Vom Wesen der Sidaneth Adameldis - oder: Charbeschreibung

Schreibt hier die Geschichte Eures Charakters nieder.

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Ninnie
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Vom Wesen der Sidaneth Adameldis - oder: Charbeschreibung

Beitrag von Ninnie » Mo 14. Feb 2011, 13:09

So, hier poste ich mal, was ich (mehr oder weniger hastig) zu Sidaneth zusammengeschrieben habe. Ich bin noch nicht sehr firm mit der elbischen Geschichte oder der Geschichte Mittelerdes allgemein, auch bei ihrer Einstellungen zu machen Dingen bitte ich um Kritik oder Anmerkungen.

Sidaneth, was Sindarin für "Frau/Mädchen des Friedens" steht, wurde um das Jahr 3000 des Zweiten Zeitalters in Lindon geboren. Ihre Essi habe ich noch nicht festgelegt, aber ihren Namen den ich auch ingame benutze, hat sie bekommen, da sie sich immer für den Frieden in den Ered Luin, insbesondere zwischen den Zwergen und den Elben einsetzte. Sie gehört zu den Falathrim, welche zu den Sindar gehören, ihr Volk hat nie das Licht der zwei Bäume gesehen, daher fehlt ihr auch die Sehnsucht nach den unsterblichen Landen, und sie betrachtet Lindon und Mittelerde als ihre Heimat. Ein Gedanke an das Segeln in den Westen kam ihr bisher nicht.

Sie war in der Schlacht des Letzten Bundes dabei, allerdings nicht in der Hauptstreitmacht, sondern als Botin in der Etappe im Hinterland, wo sie zum Troß von Gil-Galad gehörte. Sie hatte diese Fahrt nur mit viel Überredungskunst begleiten können, da es unüblich war, als Frau mit in den Krieg zu ziehen.

Sie kehrte nach der Schlacht mit Cirdan, dem neuen Herren Lindons, zurück dorthin, und bliebt lange Jahre dort. Immer wieder jedoch unternimmt sie Reisen zu den Städten der Menschen von Arnor. Daher zog sie sich wieder für viele Jahre nach Lindon zurück, als nach Earendurs Tod 861 D.Z. das nördliche Königreich der Menschen dreigeteilt wird. Sie hegt von da an eine vorsichtige Ablehnung den Menschen gegenüber, die ihrer Meinung nach uneins und nie zufrieden mit dem sind, was sie haben. Nach dem Fall Rhudaurs an Angmar, und der Eroberung Cardolans geht sie aus sich heraus und hilft bei der Verteidigung Arthedains nebst vielen anderen Elben aus Cirdans Reich.

Nach dem endgültigen Ende des letzten arnorischen Reiches Arthedain hält sie stets den Kontakt zu den Waldläufern des Nordens aufrecht. Sie unternimmt viele und ausgedehnte Reisen von West nach Ost, von Lindon nach Bruchtal. Im Auenland und Breeland verlässt sie die Oststraße, um abseits der größeren Siedlungen durch die Wildnis zu gehen. Bree hat sie noch niemals betreten, und sie meidet es.

Zu den Zwergen hat sie ein gutes Verhältnis, auch wenn sie weiß, daß viele von ihnen auch für den Feind agieren, wie etwa die Grimmhands.

Die Menschen respektiert sie, jedoch hegt sie einige Vorbehalte, was ihre "Reife" angeht, mit Konflikten und mit ihrer eigenen Machtbesessenheit und Gier fertigzuwerden. Isildurs Fluch, der Untergang Numenors, und die Vernichtung Arnors sind für sie Beweise dafür. Den Dunedain steht sie offen gegenüber. Von den Menschen, die schon vor der Ankunft der Numenorer in Eriador lebten (Rohirrim, Breeländer oder gar Ostmenschen wie Thalländer etc.) hält sie sehr viel weniger.

Mit den Hobbits beschäftigt sie sich wenig, sie akzeptiert sie und ihre etwas spießbürgerliche Art, und vermeidet Begegnungen mit ihnen auf ihren Reisen durchs Auenland. Trifft sie dennoch auf einen, begegnet sie ihm offen und freundlich.

Wie sie als Sindar anderen Elbenvölkern gegenübersteht, z.B. den Noldor, habe ich noch nicht genau festgelegt. Ich denke, ein latenter Argwohn wäre hier angebracht, obwohl sie den Sippenmord nur aus Erzählungen kennt, und die Zeiten der Kriege zwischen verschiedenen Elbenvölkern längst vorbei sind, eure Anregungen hierzu würde ich sehr gerne hören. :)
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