Erandolas, Sohn von Nilmanim und Theralilie

Schreibt hier die Geschichte Eures Charakters nieder.

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Anrangar
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Erandolas, Sohn von Nilmanim und Theralilie

Beitrag von Anrangar » Fr 2. Jan 2009, 23:51

Ich bin geboren im Düsterwald vor erst 714 Jahren, dort bin ich aufgewachsen, bei meinen Eltern. Ich habe dort den Umgang mit den Waffen gelernt und stets an der Seite meiner Brüder gestanden um unsere Lande zu verteidigen, gegen alle niederen Völkern und jene schmutzigen Orks und anderes Getier. Ich kämpfte im Heer meines Königs Thranduil und noch heute würde ich es tun, wenn es meinem Weg bestimmt ist. Ich erinnere mich noch an jenen Morgen, an denen wir uns waffneten und aufbrachen in Richtung des Erebor nachdem der Drache Smaug gefallen war, es war ruhig im Wald, der Waldfluss schien ebenso ruhig zu sein, selbst an den Flussschnellen. Ich reite mich als einer jener Schildträger ein, die an forderster Front standen. Mit einem Schild fast ebenso groß wie ich selbst, folgte ich dem Heer zum Erebor um die Schätze der Elben aus der Kammer des gefallenen Drachen einzufordern, welche die Zwerge nun für sich beanspruchten. Doch wir Elben waren nicht die einzigen, ebenso die Menschen von Seestadt unter der Führung Bard's stellten ebenso ihre Ansprüche. Doch Thorin Eichenschild lenkte nicht ein, so kam es aus der Sturheit der Zwerge zum Streit. Die Menschen Rhovanion, stehts befreundet mit den Elben des Düsterwald verbündeten sich.

Doch es kam alles anders als geglaubt. Heere von Orks brachen vom Nebelgebirge nach Rhovanion hinein. So lenkten schließlich die Zwerge ein und man nahm als Ziel nun die Orkheere. Das Heer der Elben zog Stellung bei den westlichen Gebirgsausläufer, in mehreren Reihen aufgeteilt stand ich mit meinem Schild und Elbenklinge in der vorderesten Reihe. Mit dem große Schild, fest mit dem Unterarm verbunden, blickte wir auf die unzähligen Orks die auf uns zu kamen. Es war still in den Reihen, nur jene Herrführer gaben ein Kommando. Pfeile schnellten knapp über meinem Kopf hinweg und reihen von Orks fielen Tod zu boden, doch die Leichen der Orks wurden schnell von den Orkmassen überrannt. Es waren viele Orks, sie rückten tosend und schnell auf uns zu. Ich schloß für Sekunden meine Augen, als der stinkende Geruch der Orks zu vernehmen war. Ich konzentrierte und sammelte mich für die aufkommende Welle von Orks die auf uns ein Schlug. Doch wir trotzten, wie ein Fels in der Brandung prallte die Welle der Orks an uns ab. Ich erinnere mich noch an den ersten Ork der gegen mein Schild schlug, er sprang förmlich auf mein Schild und schrie mich mit offenen Mund an. Er wollte zum Schlag ausholen, als ein Pfeil sich mitten in seine Stirn bohrte und er zurück fiel. Nun aufgeweckt wirbelte ich meine Elbenklinge den Orks entgegen, die versuchten durch unsere Reihe zu brechen. Das Blut spritze und die Gedärme der Orks, sie stanken so sehr, dass es schwer war sich zu konzentrieren. Ich sah zu meinem Elbenbruder neben mehr, fast in Orkblut getränkt, ehe ich kurz an mir herunter blickte und das gleiche Bild vernahm...

Doch ich schweife schon wieder zu tief in die Vergangenheit ab... in jenen ruhigen Zeiten widmete ich mich den Büchern, meinen Lehren, die die Valar uns vorschreiben und bereitlegen. So wie es die Valar mir stehts vorbestimmt haben. Ich halte nicht viel von den Jünglingen der niederen Völker aber es gibt einige wenige deren Älteren, die ich schätze und denen ich treu beiseite stehe.
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