir versuchen weitere Informationen zu beschaffen, hören uns um und halten die Augen offen.

In Zuge dessen sammelt Garlond, ein junger Kämpfer aus dem Geschlecht der Menschen, begleitet von Anrangar einige Kräuter in der Nähe der Feste. Mit diesen geht er zur ortsansässigen Heilerin, die sich bereits etwas verdächtig gemacht hatte. Nocheinmal wird sie auf die Probe gestellt, doch ergeben sich hierbei keine nennenswerten Informationen bez. der Spione.

Die Elbenmaid Turaleth streift im Lager umher und sucht mit ihrem geübten Auge jede Stelle ab, die sie erreichen kann. Sie sucht nach so etwas wie ein Kreuz, wie in der gefundenen Nachricht beschrieben. Wieder einmal bemerke ich wie hartnäckig sie sein kann wenn sie ein Ziel jagt. Schließlich wird sich auch tatsächlich fündig, so scheint es zumindest. Von einer bestimmten Stelle kann mein auf zwei Mauerreste blicken und erkennt deutlich ein Kreuz. Villeicht ein geheimer Treffpunkt ?

Der Zwerg Kelim und ich, beschließen schließlich noch einmal jene junge Schützin zu finden, die am Eingang bei den Wachen arbeitet und so oft die Kunst des Bogenschießens trainiert und auch erstaunlich gut damit umgehen kann. Mein Gedanken kreisten die letzten Tage öfters um sie. Mein Gefühl sagte mit, sie habe etwas zu verbergen. Vielleicht eine der Spione die wir suchen und eine Attentäterin.

Also gingen Kelim und ich zunächst zur Küsche, und holten einen Topf gut gefüllt mit Suppe. Wir sagten wir wollten die Wachen am Tor und an der Mauer versorgen. Dort angekommen, gingen wir von Wachfeuer zu Wachfeuer, verteilten Essen, suchten unauffällig nach unserem Ziel und befragten beiläufig die Soldaten. Doch keine Spur von Ihr ..... doch endlich meinte einer der Wachen sie habe bereits am Morgen ihr Pferd gesattelt und sei ohne ein Wort davon geritten, auf der Straße richtung Bree.

Hatte sie einen Auftrag zu erfüllen fragte ich mich oder hatte sie uns bemerkt ?!

Schnell beschließt unsere Gemeinschaft, die Verfolgung aufzunehmen. Nur Turaleth möchte noch eine Zeitlang auf der Lauer liegen, ob sich nicht doch noch jemand dort einfindet und uns dann folgen. Die Jägerin kennt schnelle Pfade.

Wir treiben unsere Pferde an in der Hoffnung aufzuholen. An einer einsamen Heerberge auf dem Weg nach Bree halten wir an und gönnen unseren Pferden eine Rast und uns eine Mahlzeit. Außerdem, jeder der auf diesem Weg reist, macht hier eine Rast. Vielleicht auch SIE.

Also setzen wir uns an einen Tisch, essen und trinken etwas und schauen uns dabei um. Viel ist gerade nicht loss. Schließen findet Kelim ein Spur in einem der hinteren Schlafräume und auch der Wirth berichtet von einer Frau, die wir nur um einige Stunden verpasst haben.

Also setzten wir die Jagd fort. Immer weiter den Weg richtung Bree. Irgend wo hier müssen wir sie doch einholen ?! Unterwegs holt uns Turaleth ein. Sie muss weder sich noch ihr Pferd geschont haben.

Schließ kommen die Tore der Ortschaft Bree in Sicht. Übellaunig überlege ich ob die Fremde unterwegs den Weg verlassen hat oder ob sie einfach nur schnell genug war und irgend wo dort in Bree ist.

Beim Stallmeister angekommen, geben wir unsere Pferde ab ........

Kap. 8 - Wieder zurück

Nach einigen Tagen, treffen wir wieder zusammen. Wir das sind der Zwerg Kelim, der Mensch Tharbakin und ich. Vor dem Auktionshaus von Bree treffen wir uns, Kelim und ich beschließen nochmals an das Haus in der Nähe zu gehen, in dem dieser Farning haust. Die Kapuz meines Umhanges tief in mein Gesicht gezogen, so wie ich es meist in Bree machen, gehen wir auf die Tür zu, klopfen und rufen, ganz so als währen wir bekannte. Kein Antwort ist zu hören und ein schneller Blick lässt mich erkennen wie verkommen es drinnen aussieht. Danach gehen wir zusammen mit Tharbakin ein stück richtung Zentrum. Geschäftiges und lärmendes Treiben aller Orts. Gegenüber dem Gefängnis halten wir an. Leise sprechend fassen wir noch einmal alle zusammen und überlegen unsere Optionen. Auf unseren Bericht hin, meint Tharbakin er hätte gehört, dieser Farning sei auf einem verlassenen Bauernhof auf den Breefeldern gesehen worden.
Eins muss ich diesem Menschen ja lassen, in und um Bree kennt er sich wirklich sehr gut aus denke ich mit einem Seitenblick auf Tharbakin.
Also machen wir uns auf den Weg durch ganz Bree, am Rathaus vorbei und dann an dieser Schenke, das Tänzelnde Pony, bis wir bis wir Bree durch das West-tor verlassen. Unwillkürlich atme ich tief durch als das hektische Treiben hinter uns zurückbleibt.
Wir folgen der großen Oststraße ein wenig bis zu einem kleinen Lager. Dort wenden wir uns gen Norden und Wiesen und Felde bis das gesuchte Haus auftaucht. Von nun bewegen wir uns, jede Deckung ausnutzend, vorwärts. umkreisen das Haus in einem Halbbogen und können schließlich direkt vor dem Haus einen Menschen stehen sehen. Nachdem Tharbakin bestätigt, die müsse Lutz Farning sein, schleichen wir noch näher heran und stellen ihn schließlich. Ich drohe und verhöre ihn, während meine beiden Begleiter mir den Rücken decken.
Zwischen einigen Gejammer und Fluchen, lässt sich folgendes heraus hören:
Einige Fremde seien aus dem Osten gekommen und an ihn herangetreten bez. Informationen und Ausrüstung. Dabei habe er von einem „toten Briefkasten“ erfahren, den diese Gruppe nutze. Dieser sei bei einem Brunnen, oberhalb von Bree, eine lange Treppe hinauf.
Nachdem nichts mehr aus ihn herauszufinden war, erledigte der Zwerg Kelim das Problem „Lutz Farning“ recht radikal. Ich muss gestehen damit hat er mich wirklich überrascht.
Nachdem alle Spuren beseitig sind machen wir uns wieder auf Richtung Bree. Vor dem Westtor machen wir etwas abseits eine kleine Rast und beraten uns wie es weiter geht …..
Kelim Kaltschmied
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Re: Spione des Ostens [RP]

Beitrag von Kelim Kaltschmied » Di 23. Mär 2010, 20:51

Original von Kelim Kaltschmied
http://www.faer-eryn.de/addreply.php?ac ... stid=72369

Der Abend war gekommen, aber eh Kelim die Schänke erreichte, erblickte er ein vertrautes Gesicht .. es war kein Zweifel möglich .. dort stand Eldatirmo.

Er schien auf etwas zu warten ... dieses 'etwas' entpuppte sich als zwei ausgefuchste Elben, die ihre Freude einen Zwerg zu sehen nicht verbergen mußten.
Gemeinsam ging man Hinweisen nach, das es einen aktiven Spionagering im Breeland gäbe. Den dunklen Mächten zum greifen nah auf der Spur wandert man über waghalsige Holzkonstruktionen, benutzt unorthodoxe Reitmittel und trifft noch mehr Verbündete, bereit dem Feind offen die Stirn zu bieten.
Doch auch der schläft nicht und entführt kurzer Hand den Neffen von Bürgermeister Zartlärche aus einer zwielichten Kneipe in Schlucht.
Aber so schnell gab man nicht auf.
Die Gruppe war mittlerweile 5 Elben und ein Zwerg stark und so machte man sich mutig auf die Verfolgung, auch wenn die Spur in Richtung Dol Dinen zeigte.
Einen feindlicher Orkposten, den die Halunken als Zwischenstop nutzten,
legte das Sechstett in Schutt und Asche. Gut .. es war schon vorher eine Ruine.
Bis zur Elbenenklave Meluinen ritt man die halbe Nacht hindurch. Hier werden sie nun etwas Luft schnappen und sich auf die bevorstehende Auseinandersetzung mit den Entführern sowie den dieses Gebiet besetzenden Trollen vorbereiten.

Wie Kelim seine Decke bis zum Kinn zum Schlafen hochzieht, denkt er an die Worte
der Dame aus Bree. Wie hieß sie noch ? Udine ... er wird dorthin zurückkehren, sobald es die Umstände zulassen. Nicht zuletzt um sein Zimmer und sein Werkzeug wieder in Besitz zu nehmen...


OOC:
Tut mir leid, das die Kontaktaufnahme so schleppend läuft.
Ich hoffe ihr habt die notwendige Geduld :mrgreen:
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