Der Pfad in die Tiefe

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Eldatirmo
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Der Pfad in die Tiefe

Beitrag von Eldatirmo » Fr 12. Jun 2009, 11:50

Gerade war ich in Imladris angekommen und stand nun in der großen Eingangshalle des Hauses Herrn Elronds. Plötzlich stand sie vor mir. Einen Atemzug betrachtete ich sie mit gemischten Gefühlen. Nun sie ist eine der Erstgeborenen, desshalb achte ich sie mehr als einer der Sterblichen auf der anderen Seite ... nun ich gab mir einen Ruck und grüßte höflich, schließlich waren wir beide Gast an diesem Ort und dies ist ein Ort unseres Volkes. Sie erwiederte den Gruss auch höflich und nach einigen Worten beschlossen wir sogar, gemeinsam in die Halle des Feuers zu gehen. Doch sollte man das nicht überbewerten, denn so ist es Brauch. Dachdem wir es uns am großen Feuer gemütlich gemacht hatten, tauschten wir nie neusten Erlebnisse aus.
Nachem wir uns einige Minuten, auf diese Weise, recht angenehm unterhalten hatten, sprach ich sie auf unser Sippengeheimnis an. Aber auch sie konnte nichts neues berichten. Irgendwie wendete sich das Thema auf einmal in die Vergangenheit und die Dame stellte mir auf einmal 1-2 unbequeme Fragen. Nun ich antwortete recht unbestimmt da ich nicht abschätzen kann, was sie weiss. Doch bin ich sicher, dass sie mehr erahnt oder auch gehört hat, als diese kurzlebigen Sterblichen.
Sie fragte mich ob ich bisher jeden Schwur erfüllt hätte. Ich vermute ein gewisses Misstrauen mir gegenüber. Sie fragt mich soagar nach meinem ... Versprechen der Gemeinschaft gegenüber. Fliessend und ohne zu zögern sagte ich ihr auf, wass ich einst der Dame Celestiels versprach. Es war damals klug von mir, mir den Wortlaut meines Verprechens genau zu überlegen. Und ich glaube auch diesmal beruhigten diese Worte.
Eine kleine Weile schwiegen wir und liesen unsere Blicke durch den Raum und das Feuer gleiten. Schließlich sprachen wir über das lange Leben der Eldar und das Vergehen. Seltsam, dieses Thema schien sie sehr zu beschäftigen. Einmal, da stellte sie mir stockend und zaudernd eine Frage, da sah die Dame so zerbrechlich, so traurig aus ... das ich für einen Moment den Wunsch hatte sie zu umarmern um ihr Trost und Schutz zu geben. Wie gesagt, nur für einen Moment.
Des weiteren entwickelte sich das Gespräch recht beunruhigend. Ein Wille der zu stark ist um zu sterben, oder das Leben nicht verlassen kann oder will oder gebunden ist, seltsam. War es ein Rätsel in einem Rästel, oder wollte sie mich nur verwirren. Kurz mußte ich an meinen Herrn, Fingolfin denken, er der vielleicht der Beste von uns war, hatte er damals eine Wahl, er der in seinem Zorn einem Valar gleich kam, auch er hatte keine Wahl, als er von dem Verfluchten zerschlagen wurde ..... Gerade als ich nachhaken wollte, sprang sie auf, verabschiedete sich knapp und eilte davon, fast einer Flucht gleich.
Einen Moment schaute ich ihr nachdenklich hinterher. Sehr seltsam diese Turaleth, ich werde mich vorsehen bei ihr, sonst .....
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Turaleth » So 14. Jun 2009, 20:25

Ein langer Tag in Imladris, in Elronds großer Bibliothek, den ich für Studien genutzt hatte. Als ich bereits aufbrechen wollte, erblickte ich ihn in der großen Halle. Eldatirmo Gwannion, der Elb, der ebenfalls zur Meigol I Estel gehört. Der Elb? Der Noldor, korrigiere ich mich. Und ich bin eine Sindar. Kein großer Unterschied, in den Augen der Sterblichen, aber ... was würden die Edain sagen, wenn man zwischen ihnen und den Angmarim keinen Unterschied machen würde? Schließlich sind sie alle Menschen ...

Ich entschließe mich, zu ihm zu gehen und den Abend zu nutzen, etwas mehr über ihn zu erfahren. Nachdem ich kurz mit ihm gesprochen habe, beschließen wir in uns etwas in der Halle des Feuers zu unterhalten.

Ich lenke das Gespräch auf die Sippe. Ich hatte bereits mitbekommen, wie Kelim ihn in die Geheimnisse einweihte, wenngleich ich nicht weiß, was er ihm alles mitteilte. Auch Eldatirmo ist diesbezüglich nicht besonders gesprächig – geschickt, aber dennoch höflich, weicht er meinen diesbezüglichen Fragen aus. Das ärgert mich – und weckt mein Misstrauen gegenüber ihm. Wieder erinnere ich mich daran, wer er ist. Ein Noldor – einer derjenigen, die aus dem fernen Westen nach Beleriand kamen, und die schon in Mittelerde waren, bevor noch die Sonne aufging. Sie werden für die nobelsten und größten unter den Elben gehalten – doch sie sind verflucht, und das Unheil klebt an ihnen wie Pech und Schwefel.

Kann man ihm trauen? Ich komme nicht umhin, mir diese Frage zu stellen. Das bringt mich auf einen Gedanken – ich spreche ihn darauf an, ob er jemals einen Schwur gebrochen hat, und dann frage ich nach seinem Schwur gegenüber der Gemeinschaft. Offensichtlich erkennt er sofort die Doppeldeutigkeit – und bleibt äußerlich gelassen. Doch die Atmosphäre des Gesprächs verändert sich nur allzu deutlich.

Und da geschieht es – für einen kurzen Moment verliere ich meine Balance. In diesem Moment kommt mir der Gedanke, er könnte ein Verräter sein – nein, mehr noch, ich wünsche es mir geradezu. Würde mir das nicht einen rechtschaffenen Grund geben, wieder auf die Jagd zu gehen, wie ich es früher tat? Ich fühle, wie mein Blut schneller und heißer durch meine Adern fließt, und wie einst beginne ich, meinen Gegenüber mit anderen Augen zu sehen – und Maß zu nehmen. Ich erzähle ihm einige Dinge über Leben und Tod, aus denen er sich wohl keinen Reim machen kann. Meine eigenen Gedanken entfernen sich zusehends von dem Gespräch, ich beobachte seine Reaktionen, seine Gestik und Mimik genau. Obwohl wir uns in Elronds friedlichem Haus befinden, umgibt ihn die Aura eines Kriegers, und seine Bewegungen lassen großes Geschick und Kraft erahnen. In einem offenen Duell würde ich nicht gegen ihn bestehen können, und auch kein Verbessern einiger einfacher Umstände könnte das ändern. Aber das steigert nur den Nervenkitzel – und ich scheute niemals vor so etwas zurück. Er wäre ein würdiger Gegner, endlich wieder eine tödliche Beute, nach so langer Zeit ...

Gegner?

Gegner! Dieser Begriff reißt mich aus meinen Gedanken. Er ist kein Gegner, sondern Mitglied der Gemeinschaft, der auch ich diene! Er ist einer meiner Gefährten! Wie konnte ich nur ...
Entsetzt über mich selbst stehe ich auf und verabschiede mich knapp. So schnell es geht, verlasse ich ihn, die Halle des Feuers und Elronds Haus ...

... mein Blick wendet sich nach innen, auf einen Teil meiner Existenz den ich mit aller Macht verleugne, und von dessen Anblick ich mich zutiefst fürchte. Aber die Begegnung mit Eldatirmo hat es nur zu deutlich gezeigt. Die Bestie, die vor langer Zeit auf der dunklen Seite meiner Seele in Ketten gelegt wurde, ist noch da. Auch wenn niemand sie sehen kann. Und sie prüft Ihre Fesseln. Ich muss wachsam bleiben. Ich werde nicht versagen. Sie wird keine Herrschaft mehr über mich erlangen.

Es war mir, als hörte ich jemanden höhnisch lachen. Eine Stimme, die ich lange nicht mehr vernommen habe ...
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Eldatirmo
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Eldatirmo » So 19. Jul 2009, 22:13

Wieso hat sie nach einem von i h n e n gefragt. Ich verstehe das nicht. Versteht sie nicht, für was sie stehen ? Sie wollte das ich nach einem von i h n e n such. Nein, nein, sie hatte mich sogar darum gebeten. Gerade Sie, die mir nicht traut, Sie die vielleicht mehr weis als die anderen, Sie, Turaleth !
Dabei fing alles so ganz anders an. Ich stand vor dem Hause Elronds und hatte eine wichtige Botschaft erhalten, vielleicht eine Spur, endlich eine Spur von dem, nach dem mich so verlangt, nach dem, wonach ich niemals aufhören werde zu suchen, ohne Rücksicht ohne Gnade … Plötzlich stand sie vor mir, erst die letzten drei Schritte auf mich zu, bemerkte ich. In einer Mischung aus, Vorsicht und aus Bewunderung über ihre eleganten und anmutigen Bewegungen, schaut ich Turaleth entgegen. So sicher bewegt sich nur eine unseres Volkes dachte ich, während ich die Hand mit dem Zettel unauffällig sinken ließ und sie Förmlich grüßte. Nach einigen unverfänglichen Worten, erinnerte mich Turaleth daran, dass wir noch etwas zu besprechen hätten. Also gingen wir ein stück des Weges, bis zu einer kleinen Wiese, nahe des Imladris-Wasserfalls. Ein schöner Ort ! Dort setzten wir uns ins Grass, machten es uns gemütlich und blickten beide eine Zeitlang, Gedankenverloren auf das Wassers. Ich zumindest lauscht auch den Klängen aus alten Zeiten, die das Wasser sang. Bis Turaleths singende Stimme mich mit einigen Worten zum aktuellen Geschehen, zurück in die Gegenwart brachte. Es ging darum, was wir erreicht hatten seid unserem letzten Gespräch in der fernen Feste Forod. Ich berichtete ausführlich, wenn auch peinlich berührt von meinem Versagen, was Lynne betrifft. Beinahe nichts konnte ich erfahren und auch in die Falle war sie mir nicht gegangen. Und doch konnte ich 1-2 Informationen aus ihren wenigen Worten entnehmen, oder besser gesagt was zwischen den Worten Lynns zu hören war.
Turaleth hatte auch noch nicht konkretes, jedoch zumindest einen Plan, der aufgehen könnte. Auch wenn wir uns hier ausgerechnet auf einen der Menschen verlassen müssen. Nun man muss nehmen was man bekommt.
Nun ,Turaleth und ich waren in recht friedlicher Stimmung, keine Beleidigungen und kaum Misstrauen. Vielleicht hat es an diesem Ort gelegen, an dem wir gesessen haben.
Schließlich dreht sich unser Gespräch um Themen, die wir schon öfters angesprochen haben oder ich sollte besser sagen die wir vorsichtig umkreist haben. Während ich das Schreiben mit der Nachricht, möglichst unauffällig im Wasser untergehen ließ, wurde ich nun doch etwas, vorsichtiger. Sie stellte mir wieder 1-2 Fragen und ich antwortete wieder einmal sehr vorsichtig und eher ausweichend. Fragen über die Vergangenheit, Fragen über die eigenen Ziele, gefährliche Fragen …
Ich muss gestehen, ich bin mir nicht mehr sicher wie, aber auf einmal begann sie von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Ebenfalls sehr vorsichtig, ebenfalls sehr vage. Aber immerhin, wurde selbst die wachsame Turaleth etwas weniger wachsam, oder versuchte sie mich zu täuschen, oder dachte sie sich einfach nichts dabei. Nicht alles muss immer geheim bleiben, dass weis auch ich.
Für die anderen Gefährten sind wir sicher nur zwei Elben und doch sind wir aus unterschiedlichen Sippen. Aber nicht mal im Traum könnten die anderen erahnen wie der Unterschied ist, dessen bin ich sicher. Nun meine Sippe wurden stets entweder verehrt oder wir wurden gemieden, manchmal sogar gehasst. Aber die Sindar wurden doch stets freundlich empfangen, außer von ihren Feinden natürlich. Um so überraschter war ich, als sie, eine Elbe der Sindar, mir erzählte, sie sei bei einigen der Eldar nicht willkommen.
Aber ich muss gestehen, ich war geradezu entsetzt als sie mich nach den … Heimkehrern aus Angband fragte. Ob ich von ihnen gehört hätte, ob ich welche von ihnen kenne und das sie gerne einen kennen lernen würde. Beinahe währe ich aufgesprungen um einfach wegzurennen. Wie kann sie nur so etwas fürchterliches Wünschen. Aber nein … dachte ich Nein, sie war nicht dabei, sie hat nicht gesehen, hat nicht erlebt wie es war … welche Verhöhnung welche Grausamkeit, welche … was wir gemacht haben, was wir machen mussten, was einige von ihnen gemacht haben … HASS flammt in mir auf, VERGELTUNG, VERGELTUNG ! Kurz scheint mich ein Schatten zu umgeben, ich weis nicht ob man es sehen kann, ob sie es sehen kann aber ich spüre ihn ganz deutlich. Wie ein Mantel, ein Mantel voller Kälte. Doch … der Moment vergeht und ich habe mich wieder in der Gewalt, lausche ihrer Stimme, dem Singsang, leise und nun traurig.
Als Turaleth mich fragt, ob es noch welche von ihnen gibt, verneinen ich sofort. Doch dann zögere ich, vielleicht … nun wenn die Herrin würde es wissen, wenn überhaupt jemand. Turaleth bemerkt mein zögern und bohrt sofort nach. So dass ich ihr von meinen Vermutungen erzähle. Und dann passiert es, sie, ausgerechnet Sie, bittet mich, auf die Suche zu gehen und sie hinzuführen. Ich möchte das nicht doch da sie bittet … hach es mag der Moment kommen, an dem ich sie dafür hasse, falls ich wirklich einen finde, aber jetzt … zögernd stimme ich zu und sie erwidert sofort darauf, ich könne sie auch um einen Gefallen bitten, wann immer ich es für nötig halte !
Gut ! sage ich ich werde es nicht vergessen !
Wie auch immer diese Suche ausgeht, was auch immer passieren wird, ich werde sie an ihr Versprechen erinnern und sie für meine Ziele einsetzen. Denn meinen Schwur muss ich halten und jeder der sich mir in den Weg stellt, wird es bereuen, bei Elbereth !!
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Turaleth » Do 23. Jul 2009, 20:20

EIn weiterer Tag der Suche in der Bibliothek in Elronds Haus ist vergangen - ich streife in Gedanken versunken durch den Park vor dem Eingang

Ein erfolgloser Tag, wie so viele andere. Kein Hinweis auf die Schwäche, die Krankheit, das Versagen, das in mir wohnt.
Oder doch nicht? In einer historischen Schrift aus dem ersten Zeitalter war ein Hinweis verborgen, eine Erzählung über andere, deren Schicksal dem meinen gleicht. Die Elben, die einst in den großen Schlachten gefangen und in die Festung des Feindes verschleppt wurden - und denen es schließlich gelungen ist, wieder zu entkommen. Aber bedeutete die Flucht ein besseres Schicksal? Sie lebten in der Freiheit als Ausgestoßene, gemieden von den anderen, weil man nicht wußte, ob und wie sie während der Gefangenschaft verändert wurden ... und ob sie nicht im Geheimen doch dem Feind dienten.

Gefangenschaft ... Veränderung ... sind das Parallelen zu dem Schicksal, das mich getroffen hat - und das ich nun aus meiner Erinnerung zu löschen versuche? Wie dem auch sei - meine Gefangenschaft damals war selbst gewählt, in gewisser Weise - am Anfang zumindest, und willig begrüßte ich zuerst das, was mit mir geschah ... und was schließlich zu der Katastrophe führte, die den Rest meines Lebens ungesühnt auf meiner Seele lasten wird ...


Plötzlich erblicke ich am Weg Eldatirmo Gwannion, wie er aufmerksam einen Zettel studiert. Der Anblick bringt mich wieder zurück zu gegenwärtigeren Dingen, in denen wir vor kurzem beschlossen hatten, unsere Anstrengungen zu bündeln. Seltsam genug, für den Noldor, doch ich wische den Gedanken weg und gehe auf ihn zu, um ihn zu begrüßen. Nachdem wir einige höfliche Floskeln gewechselt haben, beschließen wir uns einen abgelegeneren Ort zu suchen, um unsere neuesten Erkenntnisse auszutauschen. Wobei, es gibt wenig neues zu berichten. Ich weihe ihn in meine neuesten Vorbereitungen ein, um unsere Sache voranzubringen - erwartungsgemäß ist er nicht gerade begeistert, sieht aber die Notwendigkeit ein.

Der Tag neigt sich, und ich merke, wie sich Erschöpfung in mir ausbreitet. Das Treffen verlief bisher außergewöhnlich freundschaftlich - normalerweise läßt der Noldor keine Gelegenheit aus, mich seine angebliche Überlegenheit als Noldor aus dem Westen spüren zu lassen...

Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen - natürlich. Er war da, er hat das erste Zeitalter der Sonne in Beleriand erlebt, er ... hat vielleicht auch in den Elbenheeren gegen Angband gekämpft. Und er kennt vielleicht einen derer die aus der Gefangenschaft dort flüchten konnten. Vielleicht kann er mir helfen ...

Ich beginne, ihm vorsichtig einige Hinweise über meine Vergangenheit zu geben, und dass es wichtig für mich ist, mehr über die Heimkehrer zu erfahren. Ich frage ihn schließlich offen nach ihnen - worauf er sehr reserviert reagiert. Doch ich muss es wissen, ich frage ihn weiter, und als ich ihn schließlich bitte, mir bei der Suche nach einem von Ihnen zu helfen, willigt er schließlich ein.

Falls er mir wirklich helfen kann, ist ihm mein Dank gewiss - sollte dies der Schlüssel dazu sein, meine Geißel abzuschütteln, so soll er es nicht umsonst getan haben.
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Eldatirmo » So 2. Aug 2009, 14:04

Wie eine Schlange kurz vor dem Sprung, führte der gewundene Weg den Berg hoch. Irniesuil, Turaleth und ich, Eldatirmo Gwannion, hatten beschlossen einen Weg über den Pass zu finden. Unser Ziel war es, einen Weg nach Lorien zu finden und Moria war keine Option, darin waren zumindest Turaleth und ich uns einig. Selten genug, dass wir beide uns einig sind. Kurz werfe ich ihr einen spöttischen Blick zu werde doch dann sogleich wieder ernst und wende mich wieder dem Rothornpass zu. Ein erstes großes Stück hatten wir schon hinter uns gelassen. Der Weg war noch gut begehbar. Immer wieder hatten wir das Zeichen der Weisen Hand entdeckt, immer wieder war der Weg von Halborks die ihn bewachen, versperrt. Doch hatten sie natürlich keine Chance gegen drei der Erstgeborenen. Immer wieder hatte Turaleth das Tempo angezogen. Sie schien keine Zeit verlieren zu wollen. Schon bereut ich es mitgekommen zu sein, doch hatte ich mein Wort gegeben und ich hatte hier auch noch eine Rechnung zu begleichen ….

Nun sind wir also ein gutes Stück den Berg hinauf, prüfend atme ich die Luft ein, es riecht nach Schnee. Aus dem schmalen Weg ist nur noch ein Pfad, wenn überhaupt, übrig geblieben. Und plötzlich fängt es an zu schneien und nach wenigen Minuten schneit es zu dicht, dass selbst wir nicht mehr viel sehen können. Der Wind heult und wird zu einem wahren Schneesturm. Doch hinter dem Wind höre ich es wieder … kalte Worte, die gegen uns gerichtet sind, ein Wille der stark und mächtig ist, selbst für mich. Kurz neige ich mein Haupt unter dieser Macht, doch dann fühle ich wie das Feuer meiner Sippe in mir brodelt. Wie ein Schrei der nicht erlaubt besiegt zu werden. Sofort strafft sich meine Haltung wieder und schweigend gehe ich mit den anderen beiden weiter bergauf und weiter und in meinem Gedanken spreche ich als drohende Warnung nur ein Wort aus … Sssarumaannn .

Meter hohe Schneewehen überwinden wir und hinterlassen doch nur feine Spuren im Schnee, die fast augenblicklich wieder zugeweht werden. Und doch werde unsere Schritte, wenn auch unmerklich langsamer. Sein Wille ist stark hier und er erhebt Anspruch auf den Pass.
Am Wegesrand entdecken wir die gefrorene Leiche eines Zwerges. Kurz halten wir bei ihm, doch können wir hier nichts mehr ausrichten. Also gehen wir weiter …

Nicht mehr weit vom Gipfel und doch so fern, endet unser Weg an einer gewaltigen Schnee und Geröll Wand. Kein Weiterkommen …. Der Wind ist nun so stark, dass sogar wir uns vorsehen müssen.

Hört ihr seine Stimme ? frage ich und Turaleth antwortet leise Ja, die ganze Zeit schon. Irniesuil nickt nur stumm. Wütend blicke ich die Wände aus Eis und Gestein um uns herum an und Wut flammt in mir auf Nein, nicht schon wieder … wieder besiegt … Einige Minuten stehen wir nur da. Die Kälte macht uns beinahe nichts aus. Ein sterblicher währe sicher schon erfroren hier oben. Kurz schüttle ich mich um meinen Ärger los werden. Schnee rieselt dabei von meinem Kopf auf den Boden und wird dort sogleich davon geweht.
Es hat keinen Sinn. sagt sie. Wenn auch ungern, muss ich ihr recht geben. Also machen wir drei uns wieder auf den langen Abstieg.

Unterwegs lauern uns immer wieder einige wilde Kreaturen. Und sogar ein großes Lager von Halborks entdecken wir. Von hier aus also besetzten Sarumans Diener den Berg. Vorsichtig umgehen wir ihn und töten dabei einige vorgezogene Wachen des Lagers.

Schließlich bringen wir die Strecke hinter uns und kommen in Echad-Dunan an. Körperlich nur wenig erschöpft und doch ist die Stimmung gedrückt. Zumindest bei mir und bei Turaleth. Bei mir, weil ich eine Niederlage erlitten habe und mein Stolz verletzt wurde. Sicherlich würde Turaleth eine Zynische Bemerkung für mich haben, wenn ich meine Gefühle aussprechen würde. Und sie selbst, nun sie hat ihr Ziel nicht erreicht. Diese für mich unverständliche Ziel. Doch kenne ich sie soweit, dass mir klar ist, sie wird sich nicht lange von diesem Rückschlag aufhalten lassen. Kurz mache ich mir gedanklich eine Notiz, dass ich vorsichtig bei ihr sein muss. Sie ist misstrauisch und wachsam und sie vermutet sicher einiges. Es mag der Tag kommen an dem ich tun muss, was ich tun muss. Ich merke wie mein Blick auf sie ungewollt bedrohlich wird. Schnell senke ich ihn auf den Boden, damit sie es nicht bemerkt und richte meine Gedanken auf das nächste was zu tun ist.

Zögerlich beraten wir unsere Optionen, schließlich sprechen wir es aus. Wir müssen durch die Minen von Moria ……
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Kelim Kaltschmied » Mo 3. Aug 2009, 17:30

Von IRNIesuil DeSwede:

Na, dass nenne ich mal einen Zufall.
Da untersuche ich hier alte Ruinen und als ich mich umwende steht dort Turaleth.
Wir hatten schon das eine oder andere für die Elben hier in Eregion unternommen,
diesmal scheint ihr etwas anderes auf dem Herzen zu liegen.
Ich gebe zu diese Ruinen hier habe ich schon 30 oder 40 mal untersucht
und die letzten 20 mal davon ist nichts neues zu Tage gekommen außer Spuren der Gegenward.
Sie unterbreitete mir, sie würde nach Lorien wollen.
Lorien ... wie lange war ich nicht mehr dort ... ich glaube das liegt weit zurück.
Vor dem Aufbruch warteten wir noch auf einen weiteren Reisenden .. als ich ihn sah, stockte mir zuerst der Atem.
Es war ein Elb aus meinem Volke. Er heißt Eldatirmo und scheint in sonderbarerweise mit dieser
jungen Historikerin, die ich einst in Bruchtal kennenlernte, eine Zweckgemeinschaft zu teilen.
Ob er sich an mich erinnern würde ?
Würde er es tun, würde er mich gewiß verfluchen.
Ich überspiele meine Scham mit gekonnter Ahnungslosigkeit und der Schrulligkeit eines Forschers,
der die Gefahr in den Wind schlägt, wenn es dabei etwas lohnenswertes zu untersuchen gibt.
Man will über einen Bergpaß nach Osten ziehen und ich begleite sie. Tupaw ist natürlich auch dabei.
Ich konnte mich stets auf ihn verlassen und auch er weiß, das ich ihn in keine aussichtslose Schlacht schicke.
Es war auffällig, das der Pfad, den wir wählten zwar schmal war,
aber trotz seines Zerfalls in letzter Zeit oft genutzt wurde.
Tupwa blieb hin und wieder zurück und machte mich auf Spuren aufmerksam.
Ich nickte ihm nur zu ... verstanden alter Freund .. seien wir wachsam.

Bald schon wurde offenkundig wer diesen Weg so sehr in Anspruch nahm ...
das Banner der weißen Hand wurde sichtbar und mit ihm viele Wachposten, die den Weg versperren wollten.
Die weiße Hand, das ist Saruman's Zeichen. Hat er den Verstand verloren in all den Jahren in seinem Turm ?
Ja .. er wollte nur zu gerne wissen, was es mit den Ringen auf sich hätte.
Wenn ich daran denke, wie er mich überfreundlich einmal einlud über die Ringe zu plaudern
.. fast so freundlich wie Sauron einst. Welch ein Vergleich und doch scheint mir meine Vorsicht diese Einladung
auszuschlagen nun Recht zu geben . denn was ich da am Wegesrand sehe, ist kein Freund der Elben .. es ist ein Halbork.
Und ihm ist egal wer des Weges käme, solange er ihn töten kann.

Versunken in Gedanken an die alten Tage, in denen ich nichts ahnend mit Sauron durch Haine wandelte und
über die Valar philisophierte trotte ich mit den anderen weiter zum Paß.
Turaleth schnelle Pfeile, Eldatirmos entschlossene Schwerthiebe und Tupaws unbarmherzige Pranken ließen mir wenig zu tun übrig.
Plötzlich schlug aber das Wetter um. Von jetzt auf gleich waren wir in einem Schneegestöber, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Aber es war nicht der Schnee, der mir kalte Schauer den Rücken herunterschickte.
In der Luft lagen die magischen Worte eines mächtigen Zauberers.
Die Stimme, die diese einst sprach, klang immernoch fort. Es war die Stimme Sarumans.
Eldatirmo und Turaleth wußten dies zu bestätigen.
Gewiß würden sie nicht die Worte selber erkennen, aber die Präsenz war auch für sie spürbar und erdrückend.

Wir erreichten den Paß schließlich ... an Wachgeistern und erfrorenen Wanderern vorbei,
nur um herauszufinden, das der verrückte Zauberer ganze Arbeit geleistet hat.
Für die, die seiner Magie trotzen würden hat er eine Barikade aus schnee und Eis erschaffen,
die den kompletten Paß einnahm .. kein Schlupfloch war übersehen worden.

Fast schon ein wenig verzweifelt schauten wir, ob nicht ein Pfad über ein benachbartes Schuttfeld uns am Paß vorbei führen würde .. aber auch hier zog sich die Barriere weiter ... nicht einmal die Spuren der Tiere hier oben deutete auf einen Weg hin.

Und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder zu Tal. Diesmal wählten die beiden einen südlicheren Weg.
Wir kamen an einem Lager der Halborks vorbei und ich glaube erkannt zu haben, das meine Begleiter hier
ihrem Verdruß etwas mehr Luft machten. Die Halborks fanden schneller den Tod als ihre Stammesangehörigen bei unserem Aufstieg. Turaleth bedachte auch die fliegenden Späher Sarumans mit Pfeilen.

In Echad Dunnan angekommen, sprachen Turaleth und Eldatirmo ihre Alternativen ab und beschlossen, den Weg duch Moria zu nehmen. Man wolle nur einfach schnell hindurch.
Oh diese Jugend ! Schnell mit dem Kopf durch die Wand ?

Wenn es so einfach wäre würde eine breite Handelsstraße hindurchführen .. tut sie aber nicht.
Wir werden uns durch kämpfen müssen, doch wozu ? Nur um in Lorien ein paar andere Ruinen zu untersuchen ?
Was ist das eigentliche Anliegen der zwei? Lohnt es sich sich dafür in Gefahr zu begeben ?

Eldatirmo schwieg dazu und ließ Turaleth und mich stehen.
Erwartungsvoll schaute ich sie an, ob sie mir einen Grund geben könnte ...
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Eine Wende am Rothornpass

Beitrag von Turaleth » So 9. Aug 2009, 20:47

Endlich ...
Endlich ist es soweit. Eldatirmo hat mir signalisiert, dass er für den Aufbruch nach Lorien bereit ist. In Eregion, dem Land der Ringschmiede, wollen wir uns treffen. Echad Eregion ist der Ort, den er mir genannt hat, und zu dem mich mein Pferd geschwind getragen hat.

Doch scheinbar ist seine Eile nicht so groß wie die meinige - er scheint ohnehin recht nachdenklich, jedesmal wenn ich wieder auf die Hintergründe der Reise zu sprechen komme. Irgend etwas stimmt nicht mit ihm ... mit dieser Reise ... ich weiss es nicht. Ich erinnere mich wieder daran, wie abweisend und misstrauisch mir der Noldor bisher immer vorgekommen ist - und wie wenig Freundlichkeit ich ihm bisher entgegen gebracht hatte. Seltsam, dass er mir trotzdem hilft. Oder steckt etwas anderes für ihn dahinter ... ist diese gemeinsame Reise wirklich eine gute Idee? Ich sollte besser einige Vorkehrungen treffen, um auf alles vorbereitet zu sein ...

Als ich mich mit einigen der Elben unterhalte erkenne ich etwas weiter weg einen Bekannten - den Elben Irniesuil, Kelims Ziehvater, mit dem ich in letzter Zeit bereits einiges in Eregion unternommen hatte. Es scheint mir wie eine Fügung des Schicksals, ihn hier zu treffen, noch vor Eldatirmo Gwannion. Vielleicht ist Irniesuil genau derjenige, der unserer Reisegesellschaft noch fehlt - er ist ein fähiger Kundiger ... und falls mit Eldatirmo etwas nicht stimmt, könnte Irniesuils Anwesenheit sich als äußerst nützlich erweisen.

Ich gehe also auf ihn zu und spreche etwas über meine Reisepläne. Als Eldatrimo schließlich erscheint, ist auch Irniesuil bereit, uns zumindest zum Rothornpass zu begleiten.

Wir wagen den Aufstieg zum Rothornpass - wo wir scheitern, da eine unüberwindliche Wand aus Eis und Schnee den Durchgang versperrt. Das Scheitern setzt dem stolzen Eldatirmo sichtlich zu - doch mir ist es einerlei. Es wird sich ein anderer Weg finden - und die Vorzeichen haben sich nun wohl etwas zu meinen Gunsten geändert...
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Re: Ein zufälliges Gespräch

Beitrag von Garlond » Mo 10. Aug 2009, 22:50

Galond öffnet einen Brief. Er ist von Eldatirmo, in feiner Kalligraphie steht dort;
Suilad Herr Garlond. -Garlond schüttelt lächelnd den Kopf-
Ich habe vielleicht eine kleine ... Aufgabe für euch. Bedenkt aber, das ihr nun im Dienst Gondors steht. Solltet ihr also verpflichtungen haben, müsst ihr diese wahr nehmen! - Garlond runzelt die Stirn, was will er mir damit wohl sagen-
Anonsten kann ich eure Dienste in bälde brauchen. Nicht für mich, aber ich habe ein Versprechen gegeben und vielleicht könnt ihr mir helfen. Es gilt jemand durch die Tiefen von Moria zu geleiten. Eure Aufgabe währe es uns vom einem Ende zum anderen Ende durch Moria zu geleiten. Nicht weiter! Stellt keine Fragen! rüstet eu aus für diesen langen Weg und denkt an eure Waffen. So ihr mitkommen könnt.
Euch sichere Wege
Eldatirmo Gwannion

Garlond ist etwas verwirrt. Herr Gwannions Westron ist nicht sehr klar. Aber anscheinend soll er jemanden durch Moria begleiten. Das immerhin sollte kein Problem sein.
Garlond packt seine Sachen zusammen und macht sich zum Haus seiner neuen Sippe auf. Im Brief steht nichts von einem Treffpunkt und so hofft er das er Herrn Gwannion dort zu finden sei....
Es ist mir eine Freude mich mit eurem Leben zu beschützen.
Kelim Kaltschmied
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Re: Ein zufälliges Gespräch - Garlond sucht Eldatirmo

Beitrag von Kelim Kaltschmied » Do 13. Aug 2009, 00:32

Im Sippenhaus der Meigol

Kelim sagt: 'also .. wo waren wir eigentlich stehen geblieben ?'
Turaleth sagt: 'sein Beitrag zu unserer Sache ist also weniger als nichts ... in gewisser Weise ....'
Turaleth lauscht dann Kelim
Kelim schaut zu Narkadoc
Narkadoc sammelt seine Gedanken.
Narkadoc sagt: '..beim Anfertigen eines Waffenschranks, glaube ich :schmunzelt leicht:'
Turaleth greift zu einem Stück Brot und beginnt davon zu essen, während sie weiter zuhört
Kelim sagt: 'hehe .. gut .. aber wenn wir etwas nachher zeigen können, wäre das doch nicht schlecht'
Kelim schaut besorgt zu Turaleth
Turaleth blickt fragend zurück
[Sippe] Narkadoc: 'Um genau zu sein weiß ich nicht was Kelim damit sagen will :)'
Kelim sagt: 'Wenn ich Narkadoc recht verstanden habe brauchen wir Holz'
Narkadoc sagt: '..und dazu wird es uns wohl in die Trollhöhlen zerren'
[Sippe] Garlond: 'Es polltert im Flur'
Kelim sagt: 'und wenn ich jetzt nicht völlig falsch bin ... aus den Trollhöhen .. da wo Tharbakin mit seinem Geist nun auch lang ziehen wird'
Narkadoc schreckt bei einem geräusch auf.
Garlond macht eine tiefe Verbeugung.
Kelim sagt: 'Ah .. kommt ran'
Garlond sagt: 'Guten Abend'
Ihr winkt Garlond heran.
Turaleth sagt: 'Suilad, Garlond'
Narkadoc sagt: 'Seid gegrüßt,..Garlond'
Garlond sagt: 'ich hoffe ich störe nicht'
Kelim sagt: 'Schaut ! DAS ist ein Mensch'
Garlond schaut verwirrt
Kelim ist begeistert
Garlond sagt: 'äh'
Kelim sagt: 'Oh . nichts für ungut'
Turaleth schmunzelt
Kelim sagt: 'wir hatten gerade .. Besuch .. und ich bin froh, das er wieder fort ist .. ihr seid mir willkommen'
Garlond sagt: 'ähm ist Herr Gwannion hier'
Garlond sagt: 'oh, danke'
Garlond lächelt
Turaleth sagt: 'nein, Herr Gwannion ist zwar mit uns hierher gereist, er hat sich allerdings zurückgezogen für heute'
Garlond sagt: 'oh schade'
Kelim sagt: 'Wir planen gerade eine kleine Exkursion'
Garlond sagt: 'er hat mir eine Nachricht zukommen lassen'
Garlond sagt: 'aber es hat nicht geschrieben wann und wo ich mich einfinden soll'
Garlond sagt: 'nur das ich jemanden durch Moria begleiten soll'
Turaleth sagt: 'Moria, sagt ihr ... hmmm. Interessant. Ich nehme an, er wird Euch aufsuchen, sobald die Zeit reif ist'
Kelim schaut zu Narkadoc und Turaleth
Garlond presst die Lippen aufeinander
Garlond sagt: 'hm'
Narkadoc sagt: '..oh , ja, eine Exkursion'
Garlond sagt: 'dann werde ich wohl hier warten müssen'
Narkadoc sagt: 'Wir planen in die Trollhöhlen zu reisen..'
Garlond sagt: 'in die Trollhöhlen'
Kelim sagt: 'Herr Eldatirmo dürfte mit dabei sein'
Garlond schaut fragend
Garlond sagt: 'welche Trollhöhlen'
Narkadoc sagt: '..Ja, einige Dinge besorgen, seht es als Ausbildungsmaßnahme'
Kelim sagt: 'Trollhöhen'
Garlond sagt: 'ach so, .. ja'
Garlond sagt: 'Ausbildungsmaßnahme'
Garlond sagt: 'für mich?'
Turaleth sagt: 'dort gibt es spezielles Holz, welches wir für einige Werkstücke benötigen'
[Sippe] Narkadoc: 'Unglaublich, ich spiele 1 Jahr Lotro und habe mich seit dem immer dabei verlesen :lacht:'
Garlond sagt: 'ach so'
Garlond sagt: 'welches Holz braucht ihr denn'
Garlond sagt: 'und in welchen Mengen'
Turaleth blickt nun zu Kelim und Narkadoc
Turaleth sagt: 'das müssen Euch die Handwerksmeister hier sagen'
Narkadoc sagt: 'Nicht sonderlich viel, welches Holz? ..wir werden vorort schauen müssen, ob das was es dort zu finden gibt für uns geeignet ist'
Garlond sagt: 'ich habe einige Vorräte an Holz bei meinem Haus auf der anderen Seite des Wasserfalls'
Kelim tut ehrlich ahnungslos
Kelim sagt: 'Von Holz verstehe ich nur wenig'
Turaleth sagt: 'Das Holz muss nicht Eure Sorge sein ... eher die Sicherheit unserer Expeditionsgruppe'
Narkadoc sagt: 'Wir suchen etwas spezielles, nichts gewöhnliches, ..neue Einrichtung, verstehst du?'
Garlond zuckt mit den Achseln.
Garlond sagt: 'ja, für die Sicherheit kann ich sorgen'
Narkadoc sagt: 'Gut! :nickt zufrieden:'
Turaleth sagt: 'gut *nickt* genau was wir brauchen'
Garlond sagt: 'wann soll es los gehen'
Kelim sagt: 'Wie gesagt Herr Eldatirmo wird uns begleiten, dann könnt Ihr Eure Dinge sicher auch mit ihm bereden'
Narkadoc sagt: '..das liegt daran, wann es jedem hier genehm ist :blickt durch die Runde:'
Turaleth sagt: 'wir sollten uns auch mit dem Noldor beraten'
Garlond schaut in die Runde
Garlond sagt: 'kann ich noch etwas tun'
Kelim sagt: 'gerne'
Turaleth sagt: 'esst etwas, wenn ihr hungrig seid *schmunzelt*'
Garlond sagt: 'oh danke, ich habe schon gegessen.'
Kelim massiert seine Unterarme
Garlond sagt: 'aber ich nehme gerne noch etwas Wasser'
Garlond trinkt.
Garlond trinkt.
Garlond trinkt.
Ihr prostet Garlond zu.
Garlond trinkt.
Turaleth sagt: 'nur zu *lächelnd*'
Garlond sagt: 'aaah'
Garlond sagt: 'nun wenn ihr sonst keine Aufträge für mich habt, dann warte ich draußen auf Herrn Gwannions Rückkehr.'
Kelim sagt: 'Durstig'
Garlond nickt Kelim bestätigend zu
Kelim sagt: 'Einen Augenblick'
Kelim sagt: 'Wie sieht es mit Eurer Ausrüstung aus .. alles in Ordnung ?'
Garlond schlägt auf seinen Brustpanzer
Garlond sagt: 'alles bestens'
Kelim klopft auch mal sachte auf das Metall ud lauscht
Garlond schaut verwundert
Garlond sagt: 'alles in Ordnung?'
Kelim sagt: 'Es klingt, als ob ihr einen feinen riß in der Rüstung hättet .. hattet ihr einen schweren Kampf in der letzten Zeit ?'
Garlond sagt: 'hm, nichts besonderes, nur ein paar Uruks in der alten Schule in Mirobel'
Garlond sagt: 'mein Freund hat einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen'
Kelim nickt begeistert und anerkennend
Kelim sagt: 'Gut gut ... behaltet das im Auge .. solltet ihr mit eurer Rüstung hilfe brauchen .. zögert nicht ... ich helfe gerne'
Garlond sagt: 'oh danke'
Garlond sagt: 'das meiste bessere ich selbst aus'
Garlond sagt: 'mein Vater hat mir das schmieden etwas beigebracht'
Garlond sagt: 'hm wenn auch nur Hufeisen und Pflüge und solche Sachen'
Kelim sagt: 'ich hatte 60 Jahre bereits zeit zu üben ... wenn ich euch also unterstützen kann, will ich es gerne tun, so ihr es wollt'
Garlond sagt: 'gerne'
Garlond lächelt erfreut
Garlond sagt: 'wie gesagt'
Garlond sagt: 'ich werde draußen auf Herrn Gannion warten, dabei kann ichauch gleich Wache halten'
Garlond sagt: 'es sei den ihr wünsch noch etwas'
Kelim sagt: 'Danke vertretet Euch ruhig etwas die Beine. Wenn es dunkel wird .. schaut mal nach Geistern aus'

Narkadoc kann sich bei Kelim's Bemerkung ein lachen nicht verkneifen.
Garlond sagt: 'Geister'
Kelim sagt: 'Äh .. das ist kein Witz'
Garlond sagt: 'äh sicher'
Kelim sagt: 'Ich weiß es klingt komisch ...'
Kelim sagt: 'aber ein anderer Rekrut behauptet Stein und Bein ihn würde ein Geist verfolgen'
Garlond sagt: 'ja, ich habe auch schon Geister gesehen'
Garlond sagt: 'in den Hügelgräberhöhen, oder in Angmar'
Kelim sagt: 'Solltet ihr also einen bemerken ... bitte gebt Bescheid'
Turaleth 's Miene ist unverändert ernst, als sie dem Gespräch zuhört
Garlond sagt: 'aber, na ich denke es wir nichts passieren'
Garlond sagt: 'wenn doch mache ich mich bemerkbar'
Turaleth sagt: 'zögert nicht, Hilfe zu holen'
Garlond sagt: 'übernachtet ihr hier?'
Kelim sagt: 'Ich würde diesen Geist gerne sehen .bevor ...'
Kelim sagt: 'ja'
Kelim sagt: 'Mein Heim liegt in Ered Luin ..'
Garlond sagt: 'Dann schlaft ruhig, ich werde schon aufpassen'
Turaleth sagt: 'ebenfalls'
Garlond sagt: 'ich habe auch ein Haus dort'
Garlond sagt: 'in Falathlorn'
Garlond grinst
Kelim sagt: 'ja'
Garlond sagt: 'also gute Nacht euch'
Turaleth sagt: 'iHr seid recht jung, und doch schon herumgekommen, wie mir scheint'
Turaleth sagt: '*schmunzelt* gut Nacht'
Ihr salutiert kurz vor Garlond.
Garlond macht eine tiefe Verbeugung.
Narkadoc sagt: 'Gut Nacht, Garlond!'
Kelim sagt: 'Gute Wache'
[Sippe] Garlond: 'es rumpelt wieder im Flur'
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Re: Ein zufälliges Gespräch - Ein Brief von Irni

Beitrag von Kelim Kaltschmied » Do 13. Aug 2009, 00:40

Ein Brief in Turaleth Briefkasten:

* die Schrift ist geschwungen und die Wortwahl ist stark von der alten Sprache der Elben geprägt *

Werte Turaleth,

was Ihr mir da zeigtet, hat mich beunruhigt.
Alte Erinnerungen kamen auf, die ich lange vergessen hoffte.

Wie dem auch sei. Ich sagte Euch meine Unterstützung für
die Reise nach Lothlorien zu und daran hat sich nichts geändert.

Dennoch habe ich eine Vorsichtsmaßnahme ergriffen!
Ich bat meinen Sohn Kelim Euch eine Rüstung zu schaffen,
die ich mit einigen Xxxyyyzzauber* belegte.

Bitte sagt mir wo ich Euch treffen kann,
um sie Euch auszuhändigen.

Ich würde Euer Sippenhaus vorschlagen, damit ihr Euch
in Ruhe mit der Rüstung vertraut machen könnt.

Gruß
.I.R.N.I


)* Das Wort fällt Turaleth schwer zu entziffern, es könnte 'Schutzzauber' bedeuten.


OOC: Wie diese Rüstung letzten Endes auf Turaleth wirkt, überlasse ich natürlich Turaleth selber. :mrgreen:
OOOC: Bei dieser Gelegenheit könnte es möglich gewesen sein, das Irni und Kelim über Turaleth's Vergangenheit
sprachen.
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